PolitikZwei Tote in Russland nach ukrainischem Drohnenschlag
SDA
13.12.2025 - 09:36
HANDOUT - Auf diesem vom Telegram-Kanal des Gouverneurs der Region Saratow, Roman Bussargin, am 8. Januar 2025 veröffentlichten undatierten Foto spricht der Gouverneur der Region Saratow, Roman Busargin (r) mit Rettungskräften im nach dem Angriff ukrainischer Drohnen beschädigten Industriebereich. Foto: Uncredited/Governor of the Saratov region Roman Busargin telegram channel/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die russische Industriestadt Saratow an der Wolga sind nach Behördenangaben zwei Menschen getötet worden. Im Zuge des Angriffs wurden mehrere Wohnungen eines Hauses getroffen, zwei Menschen starben, wie Gouverneur Roman Bussargin bei Telegram mitteilte. Er sprach den Angehörigen der Toten sein Beileid aus. Für Bewohner des Hauses gebe es eine Notunterkunft. Die Schäden an den Wohnungen würden möglichst zügig auf Staatskosten beseitigt, sagte der Gouverneur. Saratow ist schon mehrfach angegriffen worden.
Keystone-SDA
13.12.2025, 09:36
SDA
Auch aus anderen russischen Regionen gab es Berichte über ukrainische Drohnenangriffe. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zerstörte die Flugabwehr im Land insgesamt 41 ukrainische Drohnen. Überprüfbar sind die Angaben von unabhängiger Seite nicht.
Im Gebiet Woronesch trafen Trümmer einer abgeschossenen Drohne einen Betrieb, der seine Arbeit vorübergehend einstellen musste, wie Gouverneur Alexander Gussew berichtete. Was das Unternehmen herstellt, sagte er nicht. Es gebe keine Verletzten.
Die Ukraine nimmt bei ihrem Abwehrkampf gegen Moskaus Angriffskrieg immer wieder Ziele im russischen Hinterland, wo etwa Rüstungsbetriebe arbeiten, ins Visier. Die Schäden und die Opferzahlen fallen meist deutlich niedriger aus als die durch die russischen Angriffe in der Ukraine. Die russische Invasion in der Ukraine läuft seit fast vier Jahren. Bei den laufenden Friedensverhandlungen unter Führung der USA ist bisher keine Einigung in Sicht.
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