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Jamie Lee Curtis kritisiert Schönheits-Operationen

«Genozid einer Generation von Frauen durch die Kosmetik-Industrie»

Jamie Lee Curtis hatte mit 25 Jahren einen Schönheitseingriff – heute bereut sie es.

Jamie Lee Curtis hatte mit 25 Jahren einen Schönheitseingriff – heute bereut sie es.

dpa

Jamie Lee Curtis rechnet mit dem Schönheitswahn ab. Im Interview mit dem Guardian spricht die Schauspielerin von einem «Genozid» durch die Kosmetikindustrie.

Redaktion blue News
DPA

Redaktion blue News, DPA

28.07.2025, 19:51

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Jamie Lee Curtis kritisiert die Schönheitsindustrie scharf und spricht von einem «Genozid einer Generation von Frauen».
  • Sie warnt vor einem Schönheitsideal, das zunehmend von KI und bearbeiteten Bildern geprägt ist – «besser» bedeute heute oft nur noch «unecht».
  • Obwohl sie selbst einen Eingriff bereut, will Curtis niemanden verurteilen – sie betont aber, dass Schönheits-OPs oft ein endloser Kreislauf seien, dem viele nicht mehr entkommen.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Schauspielerin Jamie Lee Curtis spricht sich gegen Schönheitseingriffe aus. Im Interview mit «The Guardian» sprach die 66-Jährige von einem «Genozid einer Generation von Frauen durch die Kosmetik-Industrie, die sich selbst entstellt haben».

Das Wort «Genozid» nutze sie seit langem bei dem Thema – gerade weil es ein starkes Wort sei. «Ich glaube, wir haben ein oder zwei Generationen mit natürlichem menschlichem Aussehen ausgelöscht.»

Curtis hatte mit 25 Jahren selbst einen Eingriff

Diese «Entstellung von vorrangig Frauen» werde von Künstlicher Intelligenz gefördert, weil Menschen nun aussehen wollen, wie auf bearbeiteten Fotos mit Gesichtsfiltern. «Sobald ich einen Filter verwende und man das Vorher-Nachher-Ergebnis sieht, fällt es schwer, nicht zu sagen: ‹Oh, das sieht besser aus.› Aber was ist besser? Besser ist unecht», sagte Curtis.

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Curtis selbst hat sich im Alter von 25 Jahren operieren lassen, weil jemand am Filmset ihre Augenringe kritisiert hatte. Heute bereut sie es. Sie hat sich entschieden, ihre Haare grau zu halten und keine chirurgischen Eingriffe mehr zu machen.

So wolle sie Menschen, die Schönheitseingriffe hatten, nicht verurteilen. «Ich versuche nicht, sie zu bekehren.» Allerdings seien die Eingriffe ein endloser Kreislauf: «Wenn man einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören.» Aber es sei nicht ihre Aufgabe, den Frauen gegenüber ihre Meinung zu äussern. «Das geht mich nichts an», so Curtis.


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