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Die Blaue Lagune ist ein beliebtes Ausflugsziel – und dank Social Media weltbekannt.
Imago
Für eine der grössten Touristenattraktionen in Island kommt der Vulkanausbruch zur Unzeit: Die Blaue Lagune nahe Reykjavik hat erst am Sonntag wieder eröffnet, muss jetzt aber erneut pausieren.
Nach einer wochenlangen Zwangspause wegen einer Erdbebenserie in einem Vulkangebiet konnte die Blaue Lagune am Sonntag endlich wieder für Tourist*innen öffnen – wenigstens teilweise.
Das Geothermalbad rund 40 Kilometer südwestlich von Reykjavik ist weltberühmt. Die Anlage mit dem weiss-blauen heissen Wasser sowie angrenzende Cafés und Restaurants gingen wieder auf, zwei Hotels sollten dagegen ohnehin noch mindestens bis zum Donnerstag geschlossen bleiben. Darauf hatten sich die Betreiber mit den Behörden geeinigt.
Doch nun ist wieder alles anders: Wegen des vulkanischen Ausbruchs auf der isländischen Halbinsel Reykjanes wurde auch die Blaue Lagune wieder bis auf Weiteres geschlossen.
Die Einwohner*innen des im November geräumten Ortes Grindavík, wenige Kilometer südlich der Blauen Lagune, trifft es besonders hart: Sie müssen den Ort bis am Dienstagabend verlassen und die Nacht woanders verbringen, wie die Behörden bekannt gaben.