Fehler gefunden?
Jetzt melden
Ein Autofahrer vergass am Sonntagmorgen seine Frau an einer Autobahnraststätte in Deutschland.
Sebastian Kahnert/dpa (Symbolbild)
Ein Mann auf der A3 bemerkte am Sonntagmorgen erst nach 45 Minuten, dass seine Frau nicht mehr im Auto war. Die Polizei und ein hilfsbereiter Busfahrer halfen bei der Rettungsaktion.
Auf der deutschen A3 hat sich ein ungewöhnlicher Vorfall ereignet: Ein 39-jähriger Rumäne bemerkte erst nach 45 Minuten Fahrt, dass seine Ehefrau nicht mehr im Auto sass.
Zuvor hatte der Mann an einer Raststätte in Bayern eine Pause eingelegt. Während er davon ausging, dass seine Frau im Wagen blieb, stieg sie unbemerkt aus – und blieb zurück.
Der Mann setzte seine Fahrt mit dem elfjährigen Sohn fort, der ebenfalls schlief und daher nichts bemerkte. Erst beim Tanken in Bad Camberg im Bundesland Hessen, fiel ihm das Fehlen seiner Frau auf. In der Annahme, sie sei an der Raststätte in Bad Camberg ausgestiegen, suchte er vergeblich nach ihr und entschied sich schliesslich, die Polizei zu verständigen.
Die Autobahnpolizei Wiesbaden konnte schliesslich helfen. Über Umwege gelang es ihnen, die Frau zu kontaktieren, die sich mittlerweile in einem rumänischen Reisebus in der Nähe von Hanau befand, etwa 70 Kilometer entfernt.
Sie hatte sich nach dem WC-Stopp an der Raststätte allein wiedergefunden. Ein Landsmann bot ihr an, sein Handy zu benutzen und sie in seinem Bus mitzunehmen.
Dank der Zusammenarbeit der Autobahnpolizeien und der Unterstützung des Busfahrers konnte die Familie wieder vereint werden.