Not macht erfinderisch: Mit alten Kühlschranktüren auf Fischfang in Gaza
Fischen ohne Boot und Netze? Erfinderische Fischer in Gaza-Stadt gehen mit selbstgebauten, schwimmenden Plattformen auf Fischfang. Das Rudern darauf soll geübt sein.
10.03.2025
Fischen ohne Boot und Netze? Erfinderische Fischer in Gaza-Stadt gehen mit selbstgebauten, schwimmenden Plattformen auf Fischfang. Das Paddeln darauf sollte geübt sein.
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- Die meisten Boote im Hafen von Gaza-Stadt wurden im Krieg zwischen Israel und der Hamas zerstört. Der einst florierende Fischereisektor steht am Rande des Zusammenbruchs.
- Fischer nutzen nun alte Kühlschranktüren, die sie mit Kork füllen, als schwimmende Fortbewegungsmittel. Um diese wasserdicht zu machen, wird eine Seite mit Holz und die andere mit Plastikfolie bedeckt.
- Da es fast keine Netze mehr gibt, werden auch Fischkäfige aus Draht für den Fang verwendet.
Der Fischereisektor in Gaza-Stadt steht am Rande des Zusammenbruchs. Die meisten Boote wurden in den letzten 15 Monaten durch israelische Bombardierungen zerstört. Doch die Not macht auch erfinderisch. Einige Fischer haben aus alten Kühlschranktüren schwimmende Plattformen als Bootsersatz gebaut.
Gefischt wird hauptsächlich innerhalb des kleinen Hafengebiets von Gaza-Stadt. Trotz des Waffenstillstands, der am 19. Januar in Kraft getreten ist und die Kämpfe weitgehend zum Stillstand brachte, ist das Fischen ausserhalb des Hafens nicht erlaubt.
Aufgrund der schwierigen Lage sind die Preise auf dem Hafenmarkt stark angestiegen. Der Fischer Khaled Habib sagt, er fange genug Fisch, um seine Familie zu ernähren, und versuche, anderen zu helfen, indem er den Rest zu einem erschwinglichen Preis verkaufe.
Mit Material der Nachrichtenagentur AFP.
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