Stundenlang eingeklemmt Betrunkener Deutscher bei Eiseskälte aus Mini-Spalt gerettet

dpa

22.11.2025 - 21:31

In einem winzigen Spalt war ein junger Deutscher im österreichischen Wintersportort Sölden stundenlang eingeklemmt.
In einem winzigen Spalt war ein junger Deutscher im österreichischen Wintersportort Sölden stundenlang eingeklemmt.
Symbolbild: dpa

Was bewegt einen Menschen, in einen nur 30-Zentimeter breiten Spalt zu klettern? Dort steckte ein junger Deutsche stundenlang fest. Bei Eiseskälte hätte das dramatisch enden können.

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  • Im österreichischen Wintersportort Sölden hat sich ein junger Deutscher nach einer Feier in eine missliche Situation manövriert. 
  • Der Mann blieb in einem nur 30 Zentimeter breiten und mehrere Meter tiefen Spalt zwischen einer Garage und einem Carport stecken.
  • Die Feuerwehr Sölden rückte mit 13 Mann und drei Fahrzeugen aus, um den Deutschen zu retten.

Nach einer Feier mit Freunden ist ein junger Deutscher im österreichischen Wintersportort Sölden aus höchst misslicher Lage befreit worden. Der Mann aus Rottenburg am Neckar steckte in einem nur 30 Zentimeter breiten und mehrere Meter tiefen Spalt zwischen einer Garage und einem Carport fest, bestätigte ein Feuerwehrsprecher einen Bericht der «Kronen Zeitung».

Die Feuerwehr war alarmiert worden, als der Deutsche nicht in der Unterkunft auftauchte. Sie rückten mit 13 Mann und drei Fahrzeugen aus. Seine Freunde konnten das Handy des Vermissten in einer sehr ruhigen Gegend orten. Rund zweieinhalb Stunden dauerte dann die Rettungsaktion.

Bei minus zehn Grad nur mit T-Shirt und Hose bekleidet

Eine Bergung war dringend nötig, denn der junge Mann hatte laut Feuerwehr bei minus zehn Grad nur ein T-Shirt und eine Hose an. Erst als sich ein schmal gebauter Retter selbst in den Spalt zwängte, konnte er den Eingeklemmten etwas nach oben ziehen. Schliesslich glückte die Rettungsaktion. Mit einer leichten Unterkühlung und einigen Schrammen wurde der Mann ins Spital gebracht.

Wie der Deutsche in die missliche Lage kam, blieb zunächst unklar. «Das ist das grosse Rätsel», so ein Feuerwehrsprecher.