Anstieg der Infektionen weiter konstant — ein Viertel arbeitet kurz

Agenturen/toko

4.4.2020 - 18:05

In der Schweiz gibt es nunmehr über 20'000 Infektionen. Bereits für 1,3 Millionen Beschäftigte wurde Kurzarbeit angemeldet. Unterdessen verzeichnet Österreich bei den Genesenen einen höheren Anstieg als bei den Neuinfektionen — in den USA steigen die Zahle dramatisch. Die Entwicklungen des Tages im Überblick.

Die Coronavirus-Infektionen steigen weiter konstant um rund 1000 pro Tag. Das BAG sieht keinen Anlass, die Schutzmassnahmen aufzuweichen. Der Peak sei noch nicht erreicht. Derweil haben Betriebe bereits Kurzarbeitsgesuche für 1,3 Millionen Angestellte angemeldet.

Der Höhepunkt sei noch nicht erreicht, sagte Daniel Koch, Delegierter des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für Covid-19, am Samstag vor den Bundeshausmedien in Bern. Für eine Lockerung der Massnahmen sei es viel zu früh. Er wiederholte den Appell, zu Hause zu bleiben und Menschenansammlungen dringend zu meiden. Nur so könne die Ausbreitung eingedämmt werden.

Wie sich die Bevölkerung beim zunehmend schönen und warmen Wetter daran hält, bleibt vorerst schwer zu beurteilen. Im Kanton St. Gallen etwa kam es bis am Samstagmorgen innerhalb von 24 Stunden zu zahlreichen Verstössen gegen Behördenanweisungen wegen der Coronavirus-Pandemie. Die Polizei intervenierte bei Kontrollen in 39 Fällen, weil es zu grösseren Menschenansammlungen gekommen war.

Über 20'000 Infizierte

Die Zahl der in der Schweiz und Liechtenstein nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist laut Bund innerhalb eines Tages um 975 Fälle auf 20'278 gestiegen. Die Kantone meldeten am Samstag insgesamt 647 Tote - 75 mehr als am Vortag.

Dies ergab die Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab am Samstag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung mit 540 an. Es stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte.

Nur 6 Prozent der Todesopfer unter 65

Bei den Toten waren laut BAG 64 Prozent Männer. Die Altersspanne der verstorbenen Personen betrug 32 bis 101 Jahre. Laut Koch sind nur sechs Prozent von ihnen unter 65 Jahre alt, das mittlere Alter lag bei 83 Jahren.

Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf: Die Inzidenz beläuft sich auf 236 Fälle pro 100'000 Einwohner. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen.

Notfallpatienten bleiben zuhause

Wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie bleiben offenbar Menschen selbst mit medizinischen Notfällen vermehrt zuhause. Laut Rettungsdienstlern würden derzeit rund ein Drittel weniger Patienten in den Schweizer Notfallstationen eintreffen als vor der Pandemie.

Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR) warnte am Samstag in einer Mitteilung, dass Zuwarten bei ernsthaften Notfällen zu Langzeitschäden führen könne. Trotz der Pandemie gebe es in den Rettungsdiensten und auf den Notfallstationen in der Schweiz derzeit genügend Kapazitäten.

Zivilschützer helfen Polizei

In Genf unterstützen rund 200 Angehörige des Zivilschutzes über das Wochenende die Polizei bei der Durchsetzung der Vorgaben des BAG in öffentlichen Parks. Insgesamt sind im Moment landesweit rund 5000 Zivilschützer im Einsatz, überwiegend im Gesundheitswesen.

Der Grenzübergang Biel-Benken im Kanton Basel-Landschaft an der Grenze zu Frankreich wird wieder für den Verkehr freigegeben. Ab Montag um 04.00 Uhr darf er von bestimmten Personen wieder passiert werden.

Zahl der Neuinfektionen in den USA steigt dramatisch

Die Lage in den USA in der Corona-Krise spitzt sich weiter zu. Die Zahl der Toten lag am Samstagmorgen (Ortszeit) nach Daten der Johns-Hopkins-Universität bei mehr als 7000. Die Zahl bekannter Infektionen lag demnach bei fast 300'000 — mehr als in jedem anderen Land der Welt. Nach Berechnungen des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle, auf die auch das Weisse Haus jüngst Bezug genommen hat, wird der Höhepunkt der Epidemie in den USA jedoch erst am 16. April erwartet — mit dann möglicherweise mehr als 2600 Toten an diesem Tag.

Die US-Regierung rät entgegen der bislang geltenden Richtlinien nun zum Tragen von Gesichtsmasken als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. «Das ist freiwillig», sagte US-Präsident Donald Trump im Weissen Haus. Er fügte hinzu: «Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun.» 

In Spanien stabilisieren sich die Zahlen der Corona-Krise drei Wochen nach Beginn der strikten Ausgehsperre weiter. Die Zuwachsrate der Neuinfektionen ging bis Samstagmittag erneut zurück und lag bei weniger als sechs Prozent.


Die Ereignisse des Tages im Überblick:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Bevölkerung in Deutschschweizer Städten hält sich überwiegend an die Regeln.
  • Für 1,3 Millionen Beschäftigte wurde in der Schweiz Kurzarbeit angemeldet — dies entspricht einem Viertel aller Angestellten.
  • Das BAG warnt weiterhin vor einer Lockerung der Massnahmen.
  • Nach Italien gibt es auch aus Spanien Meldungen, die Hoffnung machen. Die Infektionsrate hat sich stabilisiert, dennoch hat das Land 12'000 Todesopfer zu beklagen.
  • Der Grenzübergang zu Frankreich in Biel-Benken BL  wird wieder geöffnet.
  • Der Bund meldet 975 Neuansteckungen binnen eines Tages – damit sind 20'278 Menschen in der Schweiz an Covid-19 erkrankt. Die Kantone meldeten am Samstag 621 Tote.
  • Zahlreiche Verstösse gegen Corona-Anweisungen in St. Gallen.
  • Den Militärangehörigen im Einsatz wegen der Coronavirus-Pandemie werden teils nicht alle Diensttage angerechnet.
  • In New York sterben 1000 Menschen binnen 24 Stunden an Covid-19.
  • US-Präsident empfiehlt nun doch Gesichtsmasken, will jedoch selbst keine tragen.
  • China gedenkt der Covid-19-Opfer.

18.52 Uhr: Wir beenden den heutigen Live-Ticker.

18.29 Uhr: New York steuert in Corona-Krise auf Gipfelpunkt zu

In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. «Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist.»

Im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern hätten sich bislang knapp 114'000 Menschen mit dem Erreger infiziert, sagte Cuomo. Das sind rund 10'000 mehr als noch am Freitag. 3565 Menschen starben, mehr als 500 davon seit Freitag. Der Ostküstenstaat ist derzeit mit seinen Infizierten-Zahlen das Epizentrum der Coronavirus-Krise in den USA — auch weil dort deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesstaaten.

18.05 Uhr: Bevölkerung in Deutschschweizer Städten hält sich an Regeln

Trotz Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen sind die Menschen am Samstag nicht wie sonst zu dieser Jahreszeit ins Freie geströmt. Das Coronavirus warf seinen Schatten und hielt die Lebensfreude im Zaum, wie eine Umfrage in Basel, Bern, Luzern und Zürich zeigte.

Die Leute versuchen den Spagat zwischen Einhaltung der Behörden-Warnungen und Abstandsregeln und dem natürlichen Bedürfnis, an den Rhein oder sonst in die Natur zu gehen, sagte ein Polizeisprecher in Basel der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Seit dem 21. März seien am Rheinknie rund hundert Bussen verteilt worden, das sei nicht viel.

Auch in Bern waren deutlich weniger Menschen in der Stadt unterwegs als vor der Corona-Krise. Auch das schöne Frühlingswetter verleitete laut Polizei kaum jemanden dazu, sich in grösseren Gruppen oder geringem Abstand zu bewegen. Bussen wurden kaum erteilt, genauso wenig wie in Luzern, wo die Situation ähnlich war. Im Vergleich zum letzten Wochenende schienen viele Menschen einsichtiger geworden zu sein, mutmasst die Polizei.



In Zürich mussten zwar immer wieder Gruppen ermahnt werden sich aufzulösen und den Abstand einzuhalten. Und obwohl auch einige Bussen verteilt wurden, kam es zu keinen grösseren Zwischenfällen, wie eine Polizeisprecherin sagte.

Im Kanton St. Gallen war es seit Freitagnachmittag zu zahlreichen Verstössen gegen Behördenanweisungen wegen der Coronavirus-Pandemie gekommen. Die Polizei intervenierte bei Kontrollen in 39 Fällen, weil es zu grösseren Menschenansammlungen gekommen war.

17.21 Uhr: Mehr Corona-Tote in Brasilien befürchtet als offiziell bekannt

Ein Foto sorgt in Brasilien in den Zeiten der Corona-Krise für Besorgnis und Unruhe. Denn das Bild von Dutzenden von offenen Gräbern führt in den Medien zu Spekulationen, dass die Zahl der Opfer des Coronavirus höher sein könnte als die Zahlen der öffentlichen Statistik belegen.

Das Bild zeigt auf dem Friedhof der Vila Formosa in São Paulo dutzende offene Gräber, eines neben dem anderen. Seit dem Beginn der Corona-Krise stieg die Zahl der Beerdigungen auf dem Friedhof, einem der grössten Lateinamerikas, nach einem Bericht des Portals «UOL» vom Samstag um 30 Prozent. Die Zahl der Corona-Infizierten in Brasilien lag offiziell zuletzt bei mehr als 9000, 365 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben, die meisten davon im Bundesstaat São Paulo.



Er ist mit mehr als 40 Millionen Einwohner der bevölkerungsreichste Bundesstaat des Landes. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fragte in einem Interview mit dem Radiosender «Jovem Pan» jedoch, ob das Foto möglicherweise ein «Fake» sei. Die «Washington Post» hatte es am Donnerstag auf Seite 1 veröffentlicht.

Doch nach Medienberichten dürfte die Zahl der Corona-Toten in Brasilien in Wirklichkeit weitaus höher liegen. Wie die «Folha de S. Paulo» zuletzt berichtete, werden in São Paulo bis zu 40 Tote am Tag begraben, bei denen ein Verdacht auf Covid-19 bestand, das Testergebnis aber nicht mehr rechtzeitig vorlag. So tauchen sie auch nicht in der Statistik des Gesundheitsministeriums in Brasília auf. In dem «Instituto Adolfo Lutz» in São Paulo, so etwas wie das offizielle Labor des Ministeriums, hatten sich der «Folha» zufolge bis Anfang der Woche 14'000 Proben angesammelt.

17.06: Mann auf Philippinen getötet - Duterte: Polizei soll «auf jeden schiessen, der Ärger macht»

Präsident Rodrigo Duterte hatte am Mittwoch gesagt, er befehle der Polizei und dem Militär, auf jeden zu schiessen, der Ärger mache. Am Freitag verteidigte er diese Haltung in einer Fernsehansprache. Die Öffentlichkeit müsse den Ernst der Lage erkennen, denn jeder könne am Coronavirus erkranken, sagte er.

Ein Mann ist auf den Philippinen an einem Corona-Kontrollposten wegen fehlender Gesichtsmaske in Streit mit den dortigen Beamten geraten und erschossen worden. Der 63-Jährige habe in dem Ort Nasipit im Süden des Inselstaates aggressiv auf den Hinweis reagiert, er müsse eine Gesichtsmaske tragen und das Personal mit einer Sense angegriffen, hiess es am Samstag in einem Polizeibericht. Ein Polizist, der den offenbar alkoholisierten Mann beruhigen wollte, habe ihn getötet.

Präsident Rodrigo Duterte hatte am Mittwoch gesagt, er befehle der Polizei und dem Militär, auf jeden zu schiessen, der Ärger mache. Am Freitag verteidigte er diese Haltung in einer Fernsehansprache. Die Öffentlichkeit müsse den Ernst der Lage erkennen, denn jeder könne am Coronavirus erkranken, sagte er.

16.42 Uhr: Mehr als 89'300 Corona-Nachweise in Deutschland — mehr als 1250 Tote

Auch aus Deutschland kommen neue Zahlen. Dort sind bis Samstagnachmittag mehr als 89'300 Infektionen (Vortag Stand 16.15: mehr als 83'700 Infektionen) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 23'000 nachgewiesenen Fällen und mindestens 370 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 19 400 Fällen und mindestens 250 Toten. Gerechnet auf 100'000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 176,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 107,4.

16.27 Uhr: Dramatisch steigende Zahlen in den USA

Die Lage in den USA in der Corona-Krise spitzt sich weiter zu. Die Zahl der Toten lag am Samstagmorgen (Ortszeit) nach Daten der Johns-Hopkins-Universität bei mehr als 7000. Die Zahl bekannter Infektionen lag demnach bei fast 300'000 — mehr als in jedem anderen Land der Welt. Nach Berechnungen des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle, auf die auch das Weisse Haus jüngst Bezug genommen hat, wird der Höhepunkt der Epidemie in den USA jedoch erst am 16. April erwartet — mit dann möglicherweise mehr als 2600 Toten an diesem Tag.

16.08 Uhr: Ausgehverbot in Spanien soll um zwei weitere Wochen verlängert werden

Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung den Notstand und die strikte Ausgangssperre im ganzen Land um weitere zwei Wochen bis zum 26. April verlängern. Das teilte Ministerpräsident Pedro Sánchez am Samstag mit, nachdem er zuvor in einer Videokonferenz mit dem wissenschaftlichen Komitee, das die Regierung berät, beraten hatte. Die seit Mitte März geltenden Massnahmen waren bereits vor zehn Tagen zum ersten Mal verlängert worden.



Seit Dienstag müssen zudem alle Arbeitnehmer, die in nicht wesentlichen Sektoren tätig sind, ebenfalls zu Hause bleiben. Diese Anordnung sollte eigentlich bis zum 9. April gelten. Es gilt als wahrscheinlich, dass sie ebenfalls verlängert wird. Dem neuen Zeitrahmen muss aber noch das Parlament zustimmen. Das Votum soll voraussichtlich am Donnerstag stattfinden.

«Die dreiwöchige Isolation, die hinter uns liegt, trägt Früchte», sagte Sánchez. Es gebe Fortschritte und es werde erwartet, dass die Kurve der Neuinfizierungen sich bald abflacht. «Alle Spanier tragen dazu bei, dass dies geschieht», so Sánchez, der die Pandemie als «die grosse Krise unseres Lebens» bezeichnete. Der Sozialist forderte die knapp 47 Millionen Bürger auf, in ihrer «kollektiven Anstrengung» während des Lockdowns nicht nachzulassen. In einer zweiten und späteren Phase solle dann schrittweise «eine neue soziale Normalität und der Wiederaufbau unserer Wirtschaft» in Angriff genommen werden.

15.59 Uhr: Weitere Stadt in Rumänien gesperrt

In Rumänien ist eine zweite Stadt wegen Häufung von Infektionen mit dem Coronavirus gesperrt worden. Auf Anordnung von Innenminister Marcel Vela vom Samstag wird nun der Ort Tandarei mit rund 13'000 Einwohnern im Südosten des Landes von Polizei und Militär scharf bewacht. Passieren dürfen nur noch Warentransporte und Menschen von ausserhalb, die dort in den Bereichen Versorgung, Medizin und Verwaltung arbeiten. In der vorigen Woche waren bereits die nordöstliche Stadt Suceava mit 92'000 Einwohnern sowie acht Nachbardörfer gesperrt worden.

Die Bürgermeisterin von Tandarei, Nicoleta Toma, hatte berichtet, dass sich in ihrem Ort viele Menschen nicht an den gebotenen Abstand voneinander gehalten hätten. Von den bisher 48 Corona-Todesopfern im gesamten regionalen Verwaltungsbezirk waren 31 in Tandarei ansässig.

In Suceava übernahm die Armee auch die Leitung des Kreiskrankenhauses, nachdem dieses zu einem Corona-Infektionsherd geworden war. Landesweit sind in Rumänien bis Samstag 141 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gestorben. Insgesamt 3613 hatten sich seit Ausbruch der Pandemie infiziert, 329 sind inzwischen wieder gesund. 119 Infizierte werden in Intensivstationen behandelt.

15.46 Uhr: Österreich: Anstieg bei Genesenen höher als bei neuen Infektionen

In Österreich ist die Zahl der von Covid-19 genesenen Menschen innerhalb von 24 Stunden erstmals schneller gestiegen als die Zahl der neuen bestätigten Coronavirus-Infektionen. Wie das Gesundheitsministerium in Wien der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, gab es mit Stand Samstag, 8 Uhr, 11'525 bestätigte Fälle einer Sars-CoV-2-Infektion in der Alpenrepublik — 354 Fälle mehr als am Vortag. Von der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 genesen waren mit Stand Samstag, 9.30 Uhr, insgesamt 2507 Menschen — das sind 485 mehr als am Vortag.

Damit bestätigte sich auch am Samstag der positive Trend beim Kampf gegen das Coronavirus in Österreich. In den vergangenen Tagen war die tägliche Steigerungsrate bei den bestätigten Infektionen deutlich gesunken und lag zuletzt unter fünf Prozent. Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) warnte aber vor verfrühter Freude. «Wir haben unsere Ziele absolut noch nicht erreicht. Aber wir sehen, dass wir sie — wenn alle weiter zusammenhalten und mitmachen und konsequent bleiben — erreichen können», sagte er laut einer Mitteilung.

In der Alpenrepublik ruht das alltägliche Leben seit dem 16. März weitgehend. Die Ausgangsbeschränkungen gelten noch bis Ostermontag. Die Regierung hatte zuletzt angekündigt, am Montag einen Stufenplan für den Weg zurück zur Normalität zu verkünden. Wesentliche Lockerungen, die ersten sollen den Handel betreffen, sind allerdings erst für die Zeit nach Ostern zu erwarten.

15.28 Uhr: Weitere Absperrung hält Paare an Deutsch-Schweizer Grenze auf Distanz

Eine zweite Absperrung hält Paare an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz in Konstanz am Bodensee wegen der Corona-Pandemie jetzt auf Abstand. Auf Schweizer Seite sei ein weiterer Zaun aufgestellt worden, sagte ein Sprecher der deutschen Bundespolizei.

Dort stehen nun zwei Drahtgitterzäune, wie man sie von Baustellenabsperrungen kennt — zwischen ihnen ist ein etwa zwei Meter breiter Abstand.



An den vergangenen Tagen hatten sich viele Paare an der Grenze getroffen und über die provisorische Absperrung hinweg direkten Kontakt aufgenommen. Händchenhalten, Umarmungen und Küssen sind jetzt nicht mehr möglich.

Wenn ein Partner in Deutschland wohnt und der andere in der Eidgenossenschaft, ist eine Fahrt zum Freund oder der Freundin derzeit ausgeschlossen. Besuchsreisen über die Grenze sind wegen der Coronavirus-Pandemie aktuell nicht erlaubt. Zuvor war die grüne Grenze am Bodenseeufer normalerweise offen für Fussgänger und Fahrradfahrer.

15.15 Uhr: Telefonbetrüger prellen Rentnerin in Horgen um zehntausende Franken

Telefonbetrüger haben eine Rentnerin im Bezirk Horgen am Freitag um mehrere zehntausend Franken geprellt. Eine Frau brachte das 77-jährige Opfer laut Polizei am Telefon dazu, Geld und Gold bei der Bank zu beziehen und dieses an einem bestimmten Ort zu deponieren.

Die hochdeutsch sprechende Unbekannte habe sich am Telefon am Freitagnachmittag als Polizistin ausgegeben, teilte die Kantonspolizei Zürich am Samstag mit. Die falsche Beamtin suggerierte demnach, Täter hätten es auf das Ersparte des Opfers abgesehen. Die Frau ging daraufhin laut Polizei zur Bank.



Die Polizei leitete Ermittlungen ein. Sie rief zudem die Bevölkerung auf, misstrauisch zu sein, wenn eine angebliche Polizistin oder ein angeblicher Polizist einem dazu bringen will, Bargeld abzuheben, zu überweisen, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren. Die Polizei verlange nie Bargeld oder Zugangsdaten zu Bankkonten.

15.06 Uhr: Kreuzfahrtschiff «Artania» in Quarantäne vor Australien

Für das an der Küste Westaustraliens liegende Kreuzfahrtschiff «Artania» ist wegen Corona-Infektionen eine 14-tägige Quarantäne verhängt worden. Die Quarantäne habe am Freitag um 22.00 Uhr Ortszeit begonnen, teilten der deutsche Reiseveranstalter Phoenixreisen (Bonn) und der Gesundheitsminister des Bundesstaates Westaustralien, Roger Cook, mit.

Das Schiff, bekannt aus der ARD-Dokuserie «Verrückt nach Meer», liegt seit der vergangenen Woche im Hafen der Stadt Fremantle südlich von Perth. Grund ist, dass auf dem Schiff Coronavirus-Fälle aufgetreten waren. Mehr als 840 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden nach Deutschland geflogen, 23 Gäste und 13 Crewmitglieder kamen in australische Krankenhäuser, ein 69 Jahre alter Passagier war am Donnerstag gestorben. Einige der mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierten befinden sich australischen Angaben zufolge in kritischem Zustand.



Auf Anweisung der Behörden waren zwölf weitere Passagiere, die eigentlich auf dem Schiff bleiben wollten, in den vergangenen Tagen an Land gebracht und in Hotels für 14 Tage in Quarantäne geschickt worden. Vier Mitarbeiter — zum Beispiel der Chefkoch — die bis dahin mit Passagierstatus mitgereist waren, durften dagegen bleiben. Sie seien jetzt als Crewmitglieder eingestuft worden.

Derzeit liefen Verhandlungen mit den Behörden, möglichst viele der noch gut 500 Besatzungsmitglieder an Bord in ihre Heimatländer auszufliegen, sagte eine Phoenix-Sprecherin. Wann das passieren könne und wie viele Menschen an Bord bleiben würden, sei noch unklar. Rein technisch reichten etwa 20 bis 30 Crewmitglieder aus, um das Schiff zurück nach Europa zu fahren, sagte sie.

15.02 Uhr: Ende der Pressekonferenz

Die Pressekonferenz ist damit beendet. 

15.00 Uhr: Können bald weitere Geschäfte öffnen?

Die Grossverteiler hätten nicht besonders viele Ansteckungen bei ihrem Personal festgestellt – könnte man deshalb nun auch weiteren Geschäften die Wiedereröffnung erlauben?

Das müsse man sich mit Blick auf eine Ausstiegstrategie durchaus überlegen, sagt Koch. Doch dann wiederholt er, was er bereits vorhin gesagt hatte: Jede Lockerung der Massnahmen käme nur dann in Frage, wenn es einen starken Rückgang der Fallzahlen gäbe. Ansonsten bestehe das Risiko, dass eine Lockerung die Fallzahlen gleich wieder in die Höhe treibe. 

14.55 Uhr: Halten die Leute die Vorgaben ein?

Nach dem warmen Freitagabend – gebe es schon Rückmeldungen, wie gut sich die Menschen trotz dieser Wetterbedingungen an die Vorgaben gehalten hätten? Nein, sagt Koch, «wir werden das sicher erst nächste Woche anschauen».

14.47 Uhr: Genügend Masken an Lager

Rund 90 Millionen Hygienemasken seien an Lager, hinzu kämen rund vier Millionen FFP-Masken für den medizinischen Bereich. Die Bestände seien damit gut gefüllt, so Koch. Die Masken würden nun nach Bedarf an die Kantone verteilt.

14.45 Uhr: 7'600 Coronavirus-Tests an einem Tag

Am Freitag wurden rund 7'600 Tests in der Schweiz durchgeführt – «eine recht beachtliche Zahl», so Koch. Die maximale Zahl wäre viel höher, aber dafür fehle es an Material. Die Zunahme an positiven Infekionsfällen sei nicht auf die Zahl der Tests zurückzuführen, sondern es gebe eine wirkliche Zunahme. 

14.37 Uhr: Im Ernstfall trotzdem ins Spital

Wer wirklich ernsthaft krank sei – nicht in Zusammenhang mit dem Coronavirus – solle sich auch rechtzeitig ins Spital gehen, bittet Daniel Koch. Aus Kinderspitälern habe er gehört, dass Eltern ihre Kinder oft relativ spät dorthin bringen würden. Das sei nicht sinnvoll. Auch Impfungen solle man machen lassen, denn die Krankheiten, die dadurch verhindert würden, seien ebenfalls gefährlich.

14.30 Uhr: Sperrzonen sinnvoll, Masken weniger

Ist es sinnvoll, Plätze und Seepromenaden zu sperren, wie dies nun Zürich und andere Städte machen würden. Ja, sagt Daniel Koch – jede Massnahme, die dazu beitrage, dass keine Menschenansammlungen entstehen, seien definitiv sinnvoll. 

Die obligatorische Frage nach den Atemschutzmasken beantwortet Koch wie gehabt: Es gebe keine ausreichenden Anhaltspunkte, dass eine Maskenpflicht die Sicherheit erhöhe. 

14.25 Uhr: Fragerunde ist eröffnet

Nun dürfen die Journalisten Fragen stellen. Müssen Angehörige einer Risikogruppe zur Arbeit geben, wenn sie aufgeboten werden? Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vom Seco erklärt, dass der Arbeitgeber wann immer möglich Homeoffice anordnen müsse. Sofern dies nicht möglich sei, müsse der Arbeitsort so eingerichtet werden, dass die Vorgaben des BAG eingehalten werden können. Sei auch das nicht möglich, müssten Angestellte beurlaubt werden, aber weiterhin bezahlt werden. 

14.20 Uhr: Militär ebenfalls im Einsatz

4'900 Militärangehörige seien wegen der Coronakrise für den Assistenzdienst aufgeboten worden, sagt Biragdier Raynald Droz, die meisten davon gehören den Sanitätstruppen an. Tatsächlich im Einsatz sind derzeit jedoch nur 1'300. «Warten ist nicht sehr sexy», sagte Droz am Samstag, es gehöre aber zur Mission. Diese dauert vorerst bis zum 30. Juni.

Seit 1. April werden in begründeten Fällen wieder individuelle Urlaube gewährt. Zudem erhalten die Armeeangehörigen ab Mitte April zwei Tage Urlaub ungefähr alle zwei Wochen - «falls es die Situation erlaubt», wie Droz präzisierte. Bisher waren keine Urlaube vorgesehen gewesen. Das soll den Druck auf die Armeeangehörigen etwas lindern. Die Belastung sei gross.

14.15 Uhr: 5'000 Zivilschützer im Dienst

Christoph Flury, Vizedirektor des VBS, hat als nächster das Wort. Rund 5'000 Zivilschutzangehörige stünden im Einsatz und würden die Kantone unterstützen. Der Schwerpunkt dieser Einsätze lägen in der Westschweiz und im Tessin. Im Kanton Waadt stünden etwa 1'200 Zivilschutzangehörige im Dienst.

Die meisten Zivilschützer unterstützen das Gesundheitswesen, sei es in Spitälern, zunehmend auch in Altersheimen und bei der Spitex. Sie entlasten dort das Gesundheitspersonal, erledigen Routine- und Desinfektionsarbeiten und sind beim Empfang und in der Triage von Spitälern im Einsatz. Zudem unterstütze der Zivilschutz etwa den Vertrieb von Medikamenten oder Hotlines, aber auch Drive-in-Testcenter in verschiedenen Kantonen. 

14.10 Uhr: Jeder vierte Arbeitnehmer in Kurzarbeit

Nun spricht Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vom Seco. Mittlerweile seien über 1,3 Millionen Beschäftigte für Kurzarbeit angemeldet, also mehr als ein Viertel. «Die Wirtschaft wird nicht ohne Schaden aus dieser Krise herauskommen», sagt sie. 

14.07 Uhr: «Bitte, bleibt zuhause»

Koch wiederholt nochmals die Hauptziele des Bundes: Die Ausbreitung des Virus einzudämmen und die Risikogruppen, gerade die Älteren, zu schützen. Gerade mit Blick auf das Wochenende ermahnt er nochmals: «Bitte, bleibt zuhause.» Es gelte vor allem, sich nicht an öffentlichen Plätzen aufzuhalten, wo man andere Menschen anstecken könnte. 

14.03 Uhr: Den Peak noch nicht erreicht

Daniel Koch vom BAG hat als Erster das Wort: Er bestätigt die neuesten Zahlen des Bundes: Bern zählt 20'278 mit dem Coronavirus infizierte Personen und 540 Todesfälle. Die Zahlen nähmen stetig zu, «wir sind also noch noch nicht bei einem Peak angelangt». Entsprechend sei es noch nicht angezeigt, die bereits erlassenen Massnahmen zurückzufahren. 

Zwei Prozent des Spitalpersonals habe sich ebenfalls mit dem Virus infiziert, sagt Koch. 6 Prozent der Todesfälle betraf Personen unter 65 Jahren. 

13.44 Uhr: Pressekonferenz beginnt um 14 Uhr

Ab 14.00 Uhr informieren Experten des Bundes und der Armee über die aktuellen Entwicklungen. Angekündigt sind Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin des Seco, Christoph Flury, Vizedirektor des Bundesamts für Bevölkerungsschutz, sowie Brigadier Raynald Droz. 

13.39 Uhr: Wilderer in Nepal nutzen Coronakrise aus

Wilderer im Himalaya-Staat Nepal nutzen die Corona-Krise und den damit verbundenen weitgehenden Stillstand im Land Behörden zufolge aus. Drei Krokodile einer vom Aussterben bedrohten Art und ein Elefant seien seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 24. März von Wilderern getötet worden, sagte ein Sprecher von Nepals Behörde für Nationalparks und Wildschutz.

Zudem seien bei einem Zusammenstoss zwischen Wilderern und Parkhütern ein Wilderer getötet und ein Ranger schwer verletzt worden. Parks landesweit berichteten von solchen Konfrontationen, hiess es weiter.

13.13 Uhr: «Bürgerwissenschaflter» spenden massenhaft Rechenleistung

Mit dem Projekt «Folding@Home» kann sich jeder, der einen Computer hat, am Kampf gegen das Coronavirus beteiligen. Nach dem Prinzip des verteilten Rechnens «spenden» Nutzer gleichsam ungenutzte Rechenkapazität, um damit zu «falten».

Erst kürzlich hat die gesammelte Rechenpower hunderttausender Nutzer jene des weltweit schnellsten Supercomputers übertroffen. Die Forscher kamen mitunter nicht mehr hinterher, ausreichend sogenannter «Work Units» zur Verfügung zu stellen.



Nun vermelden die Wissenschaftler weitere Erfolge bei der computergestützten Forschung am Coronavirus. Demnach seien die Bewegung der beteiligten Proteine (siehe Video) sowie «Proteinfaltungen» simuliert worden, um weitere Ansatzpunkte für Medikamente zu finden.

In den letzten drei Wochen, so die Forscher, hätten sich 700'000 «Bürgerwissenschaflter» an den extrem rechenintensiven Aufgaben beteiligt.

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12.51 Uhr: Corona-Zahlen in Spanien stabilisieren sich — aber fast 12'000 Tote

In Spanien stabilisieren sich die Zahlen der Corona-Krise drei Wochen nach Beginn der strikten Ausgehsperre weiter. Die Zuwachsrate der Neuinfektionen ging bis Samstagmittag erneut zurück und lag bei weniger als sechs Prozent.

Insgesamt wurden rund 7000 neue Ansteckungen nachgewiesen, die Gesamtzahl belief sich auf mehr als 124'700, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

Gleichzeitig wurden den amtlichen Angaben zufolge fast 4000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind schon mehr als 34'000 Betroffene wieder gesund. Spanien ist weltweit eines der am stärksten von der Krise betroffenen Länder.

Auch die Zahl der Todesfälle ging zurück. Dennoch wurden innerhalb von 24 Stunden zum achten Mal in Folge mehr als 800 Tote verzeichnet. Die Gesamtzahl belief sich auf rund 11'700. Das waren 809 mehr als am Freitag. Besonders stark betroffen sind weiterhin die Regionen Madrid und Katalonien. Ministerpräsident Pedro Sánchez wollte nach Gesprächen mit Gesundheitsexperten und Parteiführern darüber entscheiden, ob der Alarmzustand samt strikten Ausgangsbeschränkungen ein weiteres Mal bis zum 26. April verlängert wird. Eigentlich sollen die Massnahmen nur noch bis zum 11. April gelten.

12.43 Uhr: Grenzübergang Biel-Benken BL zu Frankreich wird wieder geöffnet

Der Grenzübergang Biel-Benken im Kanton Basel-Landschaft an der Grenze zu Frankreich wird wieder für den Verkehr freigegeben. Ab Montag um 04.00 Uhr darf er von bestimmten Personen wieder passiert werden.

Einreisen dürfen Schweizer Bürgerinnen und Bürger, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie jene, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Samstag mitteilte. Auch Personen in einer Situation «absoluter Notwendigkeit» dürfen einreisen.

Die Zollverwaltung hat den Entscheid basierend auf einer Verkehrsanalyse und in Absprache mit den in- und ausländischen Partnerbehörden getroffen, wie sie schreibt. Dadurch decke die EZV auch die Bedürfnisse der Velofahrer und Fussgängerinnen ab.

Der öffentliche Verkehr in Biel-Benken kann daher auch mit dem Velo erreicht werden. Wer die Grenze passiert oder passieren will, um auf der anderen Seite einzukaufen oder einer Freizeitbeschäftigung nachzugehen, wird bestraft.

In den vergangenen Wochen wurden an den Grenzen zu Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich schrittweise Schengen-Grenzkontrollen eingeführt und die Einreise in die Schweiz beschränkt, um im Zusammenhang mit der Coronavirus-Krise die Schweizer Bevölkerung zu schützen sowie die Kapazitäten im Gesundheitswesen aufrechtzuerhalten.

12.22 Uhr: Rund 975 neue Ansteckungen in der Schweiz — insgesamt 621 Totesfälle

Die Zahl der in der Schweiz und Liechtenstein nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist laut Bund innerhalb eines Tages um 975 Fälle auf 20'278 gestiegen. Die Kantone meldeten am Samstag insgesamt 621 Tote — 49 mehr als am Vortag.

Dies ergab die Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab am Samstag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung mit 540 an. Es stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte.

Notfallstation mit einem Coronavirus-Patient im Lausanner Universitätsspital Chuv.
Bild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON (Symbolbild)

Bei den Toten waren laut BAG 64 Prozent Männer. Die Altersspanne der verstorbenen Personen betrug 32 bis 101 Jahre. 97 Prozent der Toten litten zuvor an mindestens einer Vorerkrankung. Die drei am häufigsten genannten Vorerkrankungen waren Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes.



Mittlerweile weist die Schweiz eine der höchsten Raten an Neuansteckungen in Europa auf. Die Inzidienzen belaufen sich auf 236 Fälle pro 100'000 Einwohner. Bezogen auf die Einwohnerzahl sind die Kantone Tessin, Genf, Waadt und Basel-Stadt weiterhin am stärksten von der Pandemie betroffen.

Die Zahl der durchgeführten Tests auf Covid-19 belaufen sich bisher insgesamt auf rund 153'440, davon fiel das Resultat bei 15 Prozent der Fälle positiv aus.

11.54 Uhr: Österreichische Firmen starten Schutzmasken-Produktion

Um den hohen Bedarf wegen der Corona-Krise decken zu können und unabhängiger vom Weltmarkt zu werden, haben in Österreich mehrere Firmen gemeinsam eine Schutzmaske für das Gesundheitspersonal entwickelt. Wie Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) am Samstag in Wien mitteilte, könne die Produktion innerhalb weniger Tage zunächst auf 100'000 Stück pro Tag und im nächsten Schritt auf 500 000 Stück pro Tag hochgefahren werden. Allerdings würden dazu mehrere Hundert Näherinnen gesucht.

Aktuell wird in mehreren europäischen Ländern über eine Maskenpflicht diskutiert.
Bild: Wang Quanchao/XinHua/dpa (Symbolbild)

Die neue Maske halte 95 Prozent aller Viren ab und sei daher FFP2-zertifiziert. Sie schütze damit auch den Träger vor einer Ansteckung - anders als der Mund-Nasen-Schutz, der seit Mittwoch in österreichischen Geschäften am Eingang an die Kunden ausgeteilt wird.

Laut Schramböck ist die Produktion von Schutzmasken vor Ort wichtig, da die Qualität auf dem Weltmarkt teilweise sehr unterschiedlich sei. Schramböck betonte diesbezüglich auch, dass das Coronavirus ein «Weckruf für Gesamteuropa» sei. «Nämlich ein Weckruf, dass wir wieder mehr in Europa produzieren sollten, auch in der Pharma-Industrie.»



In Österreich liege der Bedarf an Schutzmasken für vier Wochen bei zwölf Millionen Stück. Für das eigens entwickelte Modell werde auch an einer Möglichkeit der Wiederverwendung gearbeitet. Die Produktion sei bereits mit 15'000 Stück pro Tag angelaufen.

11.42 Uhr: Drei weitere Todesfälle in Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt sind drei weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der im Kanton wohnhaften infizierten Menschen stieg derweilen um 23 auf 771 Fälle an.

Die Verstorbenen, ein Mann und zwei Frauen, waren zwischen 83 und 85 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Samstag mitteilte. Die Anzahl der in Basel-Stadt in Folge einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Personen stieg auf 24 an.

Von den 771 positiv auf das Virus getesteten Personen sind 434 wieder genesen. 91 Kantonseinwohner befinden sich Spitalpflege, in 16 Fällen ist eine Intensivpflege notwendig.

11.28 Uhr: Erstmals mehr als 100 Infektionen in Tokio an einem Tag

Erstmals sind in Tokio an einem Tag mehr als 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie japanische Medien berichteten, wurden an dem Tag mindestens 118 neue Fälle bestätigt. Damit zählt die japanische Hauptstadt bereits mehr als 890 Infektionsfälle. Mit den inzwischen täglich steigenden Zahlen nehme zugleich der Druck auf Ministerpräsident Shinzo Abe zu, möglicherweise den Ausnahmezustand auszurufen, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern, hiess es. Wegen des weltweit grassierenden Coronavirus waren kürzlich die in diesem Sommer in Tokio geplanten Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben worden.

Bis Freitag befanden sich 704 infizierte Menschen in Tokioter Krankenhäusern. Mit dem Anstieg am Samstag dürften die für Coronavirus-Patienten reservierten Betten ausgelastet sein, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo weiter berichtete. Anders als in der Anfangsphase der Corona-Krise sind inzwischen deutlich weniger Menschen in Einkaufszonen von Tokio und anderen japanischen Städten zu sehen, nachdem die Behörden die Bevölkerung aufgerufen hatten, am Wochenende möglichst zu Hause zu bleiben. Auch blieben diesmal mehr Geschäfte und Restaurants geschlossen als am vergangenen Wochenende.

11.16 Uhr: Mehr als 85'500 Fälle in Deutschland — über 1150 Tote

In Deutschland sind bis Samstagvormittag mehr als 85'559 Infektionen (Vortag Stand 11.00: mehr als 80'500 Infektionen) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 20'900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 327 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 18 500 Fällen und mindestens 224 Toten. Gerechnet auf 100'000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 160,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 102,9.

Mindestens 1154 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 1022) mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

10.56 Uhr: Zwei weitere Covid-19-Todesfälle im Kanton Bern

Im Kanton Bern sind weitere zwei Menschen an Covid-19 gestorben. Die Zahl der Toten stieg damit auf insgesamt 28. Gegenüber dem Vortag erhöhte sich die Zahl der positiv auf das Coronavirus getesteten Personen um 33 auf 1106.

Wie der Kanton Bern auf seiner Coronavirus-Internetseite weiter mitteilte, befanden sich am Samstagmorgen 113 mit dem Coronavirus infizierte Personen im Spital – vier mehr als am Freitag um 8.00 Uhr. 35 der Hospitalisierten liegen auf der Intensivstation (fünf mehr als am Vortag); 28 dieser 35 Personen werden beatmet.

10.50 Uhr: Menschen missachten Corona-Anweisungen: 39 Fälle in St. Gallen

Im Kanton St. Gallen ist es in den vergangenen 24 Stunden zu zahlreichen Verstössen gegen Behördenanweisungen wegen der Coronavirus-Pandemie gekommen. Die Polizei intervenierte bei Kontrollen in 39 Fällen, weil es zu grösseren Menschenansammlungen gekommen war.

Viele Personen würden die Massnahmen mit fortschreitender Zeit immer mehr auf die leichte Schulter nehmen, teilte die Kantonspolizei mit. So hätten sich Jugendliche und junge Erwachsene trotz Versammlungsverbot etwa auf dem Gelände von Schulhäusern aufgehalten. Zu Ansammlungen kam es demnach auch bei öffentlichen Feuerstellen.

In zwei Fällen hätten sich die Personen uneinsichtig gezeigt, was den Mindestabstand anbelangte, schreibt die Polizei. Diese seien gebüsst worden. In einem Fall habe eine Geburtstagsparty mit zu vielen Personen stattgefunden. Bei mehreren Schulhäusern und Sportplätzen trafen die Beamten zahlreiche spielende Kinder in zu grossen Gruppen an. Sie klärten die Eltern auf und schickten die Gruppen nach Hause.

Die Polizei appellierte an die Bevölkerung, die geltenden Regeln einzuhalten. Gemäss diesen sollen die Menschen generell zuhause bleiben. Unter anderem sind Ansammlungen von mehr als fünf Personen verboten. Zudem sollen die Menschen zueinander einen Mindestabstand von zwei Metern einhalten.

10.42 Uhr: 10 weitere Tote im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 10 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 65 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Samstagmorgen im Kanton Tessin 2442 Personen positiv auf das Virus getestet. 314 Personen konnten bisher das Spital verlassen. 165 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

10.14 Uhr: Ban Ki-moon: Sitzen alle in einem Boot

Der frühere UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat angesichts der Corona-Krise und anderer globaler Herausforderungen an den weltweiten Zusammenhalt appelliert. «Ich habe immer betont, dass Probleme von globalem Ausmass auch globaler Lösungen bedürfen», erklärte Ban in einem schriftlich geführten Interview der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die Pandemie könne nur «mit gemeinsamen Bemühungen und Einigkeit überwunden werden».

Ban warnte zugleich vor mehr Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufgrund der Angst, sich mit dem Virus anzustecken. «Solch ein beklagenswertes Verhalten wird sicherlich nicht dazu dienlich sein, die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Wir dürfen niemals vergessen, dass wir alle in einem Boot sitzen», sagte der 75-Jährige.

Die internationale Gemeinschaft rief er dazu auf, solidarisch zu agieren und dabei auch genug Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Vor allem armen Ländern, die in Krisenzeiten selbst nichts mehr für die eigene Bevölkerung tun können, müsse geholfen werden. Der ehemalige Spitzendiplomat würdigte in diesem Zusammenhang den Beschluss der G20-Staaten, die Weltwirtschaft mit insgesamt fünf Billionen Dollar stützen zu wollen. Entwickelte Nationen müssten aber noch mehr tun. Ban nannte dabei namentlich die USA.

Aus Sicht des früheren südkoreanischen Aussenminister (2004-2006) und Ex-UN-Generalsekretärs (2007-2016) gibt es zudem einen Zusammenhang zwischen dem Coronavirus und dem Klimawandel. Zahlreiche Studien würden das belegen. «Das ist ein weiterer Grund, warum wir unermüdlich gegen die Erderwärmung arbeiten müssen.» Bedenke man, dass der Klimawandel allgemein Infektionskrankheiten begünstige, «müssen wir eine nachhaltige und langfristige Finanzierung für Klimaanpassungsprogramme sicherstellen».

10.02 Uhr: New Yorker Luxusrestaurant wird zur Suppenküche

Das New Yorker Luxusrestaurant «Eleven Madison Park» des Schweizer Starkochs Daniel Humm wird in der Corona-Krise zur Suppenküche. Zusammen mit einer Wohltätigkeitsorganisation sollen bis zu 3000 Mahlzeiten pro Tag gekocht und dann gegen einen geringen Preis an Bedürftige gegeben werden, teilte Humm per Instagram mit. «Diese Stadt hat mir alles gegeben, also wollte ich eine Art und Weise finden, mit der ich zurückgeben kann», sagte Humm der «New York Times». Sein Luxusrestaurant mitten in Manhattan, das bereits zahlreiche kulinarische Auszeichnungen gewonnen hat und zu den besten Restaurants der Welt gezählt wird, hatte zuvor wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen.

9.47 Uhr: Bürgermeister: New York vor entscheidender Woche

In der Corona-Krise steht New York nach Einschätzung von Bürgermeister Bill de Blasio vor einer entscheidenden Woche. Die Situation in den Krankenhäusern werde sich in der kommenden Woche zuspitzen, sagte de Blasio bei einer Pressekonferenz in der Nacht zum Samstag. «Wir werden einen riesigen Schwall erleben.» Der Sonntag sei «ein entscheidender Moment, an dem wir ausgestattet und vorbereitet sein müssen, für den sehr schwierigen Kampf, den wir vor uns haben»

Den Krankenhäusern der Stadt fehle es derzeit vor allem an Personal und Beatmungsgeräten, die Beschaffung sei ein Wettlauf gegen die Zeit. «In der modernen Geschichte unser Stadt ist es fast unvorstellbar — aber ich glaube, dass wir es schaffen können, wenn wir die Hilfe bekommen, die wir brauchen.»

Der US-Bundesstaat New York, in dem die gleichnamige Millionenmetropole liegt, gilt als eines der Zentren der Corona-Pandemie in den USA, auch weil dort derzeit deutlich mehr getestet wird als in anderen Bundesstaaten. Mehr als 100'000 Menschen in New York haben sich bereits mit dem Virus infiziert, wie Gouverneur Andrew Cuomo am Freitag mitteilte. Rund die Hälfte dieser Fälle wird aus der grössten Stadt des Staates, der gleichnamigen Millionenmetropole New York, gemeldet.

9.36 Uhr: Armee rechnet nicht alle Coronavirus-Diensttage an

Den Militärangehörigen im Einsatz wegen der Coronavirus-Pandemie werden teils nicht alle Diensttage angerechnet. Dies erklärte Verteidigungsministerin Viola Amherd in einem Interview mit dem «Blick» vom Samstag.

Verteidigungsministerin Amherd: Nicht alle Diensttage von Armeeangehörigen werden in der Corona-Krise angerechnet. 
KEYSTONE/ANTHONY ANEX (Archivbild)

Sonst könne die Armee möglicherweise bei der nächsten Pandemiewelle oder im Ereignisfall keine Unterstützung mehr leisten, sagte die 57-jährige Walliser CVP-Bundesrätin. Wer derzeit aber Dienst leiste, müsse dieses Jahr sicher keinen Wiederholungskurs (WK) mehr machen.

Amherd stützt sich auf einen Beschluss des Bundesrats. Zurzeit stehen wegen der Mobilmachung im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie rund 5000 Soldaten im Einsatz. Sie unterstützen unter anderem Spitäler in den Kantonen, Polizeien und die Grenzwache. Der Bundesratsbeschluss sieht ein Aufgebot von maximal 8000 Soldaten vor.

9.23 Uhr: Südkorea verlängert Massnahmen zum Abstandhalten

Südkorea verlängert seine am Montag auslaufenden Massnahmen zum sozialen Abstandhalten um zwei weitere Wochen. Gesundheitsminister Park Neung-hoo sagte, es sei zu früh, um sich zu beruhigen.

Er verwies auf die jüngste Zunahme von importierten Coronavirus-Fällen. Dies habe die Regierung dazu veranlasst, die Wiedereröffnung von Schulen in der nächsten Woche abzusagen.

Ursprünglich sollte die am 21. März eingeführte Politik der sozialen Distanzierung am Montag enden. Dem Land ist es weitgehend gelungen, die Virus-Epidemie mit etwa 100 oder weniger neuen täglichen Infektionen unter Kontrolle zu bringen.

«Wenn die Zahl auf 50 oder weniger zurückgeht, wird eine stabile Behandlung der Patienten, einschliesslich der Schwerkranken, ohne grossen Druck auf das System möglich sein», sagte Park.


Verlassene Strassen in Manhattan.
Bild: KEYSTONE/AP/Frank Franklin II

Weltweit tobt der Kampf gegen die Corona-Pandemie. Strassen und Plätze sind weitgehend menschenleer. Und jene, die noch anzutreffen sind, tragen vielerorts Gesichtsmasken. Die Diskussion darüber ist voll entbrannt. Einen Schwenk hat US-Präsident Donald Trump vollzogen. War der US-Präsident bisher eher gegen solche Masken, so rät er nun vor dem Hintergrund der starken Ausbreitung des Virus in den USA zu dieser freiwilligen Präventionsmassnahme. Die Schweiz empfiehlt bisher keine solchen Gesichtsmasken.

Die Menschen in der Schweiz sollen am Wochenende trotz des angekündigten Sonnenwetters daheimbleiben. Mit eindringlichen Appellen haben die Behörden die Bevölkerung dazu aufgerufen, Menschenansammlungen zu verhindern. Die Menschen sollen sich weiterhin an die Massnahmen im Kampf gegen weitere Coronavirus-Infektionen halten. Mehrere Städte schlossen vorsorglich Parks, Plätze und weitere Freizeitanlagen. Die Polizei in den Kantonen will vermehrt Kontrollen durchführen. Die Bundesbehörden informieren zudem am Samstag über die neusten Entwicklungen in der Coronavirus-Krise. In der Schweiz haben sich bisher fast 20'000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mindestens 605 davon starben an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

China trauert am Totengedenktag mit drei Schweigeminuten landesweit um die Opfer der Corona-Epidemie. Nachdem die Corona-Krise sich in den letzten Wochen entspannt hatte, warnen hohe Funktionäre in der chinesischen Millionenmetropole Wuhan vor einer zweiten Welle. Sie fordern die Einwohner auf, ihre Schutzmassnahmen zu verstärken und zu Hause zu bleiben.

Die sich schnell ausbreitende Coronavirus-Pandemie wird nach Ansicht von Weltbank-Präsident David Malpass wohl eine grosse globale Rezession auslösen. Diese werde wahrscheinlich die ärmsten und verwundbarsten Länder am härtesten treffen. Die Chefin des Internationalen Währungsfonds, Kristalina Georgieva, sprach von der dunkelsten Stunde der Menschheit, die alles Bisherige übertreffe.

Coronavirus: In den USA ist die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden um mehr als 1000 angestiegen. Die Opferzahl lag am Freitagabend (Ortszeit) nach Daten der Johns-Hopkins-Universität bei 7087. In den USA sind inzwischen mehr als 275'000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Sie sind damit das am stärksten betroffene Land weltweit.

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