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15-jährige Freiheitsstrafe im Juwelenraub-Prozess gefordert
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Pistole auf Polizisten gerichtet

15-jährige Freiheitsstrafe im Juwelenraub-Prozess gefordert

Im Prozess gegen die Juwelenräuber fordert die Tessiner Staatsanwaltschaft hohe Freiheitsstrafen. Aus Sicherheitsgründen wird die Verhandlung direkt im Gefängnis La Farera (im Bild) durchgeführt. (Archivbild)

Im Prozess gegen die Juwelenräuber fordert die Tessiner Staatsanwaltschaft hohe Freiheitsstrafen. Aus Sicherheitsgründen wird die Verhandlung direkt im Gefängnis La Farera (im Bild) durchgeführt. (Archivbild)

Keystone

Im Prozess um einen spektakulären Juwelenraub im Tessin fordert die Staatsanwaltschaft für den Hauptangeklagten 15 Jahre Freiheitsstrafe. Der 50-Jährige soll bei seiner Flucht eine Pistole auf einen Polizisten gerichtet und zweimal den Abzug betätigt haben.

Redaktion blue News
Keystone-SDA

Redaktion blue News, Keystone-SDA

09.06.2026, 13:01•09.06.2026, 14:28

Die Tessiner Staatsanwaltschaft fordert für den Hauptangeklagten im Juwelenraub-Prozess eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren. Dem vorbestraften 50-Jährigen wird versuchter Mord an einem Polizisten vorgeworfen.

Der Hauptangeklagte habe skrupellos und kaltblütig gehandelt, deshalb handle es sich bei der Tat um versuchten Mord und nicht um versuchte vorsätzliche Tötung, erklärte der Tessiner Staatsanwalt am Dienstag in seinem Plädoyer in Lugano. Der Mann sei «zu allem» bereit gewesen – auch dazu, jemandem das Leben zu nehmen. Er habe um keinen Preis zurück ins Gefängnis gewollt.

Der 50-jährige Hauptangeklagte richtete gemäss Anklageschrift der Tessiner Staatsanwaltschaft eine Pistole auf einen Polizisten und drückte den Abzug zweimal – jedoch ohne einen Schuss abzugeben, da die Waffe ohne sein Wissen gesichert gewesen sei.

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