Er machte einen entscheidenden FehlerAutofahrer muss 1700 Franken bezahlen – wegen einer Biene
Samuel Walder
7.11.2025
Ein Mann kommt von der Strasse ab und fährt über eine Wiese – wegen einer Biene.
Bild: KEYSTONE
Ein Lieferwagenfahrer verliert wegen einer Biene in der Kabine die Kontrolle und fährt 55 Meter über eine Wiese. Doch der eigentliche Fehler folgt danach: Er fährt weiter, ohne jemanden zu informieren – und das kommt ihn teuer zu stehen.
Ein Lieferwagenfahrer kam in Reichenburg SZ wegen einer Biene in der Fahrerkabine von der Strasse ab, fuhr 55 Meter über eine Wiese und kollidierte mit einem Leitpfosten.
Anstatt den Unfall zu melden, entfernte sich der Mann vom Ort, ohne Polizei oder Geschädigte zu informieren – ein klarer Verstoss gegen das Verkehrsrecht.
Die Staatsanwaltschaft verurteilte ihn zu einer Busse von 900 Franken sowie zu 800 Franken Verfahrenskosten.
Insgesamt muss der Fahrer 1700 Franken bezahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von neun Tagen antreten.
Es hätte doch eine normale Fahrt mit einem Lieferwagen werden sollen. Doch ein kleines Insekt bringt Kubić S.* nicht nur aus der Fassung, sondern es sorgt dafür, dass er am Ende tief in die Tasche greifen muss.
Im Juni 2024 ist der Schweizer Kubić S. mit einem Lieferwagen im Kanton Schwyz unterwegs. Er fährt auf einer Strasse in Reichenbrug SZ, welche geradeaus führt. Plötzlich bemerkt er ein Schwirren in der Fahrerkabine – eine Biene. Sein Reflex: Er beginnt mit den Händen zu fuchteln und versucht, das Tier aus dem Fenster zu treiben.
Nur einen Moment lang schaut er von der Strasse weg – und schon steuert der gebürtige Serbe mit seinem Lieferwagen direkt auf die Wiese rechts der Fahrbahn zu.
55 Meter über die Wiese
Wie aus dem Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Schwyz vom Oktober 2025 hervorgeht, fuhr der Wagen rund 55 Meter über die Wiese und kollidierte schliesslich mit einem Pfosten.
Daraufhin stieg Kubić S. aus und «unterhielt sich kurz mit der Lenkerin des nachfolgenden Fahrzeuges», wie es im Strafbefehl heisst. Anschliessend entfernte sich S. von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern oder unverzüglich die Geschädigte oder die Polizei zu verständigen.
Fahrer muss 1700 Franken zahlen
Damit machte er sich einer Verkehrsregelverletzung schuldig. Die Staatsanwaltschaft entscheidet: Kubić S. wird mit einer Busse von 900 Franken bestraft. Falls er diese nicht bezahlt, muss der Schweizer neun Tagen ins Gefängnis.
Zusätzlich soll Kubić S. die Verfahrenskosten in Höhe von 800 Franken tragen. Insgesamt muss er also 1700 Franken innert 30 Tagen bezahlen.
Hätte Kubić S. die Polizei oder die Eigentümer der Wiese und des Pfosten nach dem Ereignis verständigt, wäre er wohl günstiger davon gekommen.
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