43 Parkplätze wegStadt Zürich plant nächste Sperrzone für Autos – für 8,6 Millionen Franken
Samuel Walder
21.5.2026
An der Zähringerstrasse sollen 43 Parkplätze verschwinden.
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Die Stadt Zürich will zwei Strassen in der Innenstadt in Fussgängerzonen verwandeln – und streicht dafür 43 Parkplätze. Das sorgt beim Gewerbe für Kritik.
Die Stadt Zürich plant eine umfassende Umgestaltung der Zähringer- und Häringstrasse. Beide Strassen sollen zu einer Fussgängerzone umgebaut werden, in der Velos nur noch im Schritttempo unterwegs sind. Zudem sind zusätzliche Bäume und neue Aufenthaltsbereiche vorgesehen. Für das Projekt beantragt der Stadtrat rund 8,6 Millionen Franken. Das berichtet «zuerich24.ch».
Für das lokale Gewerbe bringt der Umbau jedoch deutliche Einschnitte. Sämtliche 43 Parkplätze entlang der beiden Strassen sollen aufgehoben werden. Gerade für Läden, Handwerksbetriebe und Lieferdienste könnte das zu Problemen führen, da Kundinnen und Kunden sowie Zulieferer schwieriger Zugang finden. Zwar verspricht die Stadt weiterhin Anlieferungen, doch feste Güterumschlagplätze sollen ebenfalls verschwinden.
Die Stadt begründet die Massnahmen mit zu schmalen Trottoirs und dem Ziel, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen. Mehr Platz für Fussgänger, Sitzgelegenheiten und Begrünung sollen die Innenstadt attraktiver machen.
Kritiker sehen darin jedoch eine weitere Einschränkung des Autoverkehrs und sprechen von einer Entwicklung, die die Erreichbarkeit für Gewerbe und Kundschaft zunehmend erschwert.
Rot markiert ist zu sehen, wo die Parkplätze aufgehoben werden sollen.
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Autofahrer haben weniger Platz
Mit dem Umbau verschiebt sich die Nutzung des öffentlichen Raums deutlich. Während Fussgänger und Velofahrer mehr Platz erhalten, müssen sich Autofahrer und Gewerbetreibende auf weniger Infrastruktur einstellen. Besonders für Betriebe, die auf direkte Erreichbarkeit angewiesen sind, könnte dies langfristige Folgen haben.
Zusätzlich ist ein Umbau der Bushaltestelle «Central» geplant. Diese soll behindertengerecht gestaltet werden, um den Zugang für alle zu verbessern. Der Baustart ist für Herbst 2026 vorgesehen, die Arbeiten sollen voraussichtlich bis Ende 2027 dauern.
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