Zwei Kinder verletzt 830-PS-Bolide rast frontal in Familienauto

Stefan Michel

7.5.2026

Kantonspolizei Zürich

Am Mittwochabend ist in Birmensdorf ein 830-PS-Sportwagen auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in ein korrekt entgegenkommendes Auto gekracht. Vier Personen, darunter zwei Kinder, wurden verletzt.

Stefan Michel

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Ein 52-jähriger Fahrer verliert bei Birmensdorf ZH die Kontrolle über seinen 830-PS-Sportwagen und prallt frontal gegen ein entgegenkommendes Auto.
  • Im gerammten Fahrzeug sassen zwei Frauen sowie zwei Kinder. Alle wurden leicht bis mittelschwer verletzt ins Spital gebracht. Auch der Unfallverursacher und seine Beifahrerin mussten medizinisch kontrolliert werden.
  • Die Kantonspolizei Zürich und die Staatsanwaltschaft ermitteln wegen Verdachts auf ein Raserdelikt.

Es ist der Horror jedes autofahrenden Menschen: Auf der eigenen Fahrbahn schiesst einem ein Wagen mit hoher Geschwindigkeit frontal entgegen und man hat keine Möglichkeit auszuweichen. Genau das ist einer Lenkerin und ihren drei Mitfahrer*innen, davon zwei Kinder, passiert.

Der Unfall hat sich gegen 16.45 Uhr auf der Waldeggstrasse in Richtung Uitikon-Waldegg ereignet. Laut ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Zürich hat ein 52-jähriger Lenker beim starken Beschleunigen die Kontrolle über seinen 830 PS starken Sportwagen verloren.

Der Wagen gerät auf die Gegenfahrbahn und kollidiert dort mit einem gemäss ersten Erkenntnissen korrekt entgegenkommenden Personenwagen. Im gerammten Fahrzeug sitzen zwei Frauen im Alter von 32 und 65 Jahren sowie zwei Kinder im Alter von 6 und 11 Jahren.

Verdacht auf Raser-Delikt

Die vier Insassen haben Glück im Unglück und werden mit leichten bis mittelschweren Verletzungen ins Spital gebracht. Auch der mutmassliche Unfallverursacher und seine Beifahrerin mussten zur medizinischen Kontrolle hospitalisiert werden.

Im Einsatz standen die Rettungsdienste des Spitals Limmattal sowie von Schutz & Rettung Zürich.

Die Kantonspolizei Zürich ermittelt nun gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Limmattal-Albis die genaue Unfallursache. Gegen den 52-Jährigen läuft ein Verfahren wegen des Verdachts auf ein Raserdelikt. Beide Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt.

Wegen des schweren Unfalls blieb die Waldeggstrasse bis etwa 19.30 Uhr gesperrt. Die Verkehrsgruppe der Feuerwehr Birmensdorf-Aesch richtete eine Umleitung ein.