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Kapo SG
Auf der A1 bei Züberwangen SG kam es am Dienstagmorgen innerhalb weniger Minuten zu zwei Auffahrkollisionen. Während beim ersten Unfall ein Mann leicht verletzt wurde, dürfte der zweite Crash durch gaffende Autofahrer verursacht worden sein. Zwei Männer wurden angezeigt.
Zwei Verkehrsunfälle innerhalb weniger Minuten haben am Dienstagmorgen auf der A1 bei Züberwangen SG für Staus und Behinderungen gesorgt. Die Kantonspolizei vermutet, dass gaffende Verkehrsteilnehmer den zweiten Unfall mitverursacht haben.
Kurz vor 6.45 Uhr musste eine 24-jährige Autofahrerin auf dem Überholstreifen in Fahrtrichtung Zürich wegen des dichten Verkehrs abbremsen. Die direkt hinter ihr fahrende Frau konnte ihr Fahrzeug noch rechtzeitig anhalten.
Ein 38-jähriger Autofahrer schaffte dies jedoch nicht mehr. Er prallte in das Auto vor ihm und schob dieses auf den vordersten Wagen.
Der Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort medizinisch versorgt. Für die Bergung der Fahrzeuge und die Unfallaufnahme blieb der linke Fahrstreifen rund eine Stunde gesperrt. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken.
Nur rund 25 Minuten später ereignete sich auf derselben Höhe ein weiterer Auffahrunfall – diesmal auf der Gegenfahrbahn in Richtung St. Gallen.
Auch dort musste eine 24-jährige Autofahrerin wegen des stockenden Verkehrs abbremsen. Die nachfolgende 37-jährige Lenkerin konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf das vorausfahrende Fahrzeug auf.
Verletzt wurde dabei niemand. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 5000 Franken.
Nach Einschätzung der Kantonspolizei dürfte der stockende Verkehr auf der Gegenfahrbahn auf das Verhalten gaffender Autofahrer zurückzuführen sein.
Während der Unfallaufnahme beobachteten die Einsatzkräfte zudem zwei Männer im Alter von 33 und 45 Jahren, die beim Vorbeifahren mit ihren Mobiltelefonen Fotos oder Videos von der Unfallstelle machten.
Beide werden nun bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.