Vier Verletzte, darunter Baby Lastwagen kracht in Fahrzeugkolonne – A3 stundenlang gesperrt

Sven Ziegler

14.4.2026

Bei dem Crash auf der A3 wurden vier Personen teilweise schwer verletzt.
Bei dem Crash auf der A3 wurden vier Personen teilweise schwer verletzt.
Kapo ZH

Auf der A3 bei Urdorf ist am Dienstagmorgen ein Lastwagen in eine stehende Fahrzeugkolonne geprallt. Vier Personen wurden verletzt, darunter ein eineinhalbjähriges Kind. Die Autobahn in Richtung Basel war für mehrere Stunden gesperrt.

Redaktion blue News

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Auf der A3 bei Urdorf ist am Dienstagmorgen ein Lastwagen in eine stehende Fahrzeugkolonne geprallt und hat drei Personenwagen ineinandergeschoben.
  • Zwei Erwachsene wurden schwer verletzt und mussten aus ihrem Fahrzeug geborgen werden, ihr eineinhalbjähriges Kind erlitt leichte Verletzungen.
  • Die A3 in Richtung Basel war für mehrere Stunden gesperrt und verursachte erhebliche Verkehrsbehinderungen.

Kurz nach 9.30 Uhr am Dienstagmorgen ereignete sich auf der A3 in Fahrtrichtung Flughafen/Basel auf Gemeindegebiet Urdorf ein schwerer Auffahrunfall. Ein 33-jähriger Lastwagenfahrer prallte aus noch ungeklärten Gründen in eine stehende Fahrzeugkolonne. Durch die Wucht des Aufpralls wurden die drei hintersten Personenwagen ineinandergeschoben.

Besonders schwer traf es die Insassen des hintersten Fahrzeugs: Zwei Erwachsene erlitten schwere Verletzungen und mussten von den Einsatzkräften aus dem Wrack geborgen werden. Ihr eineinhalbjähriges Kind wurde leicht verletzt. Alle drei wurden mit einem Rettungshelikopter und einem Rettungswagen in verschiedene Spitäler transportiert. Eine weitere Lenkerin zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu. Unverletzt blieben ein Ehepaar mit Kleinkind sowie der Lastwagenfahrer selbst.

Stundenlange Sperrung und grosser Stau

Die A3 in Richtung Basel musste für mehrere Stunden vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Staus auf der Autobahn und auf dem umliegenden Strassennetz führte. Im Einsatz standen neben der Kantonspolizei Zürich die Berufsfeuerwehr Schutz & Rettung Zürich, ein Notarzt des Spitals Limmattal, die Alpine Air Ambulance sowie mehrere Rettungswagen und ein Abschleppunternehmen.

Die genaue Unfallursache wird von der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft untersucht.