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Alle nationalen Entscheidungen live Rösti kündigt Einschränkung für SRG an +++ Keller-Sutter zieht Vergleiche mit EU-Beitritt
Sven Ziegler
8.3.2026
Mit der SRG-Initiative und der Individualbesteuerung stehen gleich zwei heisse Abstimmungen an. Daneben wird auch über den Klimafonds und die Bargeld-Initiative entschieden. blue News hält dich im Ticker auf dem Laufenden.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- In der Schweiz stehen mehrere wichtige Abstimmungen an, darunter die SRG-Initiative und die Individualbesteuerung.
- Zudem entscheiden die Stimmberechtigten über die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative.
- blue News begleitet die Abstimmungen und die politischen Reaktionen im Liveticker.
- Zu den kantonalen Resultaten und Abstimmungen geht es hier lang.
- Zu den interaktiven Karten mit den Gemeinde-Übersichten geht es hier.
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LivetickerNeue Beiträge
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Liveticker beendet
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21.44 Uhr
Jetzt sind die finalen Resultate da
Nun haben auch die letzten beiden Freiburger Gemeinden ihre Resultate geliefert. Am Gesamtbild ändert sich dadurch nichts. Hier sind die finalen Resultate:
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21.02 Uhr
Steuer-Revolution beschlossen – muss ich schon ab diesem Jahr weniger zahlen?
Die Schweiz stellt ihr Steuersystem um. Künftig wird jede Person unabhängig vom Zivilstand einzeln besteuert. Doch was bedeutet das konkret für Ehepaare, Familien und Einkommen? blue News beantwortet die wichtigsten Fragen.
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19.55 Uhr
Zwei Freiburger Gemeinden verzögern die endgültigen Ergebnisse
Die endgültigen Ergebnisse der eidgenössischen Abstimmungen lagen am Sonntag zu Beginn des Abends noch nicht vor. Grund dafür waren zwei Freiburger Gemeinden, die die Stimmen erneut auszählen mussten.
In den Gemeinden Estavayer-le-Lac und Marly war es zu Schwierigkeiten gekommen, wie informierte Quelle zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Das Ergebnis der Abstimmung wird sich dadurch nicht ändern.
Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte kommentierte der Bundesrat das Ergebnis eines Abstimmungssonntags, noch bevor die definitiven Resultate veröffentlicht waren.
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19.33 Uhr
Überdurchschnittliche Beteiligung bei SRG-Initiative und Steuern
Die vier eidgenössischen Abstimmungsvorlagen - darunter die SRG-Halbierungsinitiative und der Wechsel zur Individualbesteuerung - haben überdurchschnittlich mobilisiert. Zwischen 55 und 56 Prozent der Berechtigten gaben am Wochenende ihre Stimme ab.
Das ist provisorischen Zahlen des Bundes vom Sonntagabend zu entnehmen. In zwei Freiburger Gemeinden war die Auszählung am Abend allerdings noch im Gang.
Damit gaben am Wochenende prozentual fast gleich viele Menschen ihre Stimme ab wie vor zwei Jahren. Im März 2024 war unter anderem über eine 13. AHV-Rente abgestimmt worden. Damals hatte die Beteiligung bei rund 58 Prozent gelegen.
Bis 1950 hatte die Stimmbeteiligung in der Schweiz im Schnitt um die 60 Prozent betragen. In den folgenden 20-Jahr-Zyklen sank sie zunächst auf 48 und danach auf 41 Prozent ab. In etlichen Jahren bemühten sich nicht einmal 40 Prozent der Berechtigten an die Urne.
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19.15 Uhr
Rösti ruft SRG zu mehr Ausgewogenheit auf
Zum Abschluss der Medienkonferenz ruft Bundesrat Albert Rösti die SRG zu mehr Ausgewogenheit auf.
Rösti verweist auf die Erfahrungen nach der No-Billag-Initiative. Damals habe die SRG die unterlegene Seite nicht genügend ernst genommen. «Das darf sich nicht wiederholen», sagt er. Man müsse auch jene berücksichtigen, die kritisch gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eingestellt seien.
Der Bundesrat werde nun umsetzen, «was die Mehrheit will», betont Rösti. Der deutliche Rückhalt für die SRG erkläre sich auch damit, dass viele Menschen in einer unsicheren Zeit ein ausgewogenes und verlässliches Medienhaus wünschten.
Mit diesen Worten endet die Medienkonferenz des Bundesrates zum Abstimmungssonntag.
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19.07 Uhr
«Muss meine Position nicht überdenken»
Auf die Frage eines Journalisten, ob er seine Haltung zu den öffentlich-rechtlichen Medien überdenken müsse, antwortet Rösti: «Nein, ich muss meine Position nicht überdenken. Ich vertrete den Bundesrat und nicht meine Partei.»
Der Journalist verweist darauf, dass die Stimmbevölkerung mit dem Abstimmungsergebnis ein deutliches Signal zugunsten der SRG gesetzt habe und fragt, wer ein breites Sport- und Kulturangebot übernehmen solle, falls die SRG ihr Angebot einschränke. Rösti entgegnet, das Volk habe lediglich entschieden, dass die vorgeschlagene Halbierung der Gebühren auf 200 Franken zu weit gehe.
Auch den Vorwurf eines Widerspruchs weist der Bundesrat zurück. Die Bevölkerung habe gewusst, dass Anpassungen beim Programm vorgesehen seien. «Das steht schwarz auf weiss im Abstimmungsbüchlein», sagt Rösti.
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19.05 Uhr
«Wenn es eine Konzentration braucht, dann beim Sport»
Rösti verweist auf die Botschaft des Bundesrates zur Vorlage. Das klare Abstimmungsresultat sei auch deshalb zustande gekommen, weil es ein Gegenprojekt gegeben habe. Die Bevölkerung habe gewusst, dass mit diesem Ansatz Einsparungen möglich seien.
Angesprochen auf mögliche Einschränkungen in der Konzession erklärt Rösti, grundlegende Entscheide dazu seien bereits 2022 unter seiner Vorgängerin Simonetta Sommaruga getroffen worden. Der Bund erwarte künftig eine stärkere Konzentration auf Bildung und Information.
Sport und Unterhaltung sollen weiterhin Teil des Angebots bleiben, sagt Rösti. «Aber wenn es eine Konzentration braucht, dann dort.»
Die neue Konzession der SRG soll nun in die Vernehmlassung gehen. In diesem Verfahren können Parteien, Verbände und weitere Akteure ihre Stellungnahmen einreichen.
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18.55 Uhr
Rösti kündigt weitere SRG-Einschränkungen an
Das Budget der SRG werde sich um rund 17 Prozent reduzieren, hält Rösti fest. Deshalb sei die SRG bereits daran, sich zu verkleinern und rund 900 Stellen abzubauen. «Der Bundesrat wird zudem in der neuen Konzession der SRG Beschränkungen auferlegen, um die Privaten zu schützen. Das bedeutet aber nicht, dass es keinen Sport und keine Unterhaltung mehr gibt, aber einen Fokus auf Information, Bildung und die Bildung.» So sei es gut möglich, dass man etwa den Textbereich in den Online-Angeboten der SRG einschränke. Online solle sich die SRG auf Audio- und Videoangebote konzentrieren, sagt Rösti.
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18.50 Uhr
Jetzt geht es um die SRG
Nun geht es um die SRG-Abstimmung. «Die Stimmbevölkerung hat die Initiative deutlich abgelehnt», sagt Rösti. «Die Bevölkerung unterstützt den eingeschlagenen Weg des Bundesrats und des Parlaments», stellt er fest. Denn für die Haushalte ändert sich jetzt trotzdem einiges:
Trotzdem sagt Rösti, dass man die Nein-Stimmen ernst nehme. Dabei gehe es etwa um Unabhängigkeit und Neutralität bei der Berichterstattung. Das wolle man auch bei der neuen Konzession berücksichtigen.
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18.49 Uhr
Jetzt geht es um die Klimafonds-Initiative
Als Nächstes geht es um die Klimafonds-Initiative, die am Sonntag klar abgelehnt wurde. Bundesrat Albert Rösti sieht im Nein eine Bestätigung der aktuellen Klima- und Energiepolitik des Bundes. Die Stimmbevölkerung habe damit den bestehenden Kurs des Bundesrates unterstützt.
Rösti erinnerte daran, dass der Bund bereits heute rund zwei Milliarden Franken pro Jahr für den Umbau des Energiesystems bereitstellt. «Zusätzliche Subventionen in Milliardenhöhe haben die Stimmberechtigten heute abgelehnt», sagte er. Damit habe das Volk auch eine zusätzliche Verschuldung des Bundeshaushalts verworfen.
Für den Bundesrat sei nun klar, dass die bestehenden Instrumente weitergeführt und ausgebaut werden sollen. Entscheidend sei vor allem die konsequente Umsetzung bereits beschlossener Gesetze.
Als Beispiel nannte Rösti das Klima- und Innovationsgesetz. Dieses soll unter anderem den Ersatz fossiler Heizungen fördern und so zur Reduktion der CO₂-Emissionen beitragen. Weitere bereits beschlossene Massnahmen würden ebenfalls zur Klimapolitik beitragen, betonte Rösti.
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18.42 Uhr
Keller-Sutter warnt vor Problemen bei Annahme der Mitte-Initiative
Bundesrätin Karin Keller-Sutter am Sonntag KEYSTONEBundesrätin Karin Keller-Sutter hat sich auch zur sogenannten Mitte-Initiative geäussert. Der Bundesrat könne den Beratungen im Parlament zwar nicht vorgreifen, sagte sie – machte jedoch deutlich, dass eine Umsetzung schwierig wäre.
«Das wäre problematisch und sehr schwierig umzusetzen», erklärte Keller-Sutter auf eine entsprechende Frage. Die Situation sei widersprüchlich: «Es ist völlig gegensätzlich, wie wenn man sagt, wir treten der EU bei und gleichzeitig treten wir doch nicht bei. Das geht einfach nicht.»
Sollten mehrere Initiativen mit teilweise widersprüchlichen Vorgaben angenommen werden, müsse zunächst geprüft werden, wie damit umzugehen sei. «Wir werden jetzt sehen, was der Ständerat in seiner Weisheit damit machen wird», sagte die Bundesrätin.
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18.38 Uhr
Nun geht es um die Individualbesteuerung
Nun geht es um die Individualbesteuerung. «Die Bevölkerung ist den Empfehlungen von Bund und Parlament gefolgt», sagt Karin Keller-Sutter. Nach einer Übergangsfrist soll es ab 2032 eine vollumfängliche Individualbesteuerung geben. «Die grosse Mehrheit wird weniger oder gleich viel zahlen, eine Minderheit wird eine Mehrbelastung spüren», sagt Keller-Sutter.
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18.34 Uhr
Keller-Sutter spricht zunächst zu Bargeld
Keller-Sutter geht zunächst auf die Bargeld-Initiative ein. Bargeld habe weiterhin eine grosse Bedeutung. «Für die Bevölkerung ändert sich nichts und es entstehen auch keine zusätzlichen Kosten». Die Initiative wurde im Vorfeld kaum besprochen, entsprechend kurz fällt auch die Besprechung an der Medienkonferenz aus.
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18.31 Uhr
Keller-Sutter und Rösti sind da
Jetzt sprechen Karin Keller-Sutter und Albert Rösti zu den heutigen Abstimmungsergebnissen. Keller-Sutter fasst noch einmal die heutigen Vorlagen und die Resultate zusammen.
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18.18 Uhr
Bundesrat informiert um 18.30 Uhr
Nach dem Abstimmungs-Sonntag wird auch die Landesregierung in wenigen Minuten vor die Presse treten. Medienminister Albert Rösti und Finanzministerin Karin Keller-Sutter stellen sich ab 18.30 Uhr den Fragen der Journalisten. blue News berichtet live im Ticker und Stream.
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18.05 Uhr
Informatikprobleme verzögern Resultate im Kanton Freiburg
Im Kanton Freiburg lassen die Abstimmungsresultate weiterhin auf sich warten. Grund dafür sind offenbar technische Schwierigkeiten bei der Auswertung der Stimmen.
Wie die «Freiburger Nachrichten» berichten, kommt es wegen der vielen gleichzeitig übermittelten Endresultate zu Problemen im Informatiksystem. Dieses könne die grosse Zahl an Eingaben derzeit nicht verarbeiten.
Im Kanton Freiburg stehen neben den nationalen Abstimmungen auch Gemeinderatswahlen an, was die Datenmenge zusätzlich erhöht und den Auszählungsprozess weiter verzögert.
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17.55 Uhr
Dieser Manager wird wohl neuer SRF-Direktor
Schon vor dem heutigen Abstimmungssonntag war klar, dass SRF-Chefin Nathalie Wappler ihren Stuhl räumt. Nun empfiehlt der Nominationsausschuss der SRG den Medienmanager Roger Elsener als neuen SRF-Direktor. Die Wahl durch den Verwaltungsrat gilt als Formsache.
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17.43 Uhr
«Säg mal wer!» SP-Badran und SVP-Rutz geraten sich vor der Kamera in die Haare
Bei der Abstimmungs-Elefantenrunde auf SRF kommt es am Sonntag zu einer emotionalen Szene. SVP-Nationalrat Gregor Rutz und SP-Nationalrätin Jacqueline Badran gehen sich an den Kragen, als es um die SRG-Initiative geht.
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17.10 Uhr
Diese Entscheidungen sind schon gefallen – auf diese Resultate wartet die Schweiz noch
Die Schweiz hat am ersten Abstimmungssonntag des Jahres gleich mehrere Grundsatzentscheide gefällt. Die SRG-Halbierungsinitiative scheitert deutlich, das Land führt die Individualbesteuerung ein – und auch bei Klimafonds und Bargeld fällt das Verdikt klar aus.
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16.45 Uhr
SVP bedauert Annahme der «unsozialen» Individualbesteuerung
Die SVP bedauert die Annahme der Individualbesteuerung. Die Schweiz habe sich damit für einen «radikalen Systemwechsel» entschieden «mit hohen Kosten, massiver Bürokratie und neuen steuerlichen Ungerechtigkeiten». Insbesondere Familien und Ehepaare mit einem Hauptverdiener sowie Alleinerziehende gehörten zu den klaren Verlierern «dieser unsozialen Vorlage», hiess es in einer Mitteilung.
Die Individualbesteuerung führe eine neue «Familienstrafe» ein, argumentiert die SVP. Deshalb fordere die Partei die Einführung eines Hauptverdiener-Abzugs bei der direkten Bundessteuer. Damit werde «die neue, unsoziale Familienstrafe» korrigiert.
Die Individualbesteuerung sei «ein Ego-Projekt der FDP». Sie lasse die Familien im Stich und sorge für mehr Steuerbürokratie.
Die SVP will die Umsetzung kritisch begleiten und sich weiterhin konsequent für die steuerliche Entlastung von Familien und des Mittelstandes einsetzen. Diese bildeten das Rückgrat von Gesellschaft und Wirtschaft, hiess es in der Mitteilung vom Sonntag.
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16.30 Uhr
SP spricht von «historischem Sieg» bei Individualbesteuerung
Die voraussichtliche Annahme der Individualbesteuerung ist aus Sicht der SP ein «historischer Sieg für die Gleichstellung». Sie beende die steuerliche Heiratsstrafe. Die Partei will sich dafür einsetzen, dass die Umsetzung in den Kantonen der gesamten Bevölkerung zugute kommt, besonders Menschen mit tiefen und mittleren Einkommen.
«Entlastungen für die breite Bevölkerung müssen in den kantonalen Steuertarifen wirksam ankommen - und sehr hohe Einkommen müssen ihren fairen Beitrag leisten», wird SP-Co-Präsident Cédric Wermuth in einer Mitteilung der Partei zitiert.
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16.15 Uhr
Basel-Stadt erklärt Pannen-Stimmen vorerst nicht für ungültig
Der Kanton Basel-Stadt zählt die wegen eines technischen Problems nicht lesbaren elektronischen Stimmen vorerst nicht als ungültig. Die Frist von 13 Tagen nach dem Abstimmungstag wird ausgereizt, wie die Staatskanzlei am Sonntag mitteilte.
Der aktuelle Fehler bei elektronisch abgegeben Stimmen entspreche keinem der gesetzlichen Ungültigkeitsgründe. Sie als ungültig zu bezeichnen, würde auch den falschen Eindruck erwecken, die betreffenden Stimmberechtigten hätten fehlerhaft abgestimmt, heisst es im Communiqué. Dies sei aber nicht der Fall, da die Stimmabgaben «mutmasslich eindeutig lesbar wären».
Vorläufig und bis zur Erwahrung der Abstimmungsergebnisse durch den Bundesrat ist es noch möglich, im Falle einer Lösung des technischen Problems die Stimmen zu berücksichtigen, wie die Staatskanzlei weiter schreibt. Daher wartet sie mit der Publikation der Resultate im Kantonsblatt bis zum letztmöglichen Termin zu, dem 21. März 2026.
2048 Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie Stimmberechtigte mit Behinderungen haben ihre Stimmen elektronisch abgegeben, wie es weiter heisst. Am Freitag stellte sich heraus, dass diese aufgrund eines technischen Problems nicht gelesen geschweige denn gezählt werden können.
Das Problem besteht bei der Verwendung der USB-Sticks, die zur Entschlüsselung der Urne notwendig sind. Es besteht gemäss Staatskanzlei keine Verbindung zum E-Voting-System der Schweizer Post und es deutet nichts auf eine Manipulation durch Dritte hin.
Die Schlussresultate im Kanton Basel-Stadt zu den eidgenössischen Vorlagen waren dermassen deutlich, dass die elektronischen Stimmen sie nicht hätten ändern können. Es ergibt sich kein Einfluss auf das Ständemehr. Ob sie einen nennenswerten Einfluss auf die absoluten Stimmenverhältnisse haben, bleibt abzuwarten. Es ist gemäss aktuellen Zwischenresultaten und Hochrechnungen jedoch unwahrscheinlich.
Der Kanton Basel-Stadt stimmt am Sonntag über keine kantonalen Vorlagen ab.
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15.54 Uhr
FDP feiert Individualbesteuerung
Dank der Individualbesteuerung lohne sich Arbeit endlich für alle, hat die FDP die voraussichtliche Annahme der Gesetzesvorlage bei der Abstimmung am Sonntag kommentiert. Besonders profitieren würden Frauen, der Mittelstand und Familien. «Die Heiratsstrafe ist Geschichte», frohlockte die Partei in einer Mitteilung. Bereits vor über 40 Jahren habe das Bundesgericht festgestellt, dass die Steuer-Heiratsstrafe gegen die Verfassung verstosse, so die FDP.
Heute habe das Volk diese Ungerechtigkeit korrigiert und die steuerliche Diskriminierung verheirateter Paare beendet. Diese profitierten von einer Steuersenkung von 600 Millionen pro Jahr. FDP-Co-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher sprach im Schweizer Fernsehen SRF von einem Sieg der Frauen, den diese ausgerechnet am internationalen Frauentag und noch dazu bei strahlend schönem Wetter eingefahren hätten.
Drei Faktoren hätten dabei eine Rolle gespielt: Steuersenkung, Steuergerechtigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.
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15.46 Uhr
Jetzt spricht Susanne Wille
Von Samuel Walder und Fabienne Berner, Bern
Nach dem deutlichen Nein zur SRG-Halbierungsinitiative zeigt sich SRG-Generaldirektorin Susanne Wille erleichtert. Das Resultat sei ein klares Signal der Bevölkerung für einen starken Service public, sagt sie im Interview mit blue News.
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15.07 Uhr
Bargeld-Gegenvorschlag schafft auch die Ständemehr-Hürde
Der Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative hat das Ständemehr erreicht. Er wird nach Angaben des Bundesamts für Statistik von 14 der bisher ausgezählten 14 Kantone unterstützt. Beim Volksmehr zeichnet sich laut Hochrechnung von gfs.bern ein Ja von über 70 Prozent ab.
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15.02 Uhr
Stimmbeteiligung wohl bei rund 56 Prozent
Die beiden heiss diskutierten Initiativen zur SRG und zur Individualbesteuerung haben die Leute wohl zahlreich an die Urne gelockt. Gemäss aktuellen SRF-Zahlen liegt die Stimmbeteiligung wohl bei rund 56 Prozent.
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15.01 Uhr
SRG-Halbierungsinitiative scheitert auch am Ständemehr
Nun ist es amtlich: Die Radio- und TV-Gebühren in der Schweiz werden nicht auf maximal 200 Franken gesenkt. Die SRG-Halbierungsinitiative ist gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) am Ständemehr gescheitert.
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14.46 Uhr
Droht SRG-Initiative die ultimative Klatsche?
Die SRG-Initiative ist an der Urne am Sonntag klar gescheitert. Doch es könnte noch dicker kommen: «Aufgrund der aktuellen Daten und Hochrechnungen könnte es sein, dass die Initiative in allen Kantonen abgelehnt wird», sagt Politologe Lukas Golder von gfs.bern im Interview mit dem Fernsehen SRF.
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14.34 Uhr
SRG-Spitze erleichtert über Nein zur Halbierungsinitiative
Von Samuel Walder und Fabienne Berner, Bern
Susanne Wille spricht vor den Medien über das Nein zur SRG-Halbierungsinitiative. blue NewsNach dem Nein der Stimmbevölkerung zur Halbierungsinitiative hat die Führung der SRG SSR das Abstimmungsergebnis als klares Signal für den medialen Service public gewertet.
Verwaltungsratspräsident Jean-Michel Cina erklärte an einer Medienkonferenz, die SRG freue sich über dieses «klare Bekenntnis zum Service public». Der erneute Vertrauensbeweis aus der Bevölkerung bedeute dem Unternehmen viel. Die Debatte der vergangenen Monate habe gezeigt, dass eine Mehrheit der Menschen in der Schweiz eine starke, zukunftsfähige und regional verankerte SRG wolle, die sich auch digital weiterentwickle.
Susanne Wille spricht vor den Medien über das Nein zur SRG-Halbierungsinitiative. blue NewsCina dankte zudem allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die sich während der Abstimmungskampagne für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk engagiert hätten. Auf dieser Unterstützung wolle die SRG nun weiter aufbauen.
Anschliessend äusserte sich auch Generaldirektorin Susanne Wille. Das Resultat sei ein wichtiges Signal aus der Bevölkerung. «Heute ist ein wichtiges Nein gefallen. Es zeigt, dass den Menschen eine starke SRG wichtig ist», sagte Wille.
Der Entscheid sei ein Vertrauensbeweis und motiviere das Unternehmen, weiterhin nah bei den Menschen zu bleiben. Sie freue sich darauf, sich auch künftig mit voller Kraft für die SRG einzusetzen.
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14.27 Uhr
Gleich wird Wille sprechen
Von Samuel Walder und Fabienne Berner, Bern
Das SRG-Radiostudio in Bern: Gleich spricht Susanne Wille hier. blue NewsDie SRG hat sich in einem ersten Statement nach den Abstimmungsresultaten erleichtert gezeigt. Gleich will sich auch Chefin Susanne Wille vor den Medien äussern, sie spricht im Radiostudio in Bern.
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14.15 Uhr
Auch erste kantonale Resultate sind da
In neun Kantonen stehen am heutigen Abstimmungssonntag Sachabstimmungen an. Im Aargau geht es um Blitzer-Anlagen und eine Kürzung der Sozialhilfe, im Tessin um den Kampf gegen Lohndumping. Uri befindet über die Abgangsentschädigung für Regierungsmitglieder bei Nichtwiederwahl.
blue News hält dich über die kantonalen Abstimmungen und Wahlen im Kantons-Ticker auf dem Laufenden.
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13.51 Uhr
«Ein wichtiges Signal» – SRG zeigt sich nach Nein erleichtert
Die SRG zeigt sich erleichtert über das Nein der Stimmbevölkerung zur sogenannten Halbierungsinitiative. Der Volksentscheid sei ein klares Bekenntnis zu einem starken medialen Service public in der Schweiz.
Der Verwaltungsratspräsident der SRG, Jean-Michel Cina, erklärte, der Abstimmungssonntag sei für die Zukunft des Unternehmens entscheidend gewesen. «Es freut uns sehr, dass uns die Stimmbevölkerung erneut das Vertrauen ausgesprochen hat», sagte er. Zugleich zeigte er sich erleichtert darüber, dass es gelungen sei, den Nutzen der SRG für das ganze Land sichtbar zu machen.
Damit hat sich die Schweizer Bevölkerung innerhalb weniger Jahre erneut gegen eine Vorlage ausgesprochen, die die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks deutlich reduziert hätte. Aus Sicht der SRG bestätigt das Ergebnis die Bedeutung eines unabhängigen Medienangebots, das in allen Sprachregionen präsent ist und eine zentrale Rolle für den Medienplatz Schweiz spielt.
Auch Generaldirektorin Susanne Wille sprach von einem wichtigen Signal. Das Resultat motiviere und verpflichte zugleich. Man wolle das Publikum weiterhin mit einem vielfältigen Programm begleiten und gleichzeitig die digitale Transformation des Unternehmens vorantreiben.
Seit 2024 arbeitet die SRG im Rahmen des Programms «Enavant» an einem umfassenden Umbau ihrer Strukturen. In den kommenden Jahren sollen Organisation, Angebot und digitale Präsenz weiterentwickelt werden. Laut SRG soll der heutige Entscheid dafür Stabilität schaffen.
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13.48 Uhr
GLP: Individualbesteuerung «Meilenstein für Gleichberechtigung»
Für die Grünliberalen ist die Annahme der Individualbesteuerung «ein wichtiger Meilenstein für Gleichberechtigung und Wohlstand». Das Steuersystem werde «gerechter und zeitgemässer», sagte Parteipräsident Jürg Grossen laut einer Mitteilung vom Sonntag.
Die liberalen Kräfte im Land hätten einen Sieg errungen, hiess es weiter von der GLP. Mit der Annahme der Individualbesteuerung hätten die Schweizer Bürgerinnen und Bürger nicht nur eine faire Besteuerung aller und die Abschaffung der Heiratsstrafe beschlossen, sondern auch bessere Anreize für Zweitverdienende geschaffen. Und diese seien meistens Frauen.
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13.32 Uhr
Kantone: Umsetzung der Individualbesteuerung wird «herausfordernd»
Das sich abzeichnende Ja zur Individualbesteuerung wird von den Kantonen mit Stirnrunzeln gesehen. Als «herausfordernd» bezeichnete deren Umsetzung Markus Dieth, der Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen, in einer ersten Stellungnahme am Sonntagmittag im Schweizer Fernsehen SRF.
«Wir werden das anwenden, es wird aber eine Herausforderung», sagte der Mitte-Politiker und Aargauer Regierungsrat. Die Tarife müssten angepasst werden und die Abzüge. Die Umsetzung werde problematisch. Die Kantone hätten die Individualbesteuerung schon umgesetzt, aber jetzt sei es wichtig, dass der Bund das auch mit der direkten Bundessteuer tue.
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13.23 Uhr
Marianne Binder-Keller: «Ich glaube, es war eine sehr komplizierte Vorlage»
Von Petar Marjanović und Samuel Walder, Bern
«Es gibt sowohl Freude als auch eine gewisse Enttäuschung», sagt Mitte-Ständerätin Marianne Binder-Keller zur Individualbesteuerung. Auf die Frage, ob Sie die Frauen abholen konnte, sagt sie: «Ich glaube, es war eine sehr komplexe Vorlage.» Zum Schluss fügt sie hinzu: «Ich war der Meinung, der Fiskus hat in der Familienorganisation nichts verloren.»
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13.09 Uhr
Nein zu Klimafonds bestätigt laut Nein-Komitee bisherigen Klimakurs
Das Nein zur Klimafonds-Initiative ist laut dem gegnerischen Komitee keine Absage an den Klimaschutz. Vielmehr sei es eine Absage an ein Instrument, das aus Sicht der Gegnerschaft falsche Anreize gesetzt hätte.
Das Komitee wertet das Resultat als Bestätigung des bisherigen klimapolitischen Ansatzes der Schweiz. «Die Schweiz verfolgt eine sehr erfolgreiche Klimapolitik, die auf Innovation, Effizienz und wirtschaftlicher Verträglichkeit fusst», schrieb das überparteiliche Komitee «Nein zum Klima-Schuldenfonds» am Sonntag in einer Mitteilung. «Diesen Weg gilt es weiter zu beschreiten.»
Bevölkerung und Unternehmen hätten in den vergangenen Jahren gezeigt, dass Fortschritte in Technologie und Energieeffizienz zentrale Hebel im Kampf gegen den Klimawandel seien.
Das Resultat sei nach der Umweltverantwortungsinitiative der Grünen und der Juso-Initiative im Jahr 2025 die dritte deutliche Niederlage für linke Umwelt- und Umverteilungsprojekte. «Es ist reine Zwängerei, die Klimapolitik immer wieder für eine riesige Umverteilungs- und Subventionspolitik zu instrumentalisieren», so das Komitee.
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13.03 Uhr
Kahtrin Bertschy: «Ein hervorragender Tag, um Geschichte zu schreiben»
Von Dominik Müller und Fabienne Berner, Bern
Kathrin Bertschy hat sich in den vergangenen Monaten für eine Abschaffung der Heiratsstrafe eingesetzt. Nun ist das Anliegen von der Stimmbevölkerung angenommen worden. Für die GLP-Nationalrätin ist das «eine riesige Freude». «Es ist ein hervorragender Tag, um Geschichte zu schreiben», sagt Bertschy im Interview mit blue News. Heute, am internationalen Frauentag, werde «endlich die Ungerechtigkeit abgeschafft».
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12.57 Uhr
Gewerbeverband will weiter gegen SRG-Unternehmensabgabe ankämpfen
Der Schweizerische Gewerbeverband will trotz des klaren Neins zur SRG-Halbierungsinitiative weiterhin gegen die Gebührenabgabe für das Gewerbe ankämpfen. Auf der anderen Seite sehen Initiativgegner die SRG nach der wiederholten Abstimmung zur Gebührensenkung gestärkt.
Urs Furrer, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbands (SGV), kündigte in einer Reaktion gegenüber dem Schweizer Fernsehen (SRF) einen weiteren Anlauf zumindest zur Abschaffung der Unternehmensabgaben an. In welcher Form wollte er nach der ersten Trendmeldung noch nicht ausführen.
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12.53 Uhr
Stephanie Vonarburg, Syndicom: «Wir sichern damit tausende Arbeitsplätze»
Von Petar Marjanović und Samuel Walder, Bern
Warum ist das Nein für die Gewerkschaften so wichtig? «Wir sichern damit tausende Arbeitsplätze und Aufträge für Freischaffende. Zugleich geht es um den Erhalt des unabhängigen Journalismus», sagt Syndicom-Vizepräsidentin Stephanie Vonarburg zum Nein zur Halbierungsinitiative.
«Ich hoffe, die Menschen in der Schweiz haben erkannt, wie zentral unabhängiger Journalismus ist, sei es bei der SRG oder bei den privaten Medien. Auch sie müssen gestärkt werden», fügt sie hinzu.
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12.54 Uhr
Die Korken knallen!
Von Samuel Walder, Bern
Der Champagner fliesst bei den Gegnern der SRG-Initiative. blue NewsBeim Komitee der Halbierungs-Gegner ist der Champagner nun endgültig entkorkt. Die letzten Hochrechnungen lassen keine Zweifel mehr an einer Ablehnung der Initiative «200 Franken sind genug». Damit haben die Gegner einen Grund zum Feiern.
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12.50 Uhr
Badran schiesst gegen Rösti
Von Petar Marjanović, Bern
«Ein Land braucht die vierte Gewalt, die kann man nicht einfach abwickeln», sagt Jacqueline Badran. Im Interview mit blue News erklärt sie, welche Erwartungen sie nun an Bundesrat Rösti hat – und teilt zugleich kräftig gegen ihn aus.
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12.36 Uhr
Freude bei Badran und Co.
Von Petar Marjanović und Samuel Walder, Bern
Jacqueline Badran und ihre Mitstreiterinnen feiern weiter: Sowohl bei der Abstimmung über die Individualbesteuerung als auch bei der Halbierungsinitiative deuten die ersten Hochrechnungen auf ein Ja hin – sehr zur Freude des linken Lagers.
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12.30 Uhr
73 Prozent Ja zum Bargeld-Gegenvorschlag
Der Franken dürfte in der Verfassung verankert werden. Gemäss einer Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG wird der Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative mit 73 Prozent angenommen. Die Initiative wird mit einem Nein-Anteil von 55 Prozent abgelehnt.
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12.30 Uhr
Nur 29 Prozent wollen einen Klimafonds
Die Schweiz erhält keinen staatlichen Klimafonds. Die Stimmenden haben gemäss erster Hochrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG die Klimafonds-Initiative von SP und Grünen mit einem deutlichen Nein-Stimmen-Anteil von 71 Prozent abgelehnt.
Das Nein kommt nicht überraschend. Alle Umfragen vor der Abstimmung hatten darauf hingedeutet. Mit 71 Prozent fällt das Nein der Hochrechnung zufolge aber noch deutlicher aus als angenommen. In den letzten Umfragen war von einem Nein-Stimmen-Anteil von 65 bis 68 Prozent ausgegangen worden.
Nur die Anhängerschaft der linken Parteien unterstützte demnach die Vorlage. Auch die Sympathisierenden der Grünliberalen waren mehrheitlich dagegen.
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12.30 Uhr
56 Prozent Zustimmung zur Individualbesteuerung
Die Schweiz stellt ihr Steuersystem um. Die Stimmenden haben gemäss Hochrechnung von gfs.bern für die SRG mit 56 Prozent der Stimmen den Wechsel zur Individualbesteuerung gutgeheissen. Jede Person, ob verheiratet oder nicht, wird künftig für sich Steuern bezahlen.
Die Mobilisierung in den Städten habe den Ausschlag für das Resultat gegeben, sagte Lukas Golder, Politologe bei gfs.bern, am Sonntag im Schweizer Fernsehen (SRF). Ein Nein könne auf Grund der Zahlen nun ausgeschlossen werden. Noch am Mittag hatte keine Trendrechnung zu der Vorlage vorgelegen.
Verheiratete und gleichgeschlechtliche Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben, werden künftig gemeinsam besteuert. Mit der heutigen gemeinsamen Besteuerung müssen Verheiratete wegen der Progression teilweise mehr Steuern bezahlen als Konkubinatspaare mit schon heute getrennten Veranlagungen.
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12.30 Uhr
62 Prozent sagen Nein zur SRG-Initiative
Die von SVP und Jungfreisinnigen lancierte Senkung der Radio- und TV-Gebühren auf maximal 200 Franken ist vom Tisch. Die Stimmenden haben gemäss erster Hochrechnung von gfs.bern die SRG-Halbierungsinitiative mit einem Nein-Stimmen-Anteil von 62 Prozent abgelehnt.
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12.23 Uhr
Gregor Rutz: «Mit dem Resultat arbeiten wir weiter»
Von Dominik Müller und Fabienne Berner, Bern
«Wichtig waren der Abstimmungskampf und die Diskussion mit dem Parlament und der Bevölkerung», sagt SVP-Nationalrat Gregor Rutz zu blue News. «Es war das erste Mal, dass der Bundesrat sagte: ‹Wir haben Handlungsbedarf bei der Medienpolitik›», so Rutz weiter. «Mit dem Resultat arbeiten wir weiter», fügt er hinzu.
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12.23 Uhr
Urs Wehrli: «Ich bin erleichtert»
Von Samuel Walder und Petar Marjanović, Bern
Urs Wehrli von «Ursus und Nadeschkin» zeigt sich im Interview mit blue News erleichtert über das Abstimmungsergebnis. «Die SRG steht unter Beobachtung, aber so geht es nicht», sagt er.
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12.19 Uhr
Thomas Matter: «Wir haben mit dem Nein gerechnet»
Von Dominik Müller und Fabienne Berner, Bern
«Wir haben natürlich damit gerechnet», sagt Thomas Matter, SVP-Nationalrat, zu blue News. «Sämtliche linken Parteien und Organisationen haben uns bekämpft», fügt er hinzu.
Auf die Frage, ob noch eine Initiative komme, sagte er, die SVP versuche stets, die Menschen zu entlasten. «Die SRG hätte auch mit einem Budget von einer Milliarde ein sehr gutes Programm machen können», fügte er hinzu.
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12.13 Uhr
Städtische Mobilisierung führt zu SRG-Nein
Laut Politologe Urs Bieri von gfs.bern dürfte die SRG-Initiative klar abgelehnt werden. Der Ja-Stimmen-Anteil liege um die vierzig Prozent, sagte er am Sonntagmittag im Schweizer Radio SRF.
Das sei ein weniger deutliches Nein als zur No-Billag-Initiative, aber trotzdem deutlicher als zunächst angenommen. Grund dafür sei, dass die Mobilisierung im städtischen Umfeld in den vergangenen Tagen explodiert sei.
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12.10 Uhr
Betretenes Schweigen bei Befürwortern der Halbierungsinitiative
Von Dominik Müller und Fabienne Berner, Bern
Bei den Vertretern des Ja-Komitees zur SRG-Halbierung herrscht nach den ersten Trends betretenes Schweigen. SVP-Nationalrat Gregor Rutz verlässt nach den ersten Trends die vordere Reihe und begibt sich in den hinteren Teil des Raums.
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12.05 Uhr
Grosser Jubel bei Gegnern der Halbierungsinitiative
Von Petar Marjanović und Samuel Walder, Bern
Beim Komitee, welches die Halbierungsinitiative abgelehnt hat, wird nach den ersten Trends bereits kräftig gejubelt. Die anwesenden SRG-Journalisten hingegen zeigen wenige bis keine Emotionen. Jacqueline Badran zeigt sich erleichtert.
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12 Uhr
Ja-Trend zum Bargeld-Gegenvorschlag (SRG)
Der Schweizer Franken als Währung der Schweiz dürfte in der Verfassung festgeschrieben werden. Gemäss der Trendrechnung von gfs.bern im Auftrag der SRG wird der Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative angenommen. Die Initiative wird laut Trend abgelehnt.
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12 Uhr
Bei Individualbesteuerung dürfte das Resultat knapp werden (SRG)
Zum Entscheid der Stimmenden, ob in der Schweiz künftig alle unabhängig vom Zivilstand einzeln besteuert werden sollen, hat am Sonntagmittag noch keine Trendrechnung von gfs.bern für die SRG vorgelegen. Das deutet auf ein knappes Abstimmungsresultat hin.
Es sehe mehr Anzeichen für ein Ja als für ein Nein, sagte Lukas Golder, Politologe am Forschungsinstitut gfs.bern, im Schweizer Fernsehen (SRF). Er beobachte eine vorwiegend städtische Mobilisierung am Sonntag. Der Städteverband hatte ein Ja zu der Vorlage empfohlen.
Politologe Urs Bieri von gfs.bern sagte indessen im Schweizer Radio (SRF), dass die kleine Zahl von Gemeinderesultaten der Grund sei dafür, dass es keinen Trend gebe. «Es ist nicht so, dass es knapp wird.»
Gemäss neuem Gesetz über die Individualbesteuerung müssen Bund, Kantone und Gemeinden jede Privatperson einzeln veranlagen. Ehepaare müssen neu zwei Dossiers einreichen und je ihr Einkommen und Vermögen deklarieren. Kantone und Gemeinden haben sechs Jahre Zeit für die Umstellung, also bis spätestens 1. Januar 2032.
Die Ausfälle bei der Bundessteuer dürften sich auf derzeit rund 630 Millionen Franken belaufen. Ein Teil davon wird auch auf die Kantone entfallen. Wie sich die Vorlage auf die Kantons- und Gemeindesteuern auswirkt, ist offen. Das hängt von der Umsetzung in den Kantonen und deren Steuertarifen und -abzügen ab.
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12 Uhr
Klimafonds-Initiative wird gemäss Trendrechnung abgelehnt
Die Schweiz erhält keinen staatlichen Klimafonds. Die Stimmenden haben gemäss Trendrechnung von gfs.bern für die SRG die Klimafonds-Initiative von SP und Grünen abgelehnt.
Das Nein kommt nicht überraschend. Alle Umfragen vor der Abstimmung hatten darauf hingedeutet. Zuletzt war von einem Nein-Stimmen-Anteil von 65 bis 68 Prozent ausgegangen worden. Nur die Anhängerschaft der linken Parteien unterstützte demnach die Vorlage. Auch die Sympathisierenden der Grünliberalen waren mehrheitlich dagegen.
SP und Grüne verlangten mit der Volksinitiative «Für eine gerechte Energie- und Klimapolitik: Investieren für Wohlstand, Arbeit und Umwelt (Klimafonds-Initiative)» einen staatlichen Fonds für Klimaschutz-Massnahmen. Mit Geldern aus dem Fonds hätten beispielsweise Projekte zur Dekarbonisierung von Verkehr, Gebäuden und Wirtschaft unterstützt werden sollen.
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12 Uhr
SRG-Halbierungsinitiative wird gemäss Trendrechnung abgelehnt
Die Radio- und TV-Gebühren werden nicht auf maximal 200 Franken gesenkt. Die Stimmenden haben gemäss Trendrechnung von gfs.bern die SRG-Halbierungsinitiative abgelehnt.
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11.58 Uhr
blue News berichtet live vor Ort
blue News bietet am Mega-Abstimmungssonntag eine umfassende Berichterstattung. Aus Bern berichten Dominik Müller, Petar Marjanović, Fabienne Berner und Samuel Walder live über alle wichtigen nationalen Entscheidungen, sammeln Stimmen und Reaktionen und bieten erste Abstimmungs-Analysen.
Auch kantonal ist viel los. Lea Oetiker und Sven Ziegler versorgen dich in diesem Ticker live mit allen wichtigen Entscheidungen zu den Wahlen und Abstimmungen aus allen Ecken der Schweiz. Gleich stehen die ersten Resultate an!
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11.54 Uhr
Das SRG-Ja-Lager ist im Schweizerhof
Von Dominik Müller aus Bern
Das SRG-Ja-Lager ist im Schweizerhof in Bern stationiert. blue NewsDas Ja-Lager der SRG-Initiative verfolgt den Abstimmungssonntag im altehrwürdigen Hotel Schweizerhof. Das 5-Sterne-Hotel direkt am Bahnhof Bern blickt auf eine über 250-jährige Geschichte zurück – und existiert damit weit länger als die SRG, die im Jahr 2031 ihr 100-jähriges Bestehen feiert. Im Salon Trianon sind rund 50 Medienschaffende anwesend.
Auch das benachnarte Ausland ist mit der ARD vertreten. Langsam trudeln auch die Vertreter des lnitiativkomitees ein – vor Ort sind etwa bereits die SVP-Nationalräte Thomas Matter und Gregor Rutz.
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11.37 Uhr
Viel Betrieb beim SRG-Nein-Komitee
Von Petar Marjanović und Samuel Walder aus Bern
Beim SRG-Nein-Komittee herrscht viel Betrieb. blue NewsBeim Lokal Fabrique 28 in Bern trifft sich das Komitee, welches den Abstimmungskampf gegen die SRG-Initiative geführt hat. Im Lokal sind bereits rund 50 Leute anwesend. Es sind SRG-Fans, Politikerinnen und Politiker sowie Freunde der SRG. Auch zahlreiche Journalisten sind vor Ort und führen letzte Technik-Tests durch. Gegen Mittag wird es dann spannend.
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11.30 Uhr
Erste Gemeinde lehnt SRG-Initiative klar ab
Noch bevor viele grössere Gemeinden ihre Resultate veröffentlichen, liefert die Bündner Gemeinde Soazza bereits ein erstes Abstimmungsergebnis. Solche frühen Resultate gehören am Abstimmungssonntag in der Schweiz fast schon zur Tradition.
Rund 140 Stimmberechtigte beteiligten sich an der Abstimmung. Die sogenannte Halbierungsinitiative wurde dabei mit 58,9 Prozent der Stimmen abgelehnt.
Die Resultate aus kleinen Gemeinden gelten am Abstimmungssonntag oft als erster Hinweis auf mögliche Trends – eine verlässliche Prognose für das nationale Endergebnis lassen sie jedoch noch nicht zu.
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11.19 Uhr
Esther Meier sammelt Stimmen am Abstimmungssonntag
Von Petar Marjanović aus Bern
Grüne-Politikerin Esther Meier. blue News/ Petar MarjanovićVor dem Stimmlokal beim Schulhaus Spitalacker trifft blue News die Berner Grünen-Politikerin Esther Meier. Sie erzählt, dass es in der Bundesstadt eine lange Tradition gebe, am Abstimmungssonntag Unterschriften für Volksinitiativen zu sammeln.
Meier selbst engagiert sich an diesem Tag für ein Referendum gegen den Export von Kriegswaffen in Bürgerkriegsgebiete. Auch andere Organisationen sind mit Sammelaktionen unterwegs, unter anderem für eine Elternzeit-Initiative und eine Internet-Initiative.
Meier hofft auf ein deutliches Nein zur Halbierungsinitiative, zeigt sich beim Ausgang der Klima-Initiative jedoch eher pessimistisch.
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11.09 Uhr
Die Grünen verteilen Gipfeli vor dem Stimmlokal
Von Samuel Walder aus Bern
Das Schulhaus Spitalacker in Bern. blue NewsVor dem Stimmlokal im Schulhaus Spitalacker in Bern herrscht reger Betrieb: Mitglieder der Grünen verteilen Gipfeli, während die letzten Stimmberechtigten ihre Briefumschläge einwerfen.
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10.53 Uhr
Ruhe bei der SRG vor der Abstimmung
Bei der SRG in Bern ist es am Abstimmungssonntag noch ruhig. blue NewsUnabhängig vom Ausgang des heutigen Volksentscheids steht fest: Die SRG will ihren Hauptsitz an der Giacomettistrasse in Bern aufgeben. Das Gebäude gehört der Schweizerischen Mobiliar, der Mietvertrag läuft noch bis 2032. Der Medienkonzern plant jedoch, bereits Ende 2026 auszuziehen und die Generaldirektion an die Schwarztorstrasse zu verlegen – dort befindet sich derzeit das Radiostudio Bern.
Erwartet wird, dass sich die SRG-Spitze im Laufe des Sonntags zu den weiteren Plänen am künftigen Hauptsitz äussert. Am Sonntagmorgen ist es vor Ort aber noch ruhig: Die Studios sind mehrheitlich verwaist.
Vor Abstimmungen ist die Anspannung in der Regel gross – bei Befürwortern wie Gegnerinnen. Bis zuletzt werden Reden überarbeitet, Kommunikationslinien abgestimmt und Tagesabläufe geprüft. Im Fokus stehen heute SRG-Generaldirektorin Susanne Wille und SRG-Präsident Jean-Michel Cina.
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08.37 Uhr
Urnen schliessen um 12 Uhr
Noch bis zum Mittag können Stimmberechtigte an den meisten Orten ihre Stimme noch abgeben. Danach schliessen die Urnenbüros. Die ersten nationalen Trends werden gegen 12 Uhr erwartet, die erste Hochrechnung folgt um 12.30 Uhr.
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08.33 Uhr
Der erste Wahlsonntag im Jahr
Am ersten Abstimmungssonntag des Jahres stehen zwei Vorlagen besonders im Zentrum: die Initiative für eine Individualbesteuerung und jene zur Senkung der SRG-Abgabe.
Erstere verlangt, dass alle in der Schweiz lebenden Personen ihre eigene Steuererklärung einreichen müssen, während die zweite die Radio- und Fernsehgebühren pro Haushalt auf 200 Franken begrenzen will.
blue News hält dich heute den ganzen Tag über die Abstimmungen auf dem Laufenden.