Warnung vor «massiver Reduktion» Allianz warnt vor Leistungsschwund beim Zivildienst

SDA

5.5.2026 - 10:30

Die Gegnerinnen und Gegner von höheren Hürden für den Zivildienst haben gut fünf Wochen vor dem Abstimmungstermin ihre Nein-Kampagne lanciert.
Die Gegnerinnen und Gegner von höheren Hürden für den Zivildienst haben gut fünf Wochen vor dem Abstimmungstermin ihre Nein-Kampagne lanciert.
Keystone

Gut fünf Wochen vor der Abstimmung formiert sich Widerstand gegen die Verschärfung beim Zivildienst. Eine breite Allianz warnt vor drastischen Folgen – und spricht von einer «massiven Reduktion» wichtiger Leistungen für die Gesellschaft.

Keystone-SDA

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  • Eine breite Allianz bekämpft die geplante Verschärfung beim Zivildienst und hat ihre Nein-Kampagne gestartet.
  • Die Gegner warnen, dass die Reform zu einer massiven Reduktion der Zivildienst-Leistungen führen würde.
  • Betroffen wären unter anderem Pflege, Schulen, Landwirtschaft und Naturschutz – die Abstimmung findet am 14. Juni statt.

Eine breite Allianz bekämpft die Revision des Zivildienstgesetzes. Sie warnt vor einer «massiven Reduktion» der Leistungen von Zivis. Junge Menschen dürften nicht davon abgehalten werden, sich für die Gesellschaft einzusetzen.

Nein zu verschärften Regeln beim Wechsel in den Zivildienst sagen die Jungen Grünen sowie der Zivildienstverband Civiva, welche das Referendum gegen den Parlamentsbeschluss ergriffen haben. In der Allianz vertreten sind auch SP, Grüne, GLP sowie die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (Gsoa) und die Kleinbauern-Vereinigung. Am 14. Juni kommt die Vorlage vors Volk.

Die Leistungen des Zivildiensts seien unverzichtbar, insbesondere in Pflegeheimen, Spitälern, Schulen, im Naturschutz sowie in der Landwirtschaft und der Alpwirtschaft, machen die Gegnerinnen und Gegner der Zivildienstreform geltend. Die geplanten Verschärfungen führten zu einer massiven Reduktion dieser Leistungen, obwohl sie notwendiger seien denn je.