blue News Logo
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
Amazon verliert vor Schweizer Gericht gegen Journalistin
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsSchweizChevron rechtsAmazon verliert vor Schweizer Gericht gegen Journalistin

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Meistgelesen

1Diese Behandlungen helfen wirklich bei Haarausfall – und diese kannst du dir sparen
2Sow-Show und Shaqiri-Tor – Basel schlägt Meister Thun klar
3Captain Görtler sichert dem FCSG tief in der Nachspielzeit einen Punkt gegen Luzern
4Meiringen knackt Hitzerekord für den August – Schweiz bleibt ein Glutofen
5Grill ausleihen und gaffen – darum nerven mich Feriengäste

Konzern wollte Verträge geheim halten

Amazon verliert vor Schweizer Gericht gegen Journalistin

Die Anwälte von Amazon schickten der Journalistin dieses Schreiben: Sie solle sich zu diesen Verfahrensanträgen äussern.

Die Anwälte von Amazon schickten der Journalistin dieses Schreiben: Sie solle sich zu diesen Verfahrensanträgen äussern.

ZVG/LinkedIn

Amazon ist mit dem Versuch gescheitert, die Veröffentlichung von Cloud-Verträgen des Bundes zu stoppen. Das Bundesverwaltungsgericht erlaubt die Offenlegung – der Vertrag von Amazon selbst bleibt vorerst unter Verschluss.

Petar Marjanović

Petar Marjanović

16.07.2025, 13:19•17.07.2025, 09:12

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Amazon wollte verhindern, dass der Bund die Cloud-Verträge mit anderen Anbietern veröffentlicht.
  • Das Bundesverwaltungsgericht hat das abgelehnt – diese Verträge dürfen offengelegt werden.
  • Der Vertrag von Amazon selbst bleibt vorerst geheim, weil das Hauptverfahren noch läuft.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Amazon ist mit einem Antrag vor dem Bundesverwaltungsgericht in St.Gallen gescheitert. Das Unternehmen wollte verhindern, dass der Bund die Rahmenverträge mit vier anderen Anbietern im Projekt «Public Clouds Bund» offenlegt. Das Gericht lehnte den Antrag ab: Diese Verträge dürfen veröffentlicht werden.

Hintergrund ist ein Einsichtsgesuch der «Republik»-Journalistin Adrienne Fichter vor zwei Jahren. Sie verlangte – gestützt auf das Öffentlichkeitsgesetz – Zugang zu den Verträgen, die der Bund im Rahmen einer Ausschreibung mit grossen Cloud-Anbietern abgeschlossen hat.

Zunächst sah es gut aus im Sinne der Transparenz: Die Bundeskanzlei beabsichtigte, die Vertragswerke mit geschwärzten Passagen öffentlich zugänglich zu machen. Amazon Web Services (AWS) wehrte sich jedoch dagegen mit Verweis auf angebliche Geschäftsgeheimnisse. Auch die Veröffentlichung der anderen Verträge wollte AWS verhindern – mit dem Argument, daraus liessen sich Rückschlüsse auf den eigenen Vertrag ziehen.

Das Bundesverwaltungsgericht wies dieses Gesuch mit Zwischenverfügung Anfang Juli 2025 ab. Die beantragten Schwärzungen seien unverhältnismässig, ein drohender wirtschaftlicher Schaden nicht glaubhaft gemacht. Die Offenlegung der anderen Verträge verletze keine berechtigten Interessen von Amazon.

Journalistin spricht von «Zwischensieg für die Schweiz»

Die Journalistin machte während des Verfahrens publik, mit welchen absurden Mitteln Amazon die Geheimhaltung durchsetzen wollte: In diesem Jahr hätte sie zu den Anträgen des Konzerns Stellung nehmen sollen – doch Amazon liess die eigenen Anträge beim Gericht teilweise schwärzen.

Umso erfreuter zeigt sich Fichter nun nach dem Entscheid: «Amazon inszeniert sich als Retterin der digitalen Souveränität Europas – und behindert im Hintergrund mit dreisten Mitteln die Transparenz über die Rahmenverträge mit dem Schweizer Staat. Der Konzern will verhindern, dass die Bürger*innen der Schweiz wissen, wie ihre Daten in der Cloud verarbeitet werden.» Das Bundesverwaltungsgericht habe dieses «Manöver» durchschaut, sagt sie: «Der Entscheid ist ein Zwischensieg für den Rechtsstaat und die Öffentlichkeit der Schweiz.»

Amerikanische Cloud-Konzerne verweigern sich der Transparenz. Was glaubt ihr: welcher Cloud-Konzern wagt es nun vor Gericht zu gehen und alles zu blockieren? Zur Auswahl stehen: Alibaba, Amazon, Microsoft, Oracle und IBM. Ich tippe auf Amazon oder Microsoft. republik.ch/2025/05/01/w...

[image or embed]

— Adrienne Fichter (@adfichter.bsky.social) 4. Mai 2025 um 12:07

Der Vertrag von AWS bleibt jedoch vorerst geheim: Weil Amazon gegen die Offenlegung ihres eigenen Vertrags Beschwerde erhoben hat, ist dieser Punkt noch nicht entschieden. Bis zum Urteil im Hauptverfahren bleibt der Zugang zu diesem Dokument gesperrt. Die Zwischenverfügung ist noch nicht rechtskräftig und kann noch ans Bundesgericht gezogen werden.

Mehr zum Thema

Polizei sucht Zeugen
Polizei sucht Zeugen

Streit am Bahnhof Aarau eskaliert – 19-Jähriger schwer verletzt

Landwirte unter Dauerstress
Landwirte unter Dauerstress

So stark leiden Schweizer Bauernfamilien unter dem immer extremeren Wetter

14
Auto kracht in Wohnmobil
Auto kracht in Wohnmobil

Schwerer Unfall im Tessin fordert sieben Verletzte und 21 Kilometer Stau

Freizeitunfall im Kanton Glarus
Freizeitunfall im Kanton Glarus

69-jähriger Alpinist kommt in Gletscherspalte um