Amherd sieht sich als Brückenbauerin

8.11.2018 - 12:09, SDA

Als Nachfolgekandidatin für Bundesrätin Doris Leuthard präsentiert sich Viola Amherd vor den Medien. Die Walliser CVP-Nationalrätin versteht sich als Brückenbauerin mit dem notwendigen Rüstzeug für den Einzug in die Landesregierung.

Sie habe lange und intensiv nachgedacht, bevor sie in das Rennen um den frei werdenden Bundesratssitz einstiegen sei, sagte sie. «Es waren die zahlreichen Gespräche in meinem Umfeld und meiner Partei sowie das positive Feedback aus Bevölkerung und Politik, die mich für eine Kandidatur ermutigt haben.»

Die 56-jährige Oberwalliserin will ihr «breites Netzwerk in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Wohle des Landes einsetzen», wie sie sagte. Unter politischer Arbeit versteht sie das Aneignen von Dossierkenntnissen, Dialog, Streitgespräche, Überzeugungsarbeit und den Austausch mit der Bevölkerung.

Die gelernte Juristin begann ihre politische Karriere 1992 mit der Wahl in den Gemeinderat von Brig. Vier Jahre später wurde sie Vizepräsidentin der Stadt und 2000 Präsidentin, eine Amt, das sie bis 2012 innehatte.

2005 wurde Amherd in den Nationalrat gewählt. Sie ersetzte dort Jean-Michel Cina, der in den Walliser Staatsrat gewählt wurde. Ihre Kandidatur für den Bundesrat gab Amherd am 24. Oktober offiziell bekannt – wegen eines Spitalaufenthalts per Communiqué.

Die Walliser CVP-Nationalrätin Viola Amherd versteht sich als Brückenbauerin. (Archiv)
Source: Keystone
Zurück zur Startseite

Weitere Artikel