Katastrophenschutz-Analyse zeigtDas sind die grössten Risiken für die Schweiz
SDA
2.3.2026 - 09:02
Eine Pandemie wird als grosses Risiko für die Schweiz angesehen.
IMAGO/Zoonar
Pandemien und eine Strommangellage stellen laut dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz das grösste Risiko für die Schweiz dar. In der neuen Risikoanalyse 2025 führen sie die Liste mit deutlichem Abstand an.
Keystone-SDA
02.03.2026, 09:02
02.03.2026, 09:16
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Pandemien und Strommangellagen haben gemäss Bundesamt für Bevölkerungsschutz das höchste Schadenspotenzial für die Schweiz.
Beide Szenarien gelten nicht nur als folgenschwer, sondern auch als vergleichsweise wahrscheinlich.
An dritter Stelle der nationalen Risikoanalyse steht ein starker Andrang von Schutzsuchenden, gefolgt von einem Stromausfall.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat Pandemien und eine Strommangellage als die mit Abstand grössten Risiken für die Schweiz identifiziert. Die neue nationale Risikoanalyse zeigt, dass diese beiden Gefahren das höchste Schadenspotenzial haben.
Ausserdem sei die Wahrscheinlichkeit, dass diese beiden Ereignisse eintreten, relativ hoch, schrieb das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) am Montag in der vierten nationalen Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz 2025».
An dritter Stelle folgt das Risiko eines Andrangs von Schutzsuchenden, gefolgt von einem Stromausfall. Die Risikogrösse berechnet sich aus dem möglichen Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit.
Für viele Gefährdungen gilt laut der Analyse nur das eine oder das andere. Pandemien und Strommangellagen erfüllen beide Kriterien. Ein Erdbeben hat beispielsweise zwar ein grosses Schadenspotenzial, tritt aber seltener auf.