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Vor allem Sergio Ermotti wird mit Lohnkürzungen rechnen müssen.
Walter Bieri/KEYSTONE/dpa
Der Ständerat hat überraschend eine Motion von SVP-Ständerat Jakob Stark angenommen. Diese will, die Vergütung für Bankmanager auf 3 bis 5 Millionen Franken pro Jahr begrenzen.
Der Ständerat hat am Montag einen Vorstoss von SVP-Ständerat Jakob Stark angenommen. Dieser verlangt, dass die Vergütungen bei den Banken limitiert werden – auf höchstens 3 bis 5 Millionen Franken pro Jahr, inklusive variable Lohnanteile.
Die kleine Kammer hat diese Motion mit 21 zu 19 Stimmen überwiesen – gegen den Willen des Bundesrats. Stimmt auch der Nationalrat zu, muss die Landesregierung das Gesetz entsprechend anpassen, denn Motionen sind verbindlich.
Der Vorstoss zielt insbesondere auf UBS-Chef Sergio Ermotti, der für 2023 insgesamt 14,4 Millionen Franken kassiert hat. 2,1 Millionen als fixes Gehalt und 12,3 Millionen als variable Vergütung. Zukünftig muss er also mit zwei Drittel weniger Lohn auskommen. Dies hat der Ständerat im Rahmen der Debatte über den PUK-Bericht zum CS-Debakel entschieden.