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Ein 43-jähriger Mann wird des Mordes und Störung des Totenfriedens beschuldigt. Der Prozess hat am Montag am Strafjustizzentrum in Muttenz BL begonnen. (Archivbild).
Keystone
Der Prozess zum mutmasslichen Femizid in Binningen BL hat am Montagmorgen begonnen. Der Verteidiger des Beschuldigten hat mehrere Anträge ans Baselbieter Strafgericht gestellt, unter anderem ein Live-Ticker-Stopp für Medien.
Der Mann ist angeklagt, im Februar 2024 seine Ehefrau ermordet und deren Leiche anschliessend zerkleinert zu haben. Der psychiatrische Forensiker Frank Urbaniok ist anwesend und wird dazu ein Gutachten präsentieren.
Verteidiger Christian von Wartburg forderte, die Anklageschrift an die Staatsanwaltschaft zurückzuweisen. In seinen Augen sind die aufgeführten Motive, die die Tat als Mord qualifizieren könnten, Mutmassungen. Er forderte zudem, dass Zeugen nochmals befragt werden, dass ein vom Beschuldigten beauftragter Privatgutachter der Verhandlung beiwohnen darf und dass Medien keinen Live-Ticker durchführen dürfen.
Das Gericht legte eine Pause ein, um über die Anträge zu beraten. Nur akkreditierte Medien dürfen aus einem separaten Raum mit Videoübertragung die Verhandlung verfolgen.