20 Millionen Franken Schulden Skigebiet Grächen VS ruft um Hilfe und steht vor dem Aus

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7.3.2025 - 18:05

Kann das Skigebiet Grächen nicht bald sein Kapital deutlich erhöhen, gehen die Bergbahnen ausser Betrieb und das Familienskigebiet ist am Ende.
Kann das Skigebiet Grächen nicht bald sein Kapital deutlich erhöhen, gehen die Bergbahnen ausser Betrieb und das Familienskigebiet ist am Ende.
Bild: Verein Grächen und St. Niklaus Tourismus und Gewerbe

Die Bergbahnen und das Skigebiet Grächen haben 20 Millionen Franken Schulden. Sie rufen Einheimische und Gäste auf, Aktien zu kaufen, um das Familienskigebiet zu retten. 

Stefan Michel

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Bergbahnen im Walliser Skigebiet Grächen haben 20 Millionen Franken Schulden, verursacht durch steigende Personal- und Energiekosten sowie Inflation.
  • Eine Kapitalerhöhung soll mindestens sechs Millionen Franken einbringen, um Gläubiger zu überzeugen, auf die Hälfte der Schulden zu verzichten.
  • Ohne finanzielle Rettung bis Ende April droht das Aus der Bergbahnen, was gravierende Folgen für den Tourismus und die regionale Wirtschaft hätte.

Die Bergbahnen in Grächen , einem beliebten Familien-Skigebiet im Wallis, stehen vor einer finanziellen Krise. Der Schuldenberg beläuft sich auf 20 Millionen Franken, verursacht durch steigende Personal- und Energiekosten sowie die Inflation. Ohne rasche Massnahmen droht das Aus für die Bergbahnen, berichtet SRF.  

Das besonders bei Familien beliebte Walliser Skigebiet Grächen kämpft um das Überleben. 20 Millionen Franken Schulden haben die Bergbahnen angehäuft. «Es ist fünf vor zwölf», betont Verwaltungsratspräsident Kurt Schär den Ernst der Lage. 

Grund für die finanzielle Schieflage seien die Inflation sowie gestiegene Personal- und Energiekosten.

Rettung durch Kapitalerhöhung

Die Verantwortlichen haben eine Rekapitalisierungskampagne gestartet, um mindestens sechs Millionen Franken zu sammeln. Die Gemeinde, Einheimische und Zweitwohnungsbesitzer sind aufgerufen, durch den Kauf von Aktien zu helfen, die Bergbahnen und damit das Skigebiet Grächen zu retten.

Gemeindepräsident Martin Schürch erklärt, dass es nun an der Zeit sei, nach vorne zu blicken und nicht nach Fehlern in der Vergangenheit zu suchen. «Schuldzuweisungen nützen niemandem etwas», sagt er. Der Finanzierungsplan wurde nach zahlreichen Gesprächen mit Gläubigern und Fachleuten entwickelt. Ziel ist es, die Gläubiger dazu zu bewegen, auf die Hälfte der Schulden zu verzichten, was jedoch nur bei erfolgreicher Kapitalbeschaffung möglich ist.

Mindestens sechs Millionen Franken müssen die Verantwortlichen zusammenbringen, damit die Rettung gelingt.

Rettung Grächens muss bis Ende April gelingen

Die Bergbahnen sind entscheidend für die touristische Attraktivität von Grächen. Sollte das benötigte Geld nicht zusammenkommen, drohen katastrophale Folgen, warnt Schär: «Grächen könnte von der touristischen Landkarte verschwinden.» Auch Schürch sieht ernste Konsequenzen: «Ferienwohnungen würden an Wert verlieren, Geschäfte müssten schliessen, Arbeitsplätze gingen verloren.»

Die Stimmung gegenüber des Rettungsplans ist gemischt, wie die Reportage von SRF von der Informationsveranstaltung zeigt. Bauunternehmer Dominic Brigger ist sich der Ernsthaftigkeit der Lage bewusst, während Ferienwohnungsvermieterin Beatrice Ruppen alle zum Aktienkauf ermutigt. Zweitwohnungsbesitzer Jörg Spieler hingegen spricht von «Angstmacherei» und fordert mehr Transparenz im Umgang mit den Finanzen.

Bis Ende April bleibt Zeit, um genügend Unterstützer zu finden, die Vertrauen in die Zukunft der Bergbahnen haben. Die Verantwortlichen werden bis dahin versuchen, möglichst viele Grächen-Fans von einem Aktienkauf zu überzeugen.

Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.