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Der Bergsteiger stürzte am Piz Palü 300 Meter in die Tiefe.
Kantonspolizei Graubünden
Ein Bergsteiger ist am Sonntag am Piz Palü im Engadin tödlich verunglückt. Der Mann rutschte beim Abstieg auf schneebedecktem Gelände aus und stürzte rund 300 Meter über eine Felswand in die Tiefe.
Am Sonntagvormittag ist am 3899 Meter hohen Piz Palü im Engadin ein Bergsteiger tödlich verunglückt. Der Mann stürzte beim Abstieg rund 300 Meter über eine Felswand ab.
Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Graubünden war der Bergsteiger gemeinsam mit zwei Begleitern über den Ostpfeiler des Piz Palü im Abstieg. Gegen 10 Uhr rutschte er auf dem steilen, schneebedeckten Gelände aus und stürzte über eine Felswand in die Tiefe.
Über das Alter und die Herkunft des Verstorbenen konnte die Polizei am Montag keine Angaben machen. Die Person sei noch nicht identifiziert, erklärte ein Polizeisprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Eine Rega-Crew konnte den Mann laut Kantonspolizei nur noch tot lokalisieren. Mithilfe eines Rettungsspezialisten Helikopter (RSH) des Schweizer Alpen-Clubs wurde der Verunglückte geborgen. Ebenfalls im Einsatz stand die Heli Bernina AG.
Die Alpinpolizei der Kantonspolizei Graubünden untersucht gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft die genauen Umstände des Unfalls.