Aufruhr an KV-Schule Winterthur Lehrerschaft rebelliert gegen Reformen und neue Rektorin

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14.2.2025 - 14:43

Die KV Schule Winterthur.
Die KV Schule Winterthur.
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An der KV-Schule Winterthur herrschen Spannungen zwischen der Schulleitung und den Lehrpersonen. Letztere wollen Reformen nicht durchführen. Ein Berufsbildner droht nun mit der Aufsichtsbehörde.

Lea Oetiker

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  • Die KV-Schule Winterthur steht vor einer möglichen Aufsichtsbeschwerde, da die Lehrerschaft gegen die Schulleitung und die Umsetzung der neuen KV-Reform rebelliert.
  • Lernende bemängeln die unzureichende Nutzung neuer Lernmedien und den Einsatz veralteter Unterrichtsmethoden.
  • Ein Berufsbildner kritisiert den Zustand der Schule scharf und droht mit einer Beschwerde.

Die KV-Schule Winterthur steht vor einer möglichen Aufsichtsbeschwerde. Grund dafür: Die Lehrerschaft rebelliert gegen die Schulleitung und gegen die neue Rektorin Susanne Cavadini, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt.

Die Lehrerschaft fühlt sich durch die Einführung der neuen Reformen überfordert und kritisiert die Kommunikation und den Führungsstil der Schulleitung. Doch die Rektorin sieht es anders. Sie betont die Notwendigkeit der Reformen und ordnete Weiterbildungen an, die jedoch von den Lehrpersonen abgelehnt wurden.

Konkret geht es um die im August 2023 eingeführte KV-Reform. Diese setzt auf Handlungskompetenzen in fünf verschiedenen Bereichen statt auf Fächer. Und diese wird an der KV-Schule Winterthur nur unzureichend umgesetzt. So berichten Lernende, dass das neue Online-Lernmedium «Lerngalaxie» kaum genutzt wird, obwohl es von ihnen selbst finanziert wurde. Stattdessen erhalten sie veraltete PDF-Kopien, heisst es in der Zeitung weiter.

Droht mit einer Aufsichtsbeschwerde beim Kanton

Berufsbildner Patrick Ammersinn ist Chef des Kaufmännischen Lehrverbunds Klever und betreut über 40 Lernende im ganzen Kanton. Einige von ihnen besuchen das KV Winterthur. Er ist schockiert über den Zustand der Schule und kritisiert, dass die Lernenden nicht auf die neuen Anforderungen vorbereitet werden.

Er sagt: «Diese Schule ist in einem desolaten Zustand.» Die Lernenden würden noch immer so unterrichtet wie vor 20 Jahren. Für die neuen Anforderungen seien sie «nicht fit und nicht vorbereitet», sagt er zum «Tages-Anzeiger».

Er droht sogar mit einer Aufsichtsbeschwerde beim Kanton. Die Verantwortung sieht er ganz klar bei den Lehrpersonen, die sich nicht ausreichend mit den neuen Leistungen auseinandersetzen.

Der Kanton hält sich noch zurück. Er sieht die Verantwortung in der Umsetzung der Reformen bei der Schule.

Während andere KV-Schulen in Zürich neue Lernmedien erfolgreich einsetzen, gibt es an der KV-Schule Winterthur weiterhin Probleme. Berufsbildner Ammersinn ist skeptisch, ob die Schule die notwendigen Änderungen rechtzeitig umsetzen kann, um die Lernenden angemessen auf ihre Abschlussprüfungen vorzubereiten.

Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von Ki geschrieben.