Martin Pfister vor den Medien «Ich würde jedes Departement annehmen» +++ Pfister will Amherd vorerst nicht kritisieren

Lea Oetiker

12.3.2025

Martin Pfister – hier bei den Hearings in den Bundeshausfraktionen – ist neuer Mitte-Bundesrat. (Archivbild)
Martin Pfister – hier bei den Hearings in den Bundeshausfraktionen – ist neuer Mitte-Bundesrat. (Archivbild)
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Der neu gewählte Mitte-Bundesrat Martin Pfister tritt am Mittwoch in Bern vor die Medien. blue News tickert live.

Lea Oetiker

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Martin Pfister ist seit Mittwochmorgen neu Bundesrat.
  • Pfister hat im 2. Wahlgang das absolute Mehr übertroffen und 134 Stimmen erhalten, sein Konkurrent Markus Ritter erhielt 110 Stimmen.
  • Der Bundesrat wird die Departemente am Freitag verteilen.
  • Die Pressekonferenz im Liveticker.
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  • Die Medienkonferenz ist beendet

    Die Medienkonferenz ist nach rund 40 Minuten beendet. 

  • Was werden sie vermissen, Herr Pfister?

    «Vermutlich die gewisse Bewegungsfreiheit, aber Respekt habe ich vor den Aufgaben des Bundesrates», so Pfister.

  • 13.04 Uhr

    Reichen die Sparmassnahmen?

    Auch auf die Frage, ob er sich für Sparmassnahmen, Steuererhöhungen oder eine Lockerung der Schuldenbremse entscheiden würde, hat der Zuger eine Antwort: «Ich finde es richtig, wenn man Sparmassnahmen vorsieht.» Auf diese Weise werde der Staat auch effizienter.

  • 13.01 Uhr

    Waffenverkäufe an die Ukraine

    Es komme darauf an, ob man sie direkt an die Ukraine oder indirekt an die Ukraine verkaufe, antwortet Pfister. Diese Fragen würden aktuell im Parlament verhandelt.

    Ein Journalist fragt nochmals nach: Wären sie offen an eine direkte Waffenlieferung an der Ukraine? «Im Moment stehen die indirekten Lieferungen im Zentrum», antwortet Pfister. Er äussere sich nicht direkt zu dieser Vorlage, da er nun Mitglieder des Bundesrats sei.

  • Die Frage zur Neutralität in der Schweiz

    «Tja, die Definition der Schweizer Neutralität», antwortet Pfister lachend auf die Frage einer Journalistin. «Haben sie den ganzen Nachmittag Zeit?»

  • 12.54 Uhr

    Seine Position zur EU

    Er könne nicht beurteilen, ob seine Position zur Europäischen Union die heutige Wahl beeinflusst habe, erklärt Pfister. Er gehe aber davon aus, dass seine Postion zur EU der Meinung des Bundesrats entspreche – «und hoffentlich auch der Meinung der Mehrheit der Bevölkerung», so Pfister.

  • 12.54 Uhr

    «Heute Abend schlafe ich Zuhause»

    Hat Pfister schon eine Wohnung? «Heute Abend schlafe ich Zuhause», verrät Pfister. Morgen wird er jedoch wieder in Bern sein und die Arbeit aufnehmen. Er werde nun eine Wohnung in Bern auch suchen.

  • 12.49 Uhr

    Pfister will mit Amherd Fussball schauen

    «Ich werde am heutigen Tag meine Vorgängerin nicht kritisieren», sagt Pfister über Amherd. 

    Einen Termin hat er sich bereits in der Agenda eingeschrieben. Es ist die Eröffnung der Fussball-EM der Frauen am 2. Juli. «Ich hoffe, dass mich Viola Amherd da begleiten wird», so Pfister.

  • 12.48 Uhr

    Wie schnell könnte Pfister im VBS Pflöcke einschlagen?

    «Mir ist bewusst, dass ich sehr schnell dazu in der Lage sein muss. Ich habe mich auch schon damit auseinandergesetzt. Selbstverständlich habe ich in dieser Aufgabenwahrnehmung gewisse Vorteile, indem ich die Regierungsarbeit aus Zug schon etwas kenne», sagt Martin Pfister.

    Ihm sei bewusst, dass im VBS sehr schnell Prioritäten gesetzt werden müssten – sofern er denn wirklich das Verteidigungsdepartement übernehme. Das Wichtigste sei es, das Vertrauen des Parlamentes gegenüber dem Parlament herzustellen, so der neue Bundesrat.

  • 12.46 Uhr

    «Das Klima in Bern ist etwas rauer»

    ie Linksparteien, welche Pfister wohl ins Amt gehievt hatten, haben wenige Minuten später bereits verkündet, dass er eine Gefahr für die Demokratie und Bestandteil eines «bürgerlichen Fünferblocks» darstelle.

    Davon lasse er sich aber nicht einschüchtern, erklärt Pfister: «Ich musste lernen, dass das Klima in Bern etwas rauer ist, als im kleinen Kanton, wo man sich gut kennt. Ich habe damit aber schon Leben gelernt.»

  • 12.44 Uhr

    Wie lange will Pfister Bundesrat bleiben?

    Ein Journalist fragt, wie lange er im Amt sein möchte.«Ich habe immer gesagt, mindestens zwei Legislaturen», antwortet Pfister. Das wären insgesamt sieben Jahre.

  • 12.41 Uhr

    Muss die Schweiz auch mehr investieren in die Armee?

    Die EU will mehr in die Aufrüstung investieren – soll auch die Schweiz mehr in die Armee investieren, fragt eine Journalistin.

    Pfister antwortet: «Wichtig ist zu sehen, dass die Armee und Aufrüstung nicht nur Aufgabe des VBS-Vorstehers ist, sondern Gesamtaufgabe des Bundesrats»

    Welche Mittel gesprochen werden müssen, werde man sehen. Es sei aber wichtig, dass genügend Mittel zur Verfügung stehen, das habe er bereits im Wahlkampf gesagt.

  • 12.33 Uhr

    Die Stimmung im Bundesrat sei «besser»

    «Ich war noch nie im Bundesrat im Zimmer während einer Sitzung. Ich gehe davon aus, dass es besser ist. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Kollegial gut ist.»

  • Wie steht Pfister zur Kritik der Grünen?

    «Alle sieben Mitglieder sind gleichberechtigt, ich gehen davon aus, dass der Bundesrat nicht in Blöcken arbeitet», sagt Pfister dazu.

  • 12:31 Uhr

    Pfister: «Ich trete das Amt mit enormem Respekt und viel Freude an»

    «Ich werde mich mit aller Kraft dafür einsetzten, dass es den Menschen in unserem Land gut geht», sagt Pfister. Er bedankt sich nochmals für die Wahl.

    «Ich trete das Amt mit enormem Respekt und viel Freude an», sagt er weiter. Zu den Medien sagt er: «Ich danke für ihre Fairness, Geduld und Professionalität.» Er erklärt, dass er jedes Departement annehmen werde, welches es bekommen würde.

    Der Ruf nach einem geeinten Europa sei aktueller, denn je. Damit komme auf den Bundesrat auch die Aufgabe zu, die Rolle und den Platz der Schweiz in Europa zu erläutern und nötigenfalls neu zu definieren.

    Es sei ihm ein grosses Anliegen, dass das Volk Vertrauen zum Bundesrat habe. «Ich habe grosse Erwartungen zu erfüllen», sagt er weiter.

    Nun können Fragen an den neuen Bundesrat gestellt werden.

  • 12.30 Uhr

    Martin Pfister tritt vor die Medien

    Die Vereinigte Bundesversammlung hat den Zuger Regierungsrat Martin Pfister als neuen Bundesrat gewählt. Um 12.30 Uhr tritt er vor die Medien. blue News tickert live.