Schweiz – KosovoBundesrat will Swisscoy-Einsatz in Kosovo bis 2029 verlängern
SDA
19.11.2025 - 11:12
Der Bundesrat will den Einsatz der Swisscoy in Kosovo bis 2029 verlängern. Das letzte Wort dazu hat aber das Parlament. (Archivbild)
Keystone
Der Bundesrat will den Swisscoy-Einsatz bis 2029 verlängern. Dann wird es dreissig Jahre her sein, dass erstmals Schweizer Armeeangehörige die KFOR unterstützten. Der Verlängerung muss das Parlament zustimmen.
Keystone-SDA
19.11.2025, 11:12
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Seit Oktober 1999 beteiligt sich die Schweizer Armee mit ihrem Swiss-Company- respektive Swisscoy-Kontingent an der internationalen friedensfördernden Mission Kosovo Force (KFOR) der Nato in Kosovo. Zurzeit liegt der Höchstbestand an Schweizer Armeeangehörigen bei 215. Das aktuelle Mandat läuft Ende 2026 aus.
Der Bundesrat beantragt den eidgenössischen Räten, das Mandat bis Ende 2029 zu verlängern, bei gleichbleibendem Bestand. Er will für sich allerdings die Kompetenz geben lassen, den Bestand um bis zu dreissig Personen zu erhöhen, falls sich die Sicherheitslage verschlechtert und die KFOR Bedarf anmelden sollte.
Zurzeit sei die Lage ruhig, schreibt der Bundesrat. Doch sie bleibe volatil, namentlich im Norden des Kosovo, wo die Spannungen zwischen den Ethnien anhielten. 2023 hätten schwere Sicherheitsvorfälle die Nato veranlasst, die KFOR zwei Mal zu verstärken.
Die Nato und die beteiligten Länder seien der Ansicht, dass die KFOR bleiben müsse, solange sich die Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien nicht normalisiert hätten. Der Einsatz der Swisscoy muss von Gesetzes wegen vom Parlament bewilligt werden.
Das Budget für die bis zu 215 Armeeangehörigen beläuft sich auf 48,9 Millionen Franken. Sollte eine Aufstockung nötig werden, würden die Kosten aus dem Budget des Verteidigungsdepartements gedeckt.
Schweizer Jodeln als Kulturerbe – Unesco entscheidet über Aufnahme
Genf, 08.12.2025: Jodeln als Weltkulturerbe: Die Schweizer Tradition soll nun von der Unesco geadelt werden, mit einer Anerkennung als Kulturerbe der Menschheit. Darüber berät ein Ausschuss der UN-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei einer Sitzung in Neu-Delhi. Die Entscheidung fällt bis zum 13. Dezember.
Der Eintrag in die Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes soll die Wertschätzung für das Jodeln stärken, heisst es vom Zentrum für Appenzeller und Toggenburger Volksmusik, des Roothuus Gonten.
Dabei gibt es auch keine Nachwuchsprobleme. Allein im Eidgenössischen Jodlerverband sind rund 12.000 Aktive und es gibt viele freie Jodlergruppen. Jodeln soll auf Hirten zurückgehen, die sich einst zwischen weit entfernten Bergweiden so verständigt haben sollen.
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