Eine Spitzen-Diplomatin wird neue Asyl-Chefin der Schweiz

jka

25.2.2021

Christine Schraner-Burgener, Swiss Ambassador in Berlin, photographed at the Swiss Embassy in Berlin, Germany, on September 28, 2015. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Schweizer Botschafterin in Berlin Christine Schraner-Burgener portraitiert am 28. September 2015 in der Schweizer Botschaft in Berlin. (KEYSTONE/Christian Beutler)
Christine Schraner Burgener wurde vom Bundesrat zur neuen Staatssekretärin für Migration ernannt. 
Bild: Keystone

Christine Schraner Burgener wird die neue Asyl-Chefin des Bundes. Die Diplomatin löst Mario Gattiker an der Spitze des Staatssekretariats für Migration ab. Dieser geht in Pension. 

Seit sechs Jahren ist Mario Gattiker Schweizer Asylchef, nun will er in den Ruhestand treten. Deshalb hat der Bundesrat seine Nachfolge geregelt: Etwas später als eigentlich geplant, nämlich per 1. Januar 2022, übernimmt Christine Schraner Burgener die Leitung des Staatssekretariats für Migration (SEM). 

Schraner Burgener ist zurzeit UNO-Sondergesandte für Myanmar, dieses Amt dauert noch bis Ende Jahr. Zuvor war die 57-Jährige Botschafterin in Thailand und danach bis 2018 Botschafterin in Deutschland. 

Die Diplomatin, die bis zu ihrem zehnten Lebensjahr in Tokio aufwuchs, studierte in Zürich Rechtswissenschaften und trat 1991 in den diplomatischen Dienst des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ein. 

Im Laufe ihrer Karriere war sie unter anderem in den Botschaften in Marokko und Dublin tätig. Zudem war Schraner Burgener Chefin der Sektion Menschenrechtspolitik mit Schwerpunkt Asien und später stellvertretende Direktorin in der Völkerrechtsdirektion des EDA und Leiterin der Abteilung Menschenrechte und Humanitäres Völkerrecht.

Zurück zur Startseite