«Werde von Velos überholt» Aargauer Gemeinde beschliesst Tempo 30 – Fahrlehrer bläst zum Widerstand 

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8.12.2025 - 11:23

In Möhlin AG will ein Fahrlehrer die beschlossene Tempo-30-Einführung verhindern.
In Möhlin AG will ein Fahrlehrer die beschlossene Tempo-30-Einführung verhindern.
Symbolbild: Keystone

Möhlin hat sich für Tempo 30 im ganzen Siedlungsgebiet ausgesprochen. Das letzte Wort ist aber noch nicht gesprochen: Ein Fahrlehrer will den Entscheid mit einem Referendum kippen.

Dominik Müller

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  • Die Gemeinde Möhlin AG hat nach mehreren Anläufen die flächendeckende Einführung von Tempo 30 beschlossen.
  • Fahrlehrer Daniel Leutenegger hat ein Referendum dagegen gestartet.
  • Er argumentiert mit mehr Risiken und einer Bevormundung von Autofahrern.

Im dritten Anlauf hat kürzlich die Bevölkerung von Möhlin AG der Einführung von Tempo 30 im gesamten Siedlungsgebiet – mit Ausnahme von ein paar Strassen – an der Gemeindeversammlung zugestimmt. Dagegen regt sich aber bereits Widerstand: Fahrlehrer Daniel Leutenegger hat ein Referendum initiiert, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet.

«Tempo 30 bringt nicht mehr Sicherheit, das Risiko für Unfälle ist grösser», argumentiert Leutenegger. Mit der Geschwindigkeitsbeschränkung werde lediglich versucht, den Verkehr aus den Quartieren fernzuhalten. Autofahrer würden so «bevormundet» und Strassen «missbraucht».

Es gebe bereits heute Quartiere in Möhlin, in denen man nur mit reduzierter Geschwindigkeit durchfahren kann. Der Gemeinde fehle es aber an einem Verkehrskonzept.

«Das ist eine verkehrte Welt»

Das Problem beobachtet der Fahrlehrer auch in den umliegenden Gemeinden: «Dort werde ich immer wieder von Velos und E-Scootern überholt. Das ist eine verkehrte Welt», wird Leutenegger von der «Aargauer Zeitung» zitiert. 

667 Unterschriften muss Leutenegger nun zusammenkriegen, damit das Referendum zustande kommt. Gelingt es ihm, dürfte in Möhlin nächstes Jahr eine weitere Abstimmung über Tempo 30 folgen.


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