«Oh wie schön, KEIN Bauer – Was für ein Segen» Das halten blue News Leser vom neuen Bundesrat Martin Pfister

Lea Oetiker

12.3.2025

Der neugewählte Bundesrat Martin Pfister.
Der neugewählte Bundesrat Martin Pfister.
KEYSTONE

Am Mittwochmorgen wurde Martin Pfister mit 134 Stimmen im zweiten Wahlgang zum neuen Bundesrat gewählt. Die Reaktionen der blue News Leserinnen und Leser auf den neuen Bundesrat sind gemischt.

Lea Oetiker

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Martin Pfister wurde am Mittwochmorgen mit 134 Stimmen zum neuen Bundesrat gewählt und übertraf damit seinen Konkurrenten Markus Ritter.
  • Einige blue News Leserinnen und Leser begrüssen Pfisters Wahl und hoffen, dass er das VBS reformieren wird.
  • Andere sind aber nicht ganz zufrieden mit der Wahl.

Mit 134 Stimmen wird Martin Pfister beim zweiten Wahlgang am Mittwochmorgen zum neuen Bundesrat. Der Zuger setzte sich damit gegen seinen Konkurrenten, der St. Galler Nationalrat Markus Ritter, durch, der 110 Stimmen erhielt. Das halten die blue News Leserinnen und Leser von dem neuen Bundesrat:

Die Nutzerin «Letty» schreibt: «‹Ich nehme die Wahl an›, gut so, Herr Pfister. Wenn Sie nun noch das VBS übernehmen und so richtig ausmisten, ohne Wenn und Aber, bin ich voll auf Ihrer Seite. Bundesnahe Betriebe sind eine grosse Baustelle, und hier könnten Sie für die Mehrheit der Arbeitnehmenden ein solides und sicheres Zeichen setzen. Dies kann in absehbarer Zeit einen enormen Vorteil bringen, was die in der Pipeline befindlichen Abstimmungen betrifft.»

«Ich bin froh, dass es Pfister geschafft hat»

«Werner13» schreibt: «Ritter wäre der Aufgabe ganz sicher gewachsen gewesen. Ich bin froh, dass es Pfister geschafft hat. Endlich einmal eine Abfuhr für Ritter. Bravo. Nun muss er den Laden VBS ausmisten. Der grösste Haufen geht aber ganz klar auf Ueli Maurer zurück. Frau Amherd hat doch einiges geschafft, was Maurer nicht zustande gebracht hat. Es ist sehr einfach, hart zu kritisieren und dabei die eigenen Partei-Bundesräte, welche versagt haben (Ueli Maurer), zu vergessen. Das ist nur bedenklich. Das Gleiche auch beim Untergang der CS.»

«Oh, wie schön, KEIN BAUER!!!! Was für ein Segen!!!», freut sich Nutzer «badnews88». «Eine sympathische Rede, die auf Proporz und Rundumblick hoffen lässt. Wenn jetzt noch jemand an seinem Outfit feilt, eine etwas harmonischere Brille und einen passgenaueren Anzug, dann geht er doch glatt als flotter Bundesrat durch. Auf jeden Fall wird er im Ausland eine wesentlich bessere Figur abgeben als ein Ritterbauer. Das ist nicht unerheblich wichtig.»

«Sparschweinchen» findet: «Freude herrscht. Auch noch ein Pestizid-Verharmloser im Bundesrat wäre schlecht für die Volksgesundheit und fürs Klima gewesen.»

Pfister sei das kleinere Übel

Doch nicht alle sind zufrieden mit der Wahl. «Bohnenstange» schreibt: «Er war klar das kleinere Übel. Kein Bauer ist schon mal gut.»

«Als Gesundheitsdirektor nun die Interessen der Versicherungen vertreten und die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger nicht beachten – siehe hohe Krankenversicherungs-Kosten. Jetzt soll dieser die Interessen der Schweiz beachten und vertreten? Der stolpert ja nach seinem ersten Schritt, und dieser Job ist ein langer Weg. Noch so ein Bundesrat, der nach der Pfeife von Brüssel tanzt. Hätte gerne den Jositsch als Bundesrat, nicht als SP-Mitglied, aber als Person.»

Auf den Kommentar antwortet «Bohnenstange»: «Der Jositsch ist in einer linken Partei und politisiert klar rechts. Es fehlt ihm daher an Glaubwürdigkeit. Zudem ist er ein Drängler. Nein, passt mir gar nicht.»