Kurze Namen bleiben im TrendDas sind Zürichs beliebteste Babynamen
Lea Oetiker
19.5.2026
In der Stadt Zürich wurden 2025 4535 Babys geboren. (Archivbild)
sda
Die Wahl der Vornamen in Zürich zeigt auch 2025 klare Trends, mit einigen bekannten Favoriten, aber auch überraschenden Aufsteigerinnen und Aufsteigern.
2025 wurden in der Stadt Zürich 4535 Babys geboren, wobei Emma, Sofia und Sophia die beliebtesten Mädchennamen sowie Finn und Louis die beliebtesten Knabennamen waren.
Besonders stark zugelegt haben die Namen Cleo bei den Mädchen und Finn bei den Knaben, während mehr als die Hälfte aller Neugeborenen inzwischen einen zweiten Vornamen trägt.
Trotz aktueller Trends zeigt ein Blick in die Vergangenheit, dass beliebte Aufsteigernamen nicht unbedingt langfristig erfolgreich bleiben.
Mehrere Vornamen teilen sich in Zürich im Jahr 2025 die Spitzenplätze. Bei den Mädchen liegen Emma, Sofia und Sophia gleichauf an der Spitze, bei den Knaben führen Finn und Louis die Rangliste an. Während Finn im Vergleich zum Vorjahr den grössten Zuwachs verzeichnet, gilt Cleo als Aufsteigerin des Jahres bei den Mädchen.
Insgesamt wurden 2025 in der Stadt Zürich 4535 Babys geboren. Die Eltern wählten dabei 1098 verschiedene Mädchen- und 1159 verschiedene Knabenvornamen. Am häufigsten beginnen Mädchennamen weiterhin mit dem Buchstaben A, Knabennamen mit L. Mehr als die Hälfte der Neugeborenen (53,2 Prozent) trägt zudem einen zweiten Vornamen, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Mit jeweils 19 Neugeborenen führen Emma, Sofia und Sophia die Liste der Mädchennamen an. Dahinter folgen Olivia (18) und Mila (17). Häufigster Zweitname bei Mädchen ist Marie, gefolgt von Sophie und Rose. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnete Cleo, gefolgt von Paula und Sophie.
Bei den Knaben belegen Finn und Louis mit je 22 Nennungen den ersten Platz, gefolgt von Leon (19) sowie Emil und Theo (je 18). Finn ist zugleich der Name mit dem stärksten Wachstum im Jahresvergleich. Auch Milo und Gabriel sowie Robin und Rio wurden deutlich häufiger vergeben. Beliebteste Zweitnamen bei Knaben sind Alexander sowie Paul und Louis.
Anteil an Zweitnamen steigt
Ein Blick in die Vergangenheit zeigt allerdings, dass Aufsteiger nicht zwingend zu Dauerbrennern werden: Namen wie Selina oder Tim verloren nach früheren Zuwächsen wieder an Bedeutung. Ob sich aktuelle Trends wie Cleo langfristig durchsetzen, bleibt offen.
Der Anteil an Zweitnamen steigt derweil weiter an und setzt einen langfristigen Trend fort. Besonders bei kurzen Erstnamen entscheiden sich Eltern häufig für einen zusätzlichen Namen.