Sechs Tote Bund registriert 20 Prozent mehr Vorfälle im Luftverkehr

SDA

1.6.2026 - 11:19

Gemäss der Unfallstatistik 2025 in der Schweizer Zivilaviatik sind die Flugplätze komplexer und die Platzverhältnisse enger geworden. (Archivbild)
Gemäss der Unfallstatistik 2025 in der Schweizer Zivilaviatik sind die Flugplätze komplexer und die Platzverhältnisse enger geworden. (Archivbild)
Keystone

Die Schweizer Zivilluftfahrt hat 2025 deutlich mehr Vorfälle registriert als im Vorjahr. Besonders in der Freizeitfliegerei kam es zu mehreren tödlichen Unfällen. In der kommerziellen Luftfahrt gab es hingegen keine Todesopfer.

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  • Die Zahl der gemeldeten Vorfälle in der Schweizer Zivilluftfahrt ist 2025 um rund 20 Prozent gestiegen.
  • Bei vier Unfällen in der Freizeitfliegerei kamen sechs Menschen ums Leben.
  • Das BAZL führt den Anstieg unter anderem auf mehr Flugverkehr, GPS-Störungen und eine verbesserte Meldekultur zurück.

Die Zahl der gemeldeten Unfälle in der Schweizer Zivilluftfahrt ist 2025 um rund 20 Prozent gestiegen. In der Freizeitfliegerei ereigneten sich vier Vorfälle mit insgesamt sechs Todesopfern, wie das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) am Montag mitteilte.

Ein weiterer Mensch starb bei einem Helikopterunfall in der Landwirtschaft. In der kommerziellen Luftfahrt kam es gemäss der Vorfallstatistik 2025 des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) im vergangenen Jahr zu keinem Unfall mit Todesfolge.

Insgesamt bearbeitete die Behörde im vergangenen Jahr 14'972 Meldungen. Als Gründe für die starke Zunahme nannte das BAZL eine bessere Meldekultur, mehr Verkehr und grossflächig gestörte GPS-Signale.

Zu den gemeldeten Vorfällen zählten unter anderem mehr Beinahe-Zusammenstösse in der Luft, mehr Luftraumverletzungen und mehr Konflikte mit Drohnen. Aber auch am Boden könne es zu Vorfällen kommen, zum Beispiel wegen enger und komplexer Flugplätze.