blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsSchweiz

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Montagekosten zu hoch

Die Ruag wird in Emmen nur drei F-35 zusammenbauen

Die Ruag baut in der Schweiz weniger F-35 zusammen als geplant.

Die Ruag baut in der Schweiz weniger F-35 zusammen als geplant.

Archivbild: Boris Roessler/dpa

Die Ruag wird nur drei statt der ursprünglich geplanten vier F-35 in der Schweiz zusammenbauen. Der Hauptgrund für diese Reduktion sind die hohen Kosten der Teilendmontage am Standort des Rüstungskonzerns in Emmen.

Philipp Fischer

Philipp Fischer

06.06.2026, 17:37

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Der Rüstungskonzern Ruag wird in der Schweiz weniger F-35-Kampfjets zusammenbauen als ursprünglich vorgesehen.
  • Statt der geplanten vier Jets gehen am Standort Emmen nur drei Flugzeuge in die Endmontage.
  • Hauptgrund für die Reduktion sind laut SRF-Recherchen die Kosten.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Mit dem Auftrag zur Endmontage von vier der 36 neuen Schweizer F-35-Kampfjets hat das Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) Ende 2025 den Ruag-Standort im luzernischen Emmen zum Kompetenzzentrum für die militärische Neuanschaffung auserkoren. Jetzt wird der Umfang für den Zusammenbau der Kampfflugzeuge auf drei Maschinen gekürzt – die Kosten sind zu hoch.

Mehrere voneinander unabhängige Quellen haben gegenüber «SRF» betätigt, dass die Ruag anstelle von vier Maschinen nur drei Jets montieren kann. Hauptgrund seien die Kosten für die Fertigung bei der Ruag. Die Herstellerin Lockheed Martin sei demnach nicht bereit, die Montage von vier Jets in der Schweiz zu finanzieren.

Projekt «Rigi» schmilzt

Dem Rüstungskonzern bricht damit ein erheblicher Teil beim selbständigen Aufbau der Schweizer F-35-Flotte weg. Der Bundeskonzern beabsichtigt, beim Zusammenbau Know-how zu entwickeln, um später die Schweizer F-35-Flotte und möglicherweise auch ausländische Kampfjets warten zu können. Durch die Endmontage und das Testen der vier F-35 baue die Ruag bedeutendes, sicherheitsrelevantes Wissen betreffend Betrieb, Wartung und Unterhalt auf, hiess es im Oktober 2025 seitens des Rüstungskonzerns.

Das sogenannte Rigi-Projekt erfährt mit der verringerten Montagezahl nun jedoch einen Dämpfer. In der SRF-Samstagsrundschau gab sich Ruag-Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli zurückhaltend. Er erklärte, dass die Vertragsverhandlungen noch im Gange sind. «Wir sind in Moment in den Schlussverhandlungen für den Vertrag», so Rötheli.

Ruag-Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli sieht das Wartungsgeschäft bei der F-35 nicht gefährdet.

Ruag-Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli sieht das Wartungsgeschäft bei der F-35 nicht gefährdet.

Archivbild: sda

Gleichzeitig sieht Rötheli das Know-How auch bei der Montage von drei F-35 gesichert. Es sei nicht massgebend, «ob es drei, vier oder fünf sind. Das bestätigen all unsere Experten.»

Konkurrenz gering, Sorge gross

Die bevorstehende Reduktion der Kampfjets wirft dennoch kein gutes Licht auf den Rüstungskonzern. Ausländische Luftwaffen könnten bei Wartungsaufträgen ihrer F-35-Jets von den hohen Kosten bei der Ruag abgeschreckt werden. Bei zukünftig insgesamt 800 bis 900 in Europa stationierten F-35-Jets wäre der Verlust durch entgangene Wartungsaufträge immens. Dabei ist die Konkurrenz gering. Lediglich im italienischen Cameri steht noch ein weiteres Kompetenzzentrum für den Unterhalt der Maschinen zur Verfügung.

Jürg Rötheli gibt sich entsprechend optimistisch: «Unser Ziel ist, dass wir uns auch mit Effizienzsteigerungen so positionieren können, dass wir einen Teil der europäischen Flotte bei uns warten können», erklärt der Ruag-Verwaltungsratspräsident gegenüber SRF. Gespräche mit anderen Ländern seine bereits im Gange. «Es sind zwei Länder im Norden der Schweiz», so Rötheli. «Sie sind interessiert, weil sie sehen, was wir beim Schweizer Vorgängerflugzeug, dem F/A-18, machen.»

02:53

RUAG zur F-35: «Wir kämpfen um Know-how»

Die RUAG wird für die Instandhaltung der F-35 verantwortlich sein. Senior Vice President Business Area Air Thomas Kipfer hofft auf möglich viel Arbeit.

Meistgelesen

1England gewinnt komplett irres Spiel um Platz 3 gegen Frankreich
2Der Teilchenbeschleuniger am Cern steht still – jetzt boomen absurde Verschwörungstheorien
3Esther Schweins spricht über unangenehmen TV-Moment mit Thomas Gottschalk
4Konsumentenschutz rückt «Sekundenbussen» in den Fokus – SBB äussern sich
5Tate-Brüder in den USA festgenommen – UK verlangt Auslieferung

Mehr zum Thema

Debatte um Kulanz
Debatte um Kulanz

Konsumentenschutz rückt «Sekundenbussen» in den Fokus – SBB äussern sich

Verband schlägt Alarm
Verband schlägt Alarm

Wasserknappheit gefährdet Alpwirtschaft in ihrer Existenz

50 Saugroboter im Zimmer
50 Saugroboter im Zimmer

Bub (8) wird mit ungewöhnlichem Hobby zum Internetstar

Zufall oder Spionage?
Zufall oder Spionage?

Mysteriöse Drohnen über der Schweiz – doch die grösste Gefahr ist eine andere

Analyse
26
Die Ruag wird in Emmen nur drei F-35 zusammenbauen