4,8 Prozent wenigerDie Zahl der Kulturschaffenden in der Schweiz hat abgenommen
SDA
22.5.2026 - 09:15
Die Anzahl der Kulturschaffenden in der Schweiz hat abgenommen. (Symbolbild)
Keystone
In der Schweiz waren 2025 rund 282'000 Menschen im Kultursektor erwerbstätig. Das waren 4,8 Prozent weniger als im Jahr zuvor, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag mitteilte.
Keystone-SDA
22.05.2026, 09:15
22.05.2026, 10:34
SDA
Die Abnahme der Zahl der Kulturschaffenden sei mit jener während der Covid-19-Pandemie in den Jahren 2019 und 2020 vergleichbar, schreibt das Bundesamt für Statistik (BFS). Der Rückgang sei bei den männlichen Kulturschaffenden, bei Schweizer Staatsangehörigen und in der lateinischen Schweiz stärker ausgefallen als bei den Vergleichsgruppen.
Das BFS definiert in den Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung den Kulturbegriff relativ breit. So umfasst die Kulturwirtschaft neben eigentlichen Kulturschaffenden wie Musikerinnen oder bildende Künstler auch Erwerbstätige ohne eigentlichen Kulturberuf wie etwa Buchhalter in einem Museum und kreativ tätige Personen wie zum Beispiel Grafikdesigner in der nicht kulturell tätigen Wirtschaft.
Unzufrieden mit der finanziellen Situation
Gemäss der BFS-Mitteilung waren Kulturschaffende 2024 mit ihrem Einkommen und den Lebensbedingungen weniger zufrieden als der Gesamtdurchschnitt der Erwerbstätigen.
Während im Gesamtdurchschnitt ein Fünftel der Erwerbspersonen angegeben habe, wenig oder gar nicht zufrieden zu sein, sei es bei den Kulturschaffenden über ein Viertel gewesen.
Detaillierte Daten zum Einkommen wird das BFS am 25. Juni veröffentlichen.
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Er schreibt in einem X-Beitrag:
«Die Szenen in Belfast letzte Nacht waren schockierend und völlig inakzeptabel (...) Es ist offensichtlich, dass Menschen letzte Nacht aufgrund ihrer Herkunft ins Visier genommen wurden, und das werde ich nicht tolerieren (...) Die Verantwortlichen werden die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.»
Hintergrund der Ausschreitungen ist ein brutales Video eines Messerangriffs vom Montag, bei dem ein Mann schwer verletzt worden war. Mutmasslicher Täter ist laut Polizei ein 30-jähriger Sudanese. Er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt.
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