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Die Swiss hat neue Regeln und auch am Flughafen Zürich wurde einiges geändert.
sda
Pünktlich zum Ferienstart gibt es bei Swiss und am Flughafen Zürich wichtige Änderungen. Vom kostenpflichtigen Handgepäck bis zu neuen Sicherheitskontrollen – Reisende sollten genau hinschauen. Diese fünf Punkte helfen dir bei deiner nächsten Reise.
Die Sommerferien lassen nicht mehr lange auf sich warten. Doch genau jetzt hat die Swiss beim Gepäck Änderungen vorgenommen. Was gilt und auf was muss man besonders achten? blue News zeigt dir die wichtigsten Änderungen im Flugverkehr.
Die Lufthansa-Gruppe führt auf Kurz- und Mittelstrecken einen neuen Einstiegstarif ein und streicht dabei die bisher kostenlose Mitnahme eines kleinen Kabinenkoffers. Neu ist im «Economy Basic»-Tarif nur noch ein persönlicher Gegenstand wie eine Laptoptasche oder ein Rucksack erlaubt (maximal 40 x 30 x 15 Zentimeter). Tickets sind ab dem 28. April für Reisen ab dem 19. Mai buchbar. Zusätzliches Hand- oder Aufgabegepäck kann ab 13.72 Franken dazugebucht werden. Laut Lufthansa reagiert man damit auf verändertes Verhalten der Passagiere, insbesondere bei Tagesreisen.
Mit diesem Schritt nähert sich die Lufthansa dem Modell von Air France und Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder Easyjet an. Diese stehen jedoch unter Druck: Der europäische Konsumentenverband BEUC kritisiert die strengen Handgepäckregeln und fordert, dass Passagiere zusätzlich zum persönlichen Gegenstand auch einen Kabinenkoffer mitnehmen dürfen. Der Airline-Verband A4E, dem auch Lufthansa angehört, lehnt das ab und argumentiert, viele Kunden wollten bewusst günstige Tarife ohne Zusatzleistungen.
Seit 2006 gilt im Flugverkehr die bekannte Regel: Flüssigkeiten im Handgepäck dürfen nur in Behältern bis 100 Milliliter mitgeführt werden, verpackt in einem Plastikbeutel mit maximal einem Liter Inhalt. Diese Vorschrift sorgte anfangs für Chaos und Verspätungen. Am Flughafen Zürich mussten vor der Änderung laut Polizei täglich «zwischen 500 und 800 Kilogramm an Flüssigkeiten – Mineralwasser, Alkoholika und Parfüms – der Vernichtung übergeben» werden. Das soll durch die neue Regelung nun vermieden werden.
Das ist nun vorbei. Der Flughafen Zürich rüstet die Sicherheitskontrollen mit modernen CT-Scannern auf, die Flüssigkeiten bis zu zwei Litern erkennen können. Die 100-Milliliter-Grenze pro Behälter fällt also weg. Dafür wurden rund 34 Millionen Franken investiert. Erste Geräte sind bereits im Einsatz, aktuell sind 20 von 26 Kontrolllinien umgerüstet. Neu kannst du dein Handgepäck auf das Rollband legen, ohne die Flüssigkeiten und elektronischen Geräte auszupacken. Lediglich der Gürtel und dein Handy müssen aufs Band gelegt werden. Dennoch solltest du nicht zu spät am Flughafen erscheinen. Auch wenn die Sicherheitskontrolle nun etwas schneller vorangeht, kann es in Ferienzeiten am Flughafen dennoch zu Verspätungen kommen.
Kurz gesagt: Ja. Die Reiseversicherung bei Swiss greift vor allem, wenn etwas schiefgeht. Typische Leistungen sind: Kostenübernahme bei Annullation, zum Beispiel wenn du kurzfristig krank bist und nicht fliegen kannst, Rückerstattung bei Reiseabbruch, Unterstützung bei Verspätungen oder teilweise auch Gepäckproblemen. Wenn du also kurzfristig nicht fliegen kannst, bekommst du je nach Grund den Ticketpreis zurück – das ist der grösste Vorteil.
Weniger sinnvoll ist sie, wenn du bereits gut abgesichert bist. Viele Kreditkarten, Zusatzversicherungen oder Krankenkassen decken ähnliche Risiken schon ab. Dann zahlst du doppelt. Wichtig ist deshalb: genau prüfen, was konkret gedeckt ist, zum Beispiel Krankheit, Unfall, Jobverlust – und was nicht.
Flugpreise ändern sich heute laufend und werden von den Airlines mit sogenannten dynamischen Preissystemen gesteuert. Steigt die Nachfrage für einen bestimmten Flug, erhöhen sich die Preise oft automatisch. Deshalb können Tickets teurer werden, wenn viele Personen gleichzeitig denselben Flug buchen oder nur noch wenige Plätze verfügbar sind.
Als Faustregel lohnt es sich, Kurzstreckenflüge etwa 6 Wochen bis 4 Monate vor Abflug und Langstreckenflüge 3 bis 6 Monate im Voraus zu buchen. Besonders gefragt und damit oft teurer sind Ferienzeiten, Feiertage und Wochenenden.
Auch der Buchungszeitpunkt kann eine Rolle spielen. Häufig finden Reisende unter der Woche, insbesondere dienstags und mittwochs, günstigere Angebote als am Wochenende. Falls du jedoch kurzfristig buchst, solltest du am Morgen zwischen 01.00 und 03.00 Uhr buchen. Zu dieser Zeit buchen weniger Menschen und der Preis ist meistens tiefer als am Tag. Bei den Flugzeiten selbst sind Verbindungen früh am Morgen oder spät am Abend oft preiswerter, da sie weniger gefragt sind.
Wichtig ist nicht nur, wann du buchst und wie du durch die Sicherheitskontrolle kommst, sondern auch, was du mitnimmst. Swiss führte zusammen mit der Lufthansa-Gruppe ab dem 15. Januar strengere Regeln für Powerbanks ein. Hintergrund ist das mögliche Brandrisiko durch die verbauten Lithium-Batterien. Neu dürfen Powerbanks während des Fluges weder benutzt noch aufgeladen werden. Auch das Laden von Smartphones oder Tablets durch Powerbanks ist künftig verboten. Pro Passagier sind maximal zwei Powerbanks erlaubt.
Zudem gelten klare Vorschriften zur Aufbewahrung: Powerbanks dürfen nicht mehr im Gepäckfach verstaut werden, sondern müssen am Körper, in der Sitztasche oder unter dem Vordersitz bleiben. Im aufgegebenen Gepäck sind sie weiterhin verboten. Die maximale Leistung liegt bei 100 Wh, bei 100 bis 160 Wh braucht es eine Genehmigung der Airline. Die Regelung basiert auf Empfehlungen internationaler Luftfahrtbehörden und gilt konzernweit.