Trotz Sparzwang Kritik an Millionen-Investitionen des VBS in die Kommunikation 

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30.3.2025 - 19:47

Pfister übernimmt von Amherd Schlüssel ins Verteidigungsdepartement

Pfister übernimmt von Amherd Schlüssel ins Verteidigungsdepartement

Ab Dienstag steht der neue Zuger Mitte-Bundesrat Martin Pfister dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) vor. Bereits am Freitag hat ihm seine Vorgängerin Viola Amherd symbolisch den Schlüssel zu ihrem Büro übergeben.

28.03.2025

Während der Bund um Einsparungen ringt, investiert das Verteidigungsdepartement massiv in seine Kommunikationsabteilung. Diese Ausgaben stossen auf Kritik in der Politik.

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  • Obwohl das VBS unter Spardruck steht, steckt es viel Geld in die Kommunikation, kritisieren Politiker.
  • Die Kommunikationsabteilung zählt über 105 Vollzeitstellen und kostet jährlich 24,5 Millionen Franken.
  • Die Kritiker stellen mitunter die Sachlichkeit der entsprechenden Inhalte infrage.

Der Bundesrat und das Parlament stehen unter Druck, die Ausgaben zu reduzieren. Dennoch expandiert das Verteidigungsdepartement (VBS) seine Kommunikationsabteilung erheblich, schreibt die «SonntagsZeitung». Diese Entscheidung sorgt für Unverständnis und Kritik in politischen Kreisen.

Die Kommunikationsabteilung des VBS umfasst über 105 Vollzeitstellen und kostet jährlich 24,5 Millionen Franken. Diese hohe Zahl an Personal und die damit verbundenen Kosten werden von vielen als übertrieben angesehen, insbesondere in einer Zeit, in der der Bund sparen muss.

Kritiker bemängeln zudem, dass die Kommunikation des VBS oft mehr werberisch als informativ wirkt. Auf den Social-Media-Kanälen der Schweizer Armee werden regelmässig aufwendig produzierte Videos veröffentlicht, die Kameradschaft und Einsatzbereitschaft betonen.

Diese Videos erinnern eher an Actionfilme als an sachliche Informationsvermittlung. Junge Rekruten äussern sich begeistert über ihren Dienst, während die Videos mit eindringlicher Musik und Spezialeffekten untermalt sind.

Kritik von SVP, FDP und SP

Neben den Social-Media-Aktivitäten betreibt das VBS zahlreiche weitere Kommunikationskanäle. Dazu gehören ein Podcast mit dem Armeechef, ein Mitarbeitermagazin und ein Imagefilm auf der Website des Departements. Das VBS verfügt sogar über ein eigenes Medienhaus, das eine Vielzahl von Angeboten bereitstellt, von Dokumentarfilmen bis zu Game-Inhalten.

Die hohe Zahl an Kommunikationsmitarbeitern im VBS ist beispiellos im Vergleich zu anderen Departements. Mit einem Viertel des gesamten Kommunikationsbudgets des Bundes wird die Notwendigkeit dieser Ausgaben in Frage gestellt. Politiker wie SVP-Nationalrat Roman Bürgi und FDP-Ständerat Josef Dittli äussern Bedenken und fordern Einsparungen in diesem Bereich.

Trotz der Kritik verteidigt das VBS seine Kommunikationsstrategie. Lorenz Frischknecht, stellvertretender Kommunikationschef des VBS, betont die Grösse des Departements und die gesetzliche Verpflichtung zur Information der Öffentlichkeit. Er versichert, dass die Kommunikation so zweckmässig wie möglich erfolgt.

Dennoch bleibt die Art der Kommunikation umstritten. SP-Nationalrat Fabian Molina kritisiert, dass die Kommunikation des VBS nicht den Erwartungen an behördliche Informationen entspricht und fordert eine sachlichere Ausrichtung.

Der Redaktor hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.


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