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Ein Aargauer Beamter verschaffte sich Zugang zu einem Klassenzimmer, um sich dort zu bereichern.
Symbolbild: Hauke-Christian Dittrich/dpa
Für einen ungewöhnlichen Diebstahl in einer Aargauer Schule sind keine Schüler*innen verantwortlich. Ein Gemeindemitarbeiter nutzte seine Schlüsselgewalt aus.
Zwischen März und April verschwanden wiederholt kleinere Geldbeträge aus dem Portemonnaie einer Lehrerin im Aargauer Bezirk Lenzburg. Die gestohlenen Summen variierten zwischen 30 und 70 Franken, wie die «Aargauer Zeitung» berichtet. Die Lehrerin habe ihre Brieftasche jeweils im Rucksack im verschlossenen Klassenzimmer aufbewahrt.
Die Ermittlungen brachten schliesslich ans Licht, dass nicht etwa die Schüler, sondern ein 39-jähriger Gemeindemitarbeiter für den Diebstahl verantwortlich war. Der Mann hatte durch seine berufliche Position Zugang zu einem Schlüssel, mit dem er das Klassenzimmer betreten konnte. Insgesamt entwendete er 200 Franken.
Der Täter ist nun per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 500 Franken verurteilt worden – zuzüglich der Strafbefehlsgebühren in gleicher Höhe.