Brienz atmet auf «Ein grosser Abbruch des Plateaus Ost ist nicht mehr möglich»

SDA

27.11.2025 - 13:11

Das Bündner Dorf Brienz/Brinzauls vor dem aktuellen Bergsturz. Gut sichtbar ist der gewaltige Schuttkegel des ersten Bergsturzes vom Juni 2023. 
Das Bündner Dorf Brienz/Brinzauls vor dem aktuellen Bergsturz. Gut sichtbar ist der gewaltige Schuttkegel des ersten Bergsturzes vom Juni 2023. 
Archivbild: Keystone

Die Behörden Entwarnung für das evakuierte Bündner Dorf Brienz/Brinzauls: Das instabile Plateau Ost hat sich in den vergangenen Stunden weitgehend in Schutt aufgelöst. Ein grosser Abbruch gilt nicht mehr als möglich.

Keystone-SDA

Das Bündner Dorf Brienz/Brinzauls ist nicht mehr unmittelbar von einem Felssturz bedroht. Nachdem sich am Mittwoch die Prozesse am Berg verändert haben, sei kein grosser Abbruch des Plateaus Ost mehr möglich, teilten die Behörden heute mit.

Im neusten Informationsbulletin der Gemeinde Albula/Alvra schreibt der Gemeindeführungsstab, das Plateau Ost oberhalb des evakuierten Dorfes sei zuletzt immer stärker in sich zusammengefallen. Es habe sich zunehmend in eine Schuttmasse zerlegt, welche auf die darunter liegende Schuttmasse drücke.

In dieser Schutthalde seien zeitweise Geschwindigkeiten von bis zu fünf Metern pro Stunde gemessen worden, doch habe am frühen Donnerstagmorgen das Tempo des neu gebildeten Schuttstroms bereits wieder deutlich abgenommen.

Zusammen schöben sich die Schuttmassen nun als langsamer Schuttstrom talwärts Richtung Dorf. «Ein grosser Abbruch des Plateaus Ost ist nicht mehr möglich.»

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