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Wegen eines technischen Defekts musste die Armee ihre ganze M113-Schützenpanzer-Flotte grounden.
KEYSTONE
Die Schweizer Armee steht vor grossen Herausforderungen: Ein Fünftel ihrer Fahrzeuge ist nicht einsatzbereit, und es fehlt an Fachkräften für die Reparatur. Das ist jetzt auch dem Bundesrat klar geworden.
Die Schweizer Armee steht vor Herausforderungen: Ein grosser Teil ihrer Fahrzeugflotte ist nicht einsatzbereit. Ende 2023 mussten alle 248 Schützenpanzer M113 aufgrund eines technischen Defekts stillgelegt werden. Die Soldaten waren dadurch gezwungen, sich die Panzer in Übungen nur vorzustellen. Das schreibt der «Blick».
Die Armee gab zu, dass die Einsatzbereitschaft derzeit nicht gewährleistet ist. Bis heute sind nur die Hälfte der Panzer wieder im Einsatz, und die vollständige Umrüstung wird erst Ende des Jahres erwartet.
Von den rund 20'000 Radfahrzeugen der Armee steht jedes fünfte in der Werkstatt. Der Mangel an Fachpersonal sowohl im Militär als auch im zivilen Bereich erschwert die Instandhaltung. Betroffen sind verschiedene Fahrzeugtypen wie Leopard-Panzer und Piranha-Radschützenpanzer.
Der Bundesrat erklärt, dass Wartungsarbeiten nach Dringlichkeit geplant werden müssen. Das kann zu Einschränkungen für die Truppen zur Folge haben. Da viele Fahrzeuge überaltert sind, steigt die Ausfallrate. Genaue Zahlen zu den einsatzbereiten Fahrzeugen bleiben jedoch aus Sicherheitsgründen vertraulich.
Erich Muff, Präsident der Offiziersgesellschaft Panzer, äusserte sich besorgt über die Situation. Er sagt der Zeitung, dass viele Systeme altershalber ausfallen oder ohne Ersatz ausser Dienst gestellt werden.
Während Einsätze wie am WEF in Davos nicht betroffen sind, müssen Rekrutenschulen mit weniger Fahrzeugen auskommen. Muff kritisierte, dass in Friedenszeiten oft behelfsmässige Lösungen nötig sind, die jedoch nicht immer ausreichen. Die M113-Fahrer können im WK keine Ausbildung absolvieren, da sie keinen Meter fahren.
Stefan Holenstein, Präsident des Verbands Militärischer Gesellschaften Schweiz, sieht den Fachkräftemangel als Folge der Zentralisierung der Logistik bei der Armee XXI. Viele Fachkräfte wurden aus ökonomischen Gründen entlassen und fehlen nun. Die Logistikbasis der Armee sucht dringend nach Personal, während gleichzeitig Entlassungen wegen des Sparpakets des Bundesrats drohen. Laut Holenstein sei dies absurd.
Auch der ehemalige SVP-Bundesrat Christoph Blocher kritisiert die Situation. In seiner Sendung «Teleblocher» berichtete er von einem WK-Besuch, bei dem kein einziger Panzer verfügbar war. Die Soldaten mussten mit Kartonpanzern üben. Blocher forderte, die Fahrzeuge in Schuss zu bringen, damit die Soldaten einsatzbereit sind.
Die Armee plant, bis Ende des Jahres 20 Prozent weniger Fahrzeuge an die Truppen abzugeben, um Ressourcen für den Ernstfall zu sichern. Betroffen sind Piranha, Schützenpanzer 63 und 2000, Leopard-Panzer, Duro-Truppentransporter und Kleinbusse.
Der Bundesrat ist sich bewusst, dass die aktuelle Reserve von 15 Prozent nicht ausreicht, um die Instandhaltung ohne Auswirkungen auf die Einsatzbereitschaft durchzuführen.
SVP-Nationalrätin Stefanie Heimgartner betonte die Notwendigkeit ausreichender finanzieller Mittel, um die Reserve wieder auf 15 Prozent zu erhöhen. Die alternden Systeme verschärfen die Situation, und die Truppen spüren die Auswirkungen zunehmend.
Die Redaktorin hat diesen Artikel mithilfe von KI geschrieben.