Unterricht kaum noch möglichEltern berichten von Mobbing, Gewalt und Angst an Winterthurer Schule
Noemi Hüsser
17.4.2026
Eine Gruppe von 10 bis 15 Kindern soll an der Winterthurer Schule für Angst sorgen.
Michael Brandt/dpa
Am Schulhaus Wyden in Winterthur-Wülflingen berichten Eltern von Gewalt, Drohungen und einem Klima der Angst. Die Stadt hingegen spricht von einem geregelten Schulbetrieb und verweist auf laufende Abklärungen.
Am Schulhaus Wyden in Winterthur-Wülflingen sorgt laut Eltern eine Gruppe von 10–15 Kindern mit Gewalt, Drohungen, Diebstählen und Sachbeschädigungen für Angst.
Über 60 Eltern fordern gemäss einem Bericht im «Tages-Anzeiger» mit einer Unterschriftensammlung externe Hilfe und konkrete Massnahmen.
Die Stadt relativiert die Vorwürfe und betont, der Schulbetrieb sei stets gewährleistet gewesen.
Am Schulhaus Wyden in Winterthur-Wülflingen berichten Eltern von massiven Problemen. Eine Gruppe von 10 bis 15 Kindern soll laut «Tages-Anzeiger» für Angst sorgen – mit Gewalt, Drohungen, Diebstählen und Sachbeschädigungen.
Betroffene Eltern schildern einen belastenden Alltag: Kinder würden geschlagen, bedroht oder erpresst, Schulmaterial zerstört und Eigentum beschädigt. Ein normaler Unterricht sei kaum noch möglich, Lehrpersonen wirkten überfordert.
Eltern fordern nun gemäss Bericht externe Unterstützung, Aufarbeitung der Situation und konkrete Massnahmen. Über 60 Eltern hätten eine entsprechende Unterschriftensammlung unterzeichnet.
Stadt bezieht zu konkreten Vorwürfen keine Stellung
Die Stadt relativiert jedoch die Vorwürfe: Ein geregelter Schulbetrieb sei jederzeit gewährleistet gewesen. Zu den konkreten Anschuldigungen will Stadträtin Martina Blum gegenüber dem «Tages-Anzeiger» keine Stellung nehmen, bestätigt aber, dass man Abklärungen durchgeführt habe. Daraus sei eine Strategie mit Massnahmen entstanden, die nun umgesetzt werden soll.
Die Eltern zeigen sich enttäuscht von der bisherigen Reaktion – hoffen aber, dass die angekündigten Schritte rasch Wirkung zeigen.
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