blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsSchweiz

Fehler gefunden?

Jetzt melden

Meistgelesen

1Wie gefährlich wird die Krise für Wladimir Putin?
2So wird dein Abflug in die Sommerferien stressfrei
3Bei einem Nati-Sieg über den Weltmeister klingeln die Verbandskassen
4Ski-Legende Roland Collombin ist tot
5Goalie-Drama bei Belgien-Aus: Erst die Tränen von Courtois, dann patzt sein Ersatzmann

Schulpflicht verletzt?

Eltern fliegen mit Töchtern in die Karibik – zu Hause finden sie sich vor Gericht wieder

Eine längere Reise während der Schulzeit hatte ein gerichtliches Nachspiel. 

Eine längere Reise während der Schulzeit hatte ein gerichtliches Nachspiel. 

sda (Symbolbild)

Dass sie zwei Wochen früher als geplant aus dem Urlaub zurückkehrten, wurde den Eltern zweier Töchter als Täuschung der Behörden ausgelegt. Nun sind sie auch in dritter Instanz freigesprochen worden.

Jan-Niklas Jäger

Jan-Niklas Jäger

19.11.2025, 22:02•20.11.2025, 07:00

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Das Obergericht Zürich hat den Freispruch von zwei Eltern bestätigt, die von der Schulpflege angezeigt worden waren.
  • Mittelpunkt des Streits war die durch eine Reise verursachte zehnwöchige Absenz der schulpflichtigen Töchter des Paares.
  • Nach der Ablehnung eines Dispensationsgesuchs verlängerten sie einen geplanten Aufenthalt in der Karibik auf die Mindestlänge, um die Kinder von der Schule abmelden zu können, kehrten aber ungeplant früher zurück.
  • Die Schulpflege sah sich getäuscht und erstattete Anzeige.
  • Das Obergericht Zürich bestätigte den Freispruch in dritter Instanz.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

In Zürich ist ein Rechtsstreit um einen umstrittenen Urlaub zweier Schulmädchen mit ihren Eltern mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Die Familie wollte 2023 den in der Karibik lebenden Onkel für 14 Wochen besuchen, kehrte aber nach zwölf Wochen zurück. Die Schulpflege zeigte sie daraufhin an.

Auf dem Papier hatten die Eltern alles richtig gemacht: Bei einer Abwesenheit von mehr als zwölf Schulwochen – Schulferien zählen nicht – müssen Schulkinder bei der Schule abgemeldet werden. Genau das hatten sie getan. Was war passiert?

Der Ursprung des Rechtsstreits, über den der «Tages-Anzeiger» nun berichtet, liegt in der Vorgeschichte der Reise. Ursprünglich hatte die Familie lediglich fünf Wochen in der Karibik verbringen wollen. Dafür stellten die Eltern ein Dispensationsgesuch, das im Fall der 12-jährigen Tochter abgelehnt wurde, weil sie schon einmal dispensiert worden war.

Teaser image

Eltern wollen Verbleib in Primarschule

Nach Urteil muss behindertes Mädchen in die Sonderschule

Reise endete vorzeitig

Um dieses Problem umzugehen, wurde die Reise umgeplant – und um neun weitere Wochen verlängert. Mit der neuen Länge hatte die Reise die erforderliche Dauer für eine Abmeldung der schulpflichtigen Töchter erreicht.

Als die Kinder zwei Wochen früher als geplant wieder für die Schule angemeldet wurden, wurde die Schulpflege skeptisch. Hatte die Familie die Schulbehörden absichtlich getäuscht und gar nicht vorgehabt, mehr als zwölf Schulwochen in der Karibik zu verbringen? Handelte es sich dabei etwa um eine Täuschung, um die Ablehnung des Dispensationsgesuchs zu umgehen? Es folgte eine Anzeige beim Statthalteramt Winterthur.

Das Amt stimmte der Schulpflege zu: Die Kinder hätten unentschuldigt gefehlt, dafür würden pro Elternteil 2000 Franken Busse fällig. 950 Franken Gebühren kamen noch hinzu. Doch die Eltern zogen vor die nächste Instanz: Das Bezirksgericht Winterthur sprach sie frei. Das war im Juli 2024.

Freispruch bestätigt

Die vorzeitige Rückreise nämlich hatte zwei konkrete Gründe: Zum einen erlitt die Mutter der Familie während dem Aufenthalt im Ausland einen Kreislaufzusammenbruch. Zum anderen litt die 10-jährige Tochter unter zunehmend starkem Heimweh.

Auch das Statthalteramt zog vor die nächste Instanz. Doch das Obergericht Zürich schlug sich auf die Seite der Eltern und bestätigte den bestehenden Freispruch. Eine absichtliche Umgehung der abgelehnten Dispensation könne nicht nachgewiesen werden. Die Forderung nach Beweisen für den gesundheitlichen Zustand der Mutter und dem Heimweh der Tochter wurde als nicht statthaft abgelehnt.

Das Statthalteramt beabsichtigt auf Nachfrage des «Tagesanzeigers», das Urteil zu akzeptieren. Noch ist dieses nicht rechtskräftig.

Mehr zum Thema

7 wichtigste Regeln
7 wichtigste Regeln

So wird dein Abflug in die Sommerferien stressfrei

Auftrag über 1,77 Millionen Franken
Auftrag über 1,77 Millionen Franken

SBB lagern Verkauf internationaler Gruppenreisen an Zürcher Start-up aus

Frau (56) tot
Frau (56) tot

Patientin in Reha-Klinik erschossen – Polizei fahndet nach Mann

Acht Monatslöhne Entschädigung
Acht Monatslöhne Entschädigung

Hochrangige VBS-Mitarbeiterin verlässt Departement

Eltern fliegen mit Töchtern in die Karibik – zu Hause finden sie sich vor Gericht wieder