Fehler gefunden?
Jetzt meldenIn der Schweiz ist am Samstag der erste Hitzetag des Jahres erreicht worden: Die Temperaturen stiegen an mehreren Orten über 30 Grad. Am Abend erreichen Gewitter die Schweiz: «Erhebliche Gefahr» in mehreren Kantonen.
Nach den hohen Temperaturen am Tag erreichen am Abend mehrere Gewitterzellen die Schweiz von Südwesten her und könnten in diversen Regionen für starke Niederschläge sorgen. Gefährdet sind zunächst Genf, Biel und Neuenburg, aber auch die Zentralschweiz um Luzern. Im weiteren Verlauf könnten auch Bern, Freiburg, Olten und die Nordostschweiz getroffen werden. Heftige Gewitter werde vor allem in der Westschweiz erwartet.
Die Meteorologen des Bundes haben eine Gewitterwarnung ausgesprochen: für die Gebiete Val de Ruz-Colombier, Val de Travers und Vallon de Saint-Imier gilt die die zweithöchste Warnstufe 4.
Weiter warnt der Bund wegen der erwarteten Gewitter in den Regionen Vallée de Joux, Delémont-Bellelay, Gersau-Engelbergertal, Sarnen-Lungern und Luzern-Aplnacht vor «erheblicher Gefahr» (Gefahrenstufe 3).
Die Bevölkerung der betroffenen Gebiete ist angehalten, Gewässer und für Blitzschläge exponierte Orte wie Hügel, Bäume und offene Flächen zu meiden.
Weil die Gewitterzelle weiter in Richtung Nordosten zieht, hat der Bund nun auch für die Zentralschweiz und das Aargau eine Warnung veröffentlicht. Bis Mitternacht könnte es dort demnach zu teils starken Gewittern und auch Hagel kommen.