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Menschen springen an einem Sommertag in die Limmat.
Keystone (Symbolbild)
Ein Instagram-Video mit rund 40 Menschen, die am Unteren Letten in die Limmat springen, sorgt für Aufsehen. Das EWZ kündigt rechtliche Schritte gegen Beteiligte an.
Ein Drohnenvideo mit rund 40 Personen, die am Unteren Letten in Zürich von Gebäuden, Mauern und dem Lettenviadukt in die Limmat springen, sorgt auf Social Media für Aufsehen. Das Instagram-Reel wurde innerhalb von zehn Tagen tausendfach gelikt und kommentiert.
Weniger begeistert ist das EWZ: Die städtischen Energiewerke kündigen gegenüber dem «Tages-Anzeiger» an, gegen die im Video involvierten Personen Anzeige zu erstatten. Mehrere der Gebäude, von denen die Menschen im Video in die Limmat springen, gehören dem EWZ.
Die Stadt Zürich rät grundsätzlich von solchen Sprüngen ab. Die Sprünge im Video erfolgen aus bis zu 13,5 Metern Höhe, während die Wassertiefe darunter lediglich 3,4 bis 4 Meter beträgt. Verletzungen seien zwar selten, das Risiko für Springer und Schwimmer bleibe jedoch bestehen.
Hinter dem Video steht laut Bericht eine Zürcher Sprunggemeinschaft mit rund 40 Mitgliedern. Initiator Ben betont gegenüber dem «Tages-Anzeiger», niemand solle Aktionen nachahmen, die die eigenen Fähigkeiten übersteigen. Für die Gruppe habe das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund gestanden.