Italien lockert Corona-Regeln +++ Deutschland hebt Reisewarnung für Risikogebiete auf

Agenturen/red

11.6.2021

Agenturen/red

11.6.2021

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag innerhalb von 24 Stunden 354 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 24 Spitaleinweisungen und drei neue Todesfälle.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 77,6 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 1.6. bei 0,67.

Insgesamt wurden bis Mittwochabend 6'105'125 Impfdosen an die Kantone und Liechtenstein ausgeliefert. Davon wurden 5'810'914 Dosen verabreicht. 2'221'755 Personen sind Stand Mittwochabend vollständig geimpft.

Teile der Schweiz für Deutschland bald kein Corona-Risikogebiet mehr

Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die deutsche Regierung am Sonntag Teile der Schweiz sowie ganz Österreich von der Liste der Risikogebiete. Das teilte die deutsche Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, das Robert Koch-Institut (RKI), am Freitag mit.In der Schweiz gelten die Kantone Bern und Thurgau dann nicht mehr als Risikogebiet. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

G7 wollen ärmeren Ländern eine Milliarde Impfdosen spenden

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte ärmeren Staaten mit einer Milliarde Impfdosen helfen. Dies solle sowohl durch Verteilung als auch durch Finanzierung von Impfstoff möglich werden, teilte die britische Regierung in der Nacht zum Freitag mit. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten.


Die Ereignisse des Tages im Überblick

Das Wichtigste in Kürze:

  • Italien lockert in vielen Landesteilen weiter die Corona-Beschränkungen und hat die Regeln für die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca geändert.
  • Das BAG meldet 354 Neuinfektionen bei 25'699 Tests. Drei Personen sind an Covid-19 gestorben, 24 wurden hospitalisiert.
  • Bis Mittwoch wurden in der Schweiz 5'810'914 Impfungen durchgeführt – 2'221'755 Personen sind vollständig geimpft.
  • Mediziner und Forschende befürchten wegen der Hygienemassnahmen aufgrund der Corona-Pandemie eine Grippewelle in der kalten Jahreszeit. 
  • Die G7-Staaten wollen ärmeren Ländern im Kampf gegen die Corona-Pandemie mit einer Milliarde Impfdosen helfen.
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  • 21.21 Uhr
    Laut Schweiz anerkennt EU Schweizer Zertifikat – EU widerspricht

    Das Covid-Zertifikat, das die Schweiz für Geimpfte, Genesene und Getestete ausstellen wird, wird von der EU anerkannt, hiess es am Freitag seitens des Bundes. Laut EU-Kommission ist die definitive Anerkennung hingegen noch nicht erfolgt.

    Die offizielle Bestätigung der EU, dass das Zertifikat anerkannt werde, sei eingegangen, sagte Philippe Voirol, Vizedirektor des Bundesamtes für Informatik (BIT), am Freitag vor den Medien in Bern. Er antwortete auf eine entsprechende Frage eines Journalisten.

    So könne auch die Schweiz die in EU-Staaten ausgestellten Zertifikate von Einreisenden überprüfen.

    Die EU-Kommission widerspricht hingegen. Die Schweiz habe die Bestätigung bezüglich die technischen Tests erhalten. «Diese haben funktioniert», schreibt die EU-Kommission auf Anfrage.

    Mehr sei im Moment auch nicht möglich, da die entsprechende gesetzliche Grundlage noch nicht angewendet werde, hiess es weiter. Die Schweiz müsse zudem zuerst die Reziprozität bestätigen. Dann brauche es ausserdem noch den definitiven Entscheid der EU-Kommission.

  • 20.46 Uhr
    Berichterstattung über Rassismus und Corona mit Pulitzer geehrt

    Die «New York Times» und andere US-Medien sind für ihre Berichterstattung über die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und die Proteste gegen Rassismus und Polizei-Brutalität nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd mit Pulitzer-Preisen geehrt worden. Den Preis in der Königskategorie «Dienst an der Öffentlichkeit» gewann die «New York Times» für ihre «mutige, vorausschauende und umfassende» Berichterstattung über die Pandemie, wie die Organisatoren am Freitag in New York mitteilten.

    Für Corona-Berichterstattung wurde zudem unter anderem auch der Journalist Ed Yong vom Magazin «The Atlantic» und der Fotograf Emilio Morenatti von der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) geehrt, der eine Serie von Bildern über die Auswirkungen der Pandemie auf ältere Menschen in Spanien gemacht hatte.

  • 19.47 Uhr
    Fast jeder Vierte in Deutschland vollständig gegen Corona geimpft

    Das Impfen geht voran in Deutschland. Ein Viertel der Bevölkerung hat inzwischen bereits den vollen Impfschutz. Allein am Donnerstag wurden über eine Million Impfdosen gespritzt.

    Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 10.10 Uhr) sind 24,8 Prozent der Gesamtbevölkerung (20,6 Millionen Menschen) bereits vollständig geimpft, 47,5 Prozent (39,5 Millionen Menschen) haben mindestens eine Impfung erhalten.

    Insgesamt wurden laut RKI bislang 59 Millionen Impfdosen verabreicht. Am Donnerstag wurden demnach 1’096’521 Impfdosen gespritzt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) schrieb bei Twitter, damit habe es zum zweiten Mal in dieser Woche mehr als eine Millionen Erst- und Zweitimpfungen an einem Tag gegeben.

    In Deutschland ist nahezu jeder vierte Mensch vollständig gegen das Coronavirus geimpft.
    Bild: dpa
  • 18.56 Uhr
    Italien lockert Corona-Regeln – Astrazeneca nur an Menschen über 60

    Italien lockert in vielen Landesteilen weiter die Corona-Beschränkungen und hat die Regeln für die Verabreichung des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca geändert. Ab kommender Woche sollen weitere Regionen in die sogenannte Weisse Zone mit den lockersten Corona-Regeln fallen, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza am Freitag in Rom sagte. Dazu gehören ihm zufolge unter anderem die norditalienischen Regionen Emilia-Romagna und Piemont, die Lombardei mit der Metropole Mailand, die Autonome Provinz Trient, Latium mit der Hauptstadt Rom und Apulien.

    Dort entfallen unter anderem die nächtliche Ausgangssperre und die Beschränkungen in der Aussengastronomie. Damit gelten für den überwiegenden Teil der Menschen in Italien die lockersten Corona-Regeln.

    Italien will Speranza zufolge ausserdem in der Covid-19-Impfkampagne das Vakzin von Astrazeneca nur noch an Menschen über 60 Jahre verabreichen. Für jüngere Leute sollen die mRNA-Impfstoffe bereit stehen. Man folge damit der Empfehlung der italienischen Gesundheitsexperten. Für Aufregung hatte unter anderem der Fall einer jungen Frau gesorgt, die sich laut Medienberichten mit Astrazeneca hatte impfen lassen und wenige Tage später in einem Krankenhaus starb. In ihrem Körper sollen sich Thrombosen gebildet haben. Der Fall wird den Berichten nach untersucht. Die Gesundheitsexperten wiesen darauf hin, dass so etwas äusserst selten vorkomme.

    epa09161649 A couple sit in a bar have a drink after reopening at Venezia square in Rome, Italy, 26 April 2021. Coronavirus-related restrictions in most of Italy are eased as of 26 April and most regions return to the moderate-risk yellow zones of the country#s tiered system of coronavirus-prevention measure. EPA/MASSIMO PERCOSSI
    Auch in Rom kehrt das Leben auf die Strassen zurück. (Symbolbild) 
    Bild: Keystone
  • 18.01 Uhr
    Studie: Biontech/Pfizer-Impfstoff schützt auch vor Varianten

    Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer schützt einer neuen Studie zufolge auch vor der zuerst in Indien aufgetretenen Corona-Variante Delta (B.1.617.2).

    Auch vor mehreren anderen Varianten wie beispielsweise der zuerst in Nigeria aufgetretenen Mutante B.1.525 schütze der Impfstoff, schreiben die Wissenschaftler um Pei Yong Shi von der University of Texas in Galveston im Fachjournal «Nature».

    Für die Studie untersuchten die Forscher 20 Blutproben von 15 Menschen, die jeweils zwei Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer erhalten hatten, und testeten die Reaktion auf die verschiedenen Corona-Varianten. Die Wirksamkeit der Antikörper sei bei den Varianten zwar niedriger ausgefallen als bei einem im Januar 2020 isolierten Coronavirus-Typ, sie sei jedoch immer noch «robust», hiess es. Vorherige Studien und Datenerfassungen hatten ähnliche Ergebnisse erbracht.

    Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer schützt einer neuen Studie zufolge auch vor der zuerst in Indien aufgetretenen Corona-Variante Delta (B.1.617.2). (Archivbild)
    Bild: Keystone
  • 16.27 Uhr
    Deutschland hebt Reisewarnung für Corona-Risikogebiete auf

    Nach mehr als einem Jahr hebt die deutsche Regierung die Reisewarnung für touristische Reisen in Corona-Risikogebiete am 1. Juli auf. Das betrifft fast 100 Länder weltweit. «Nach langen Monaten des Lockdowns dürfen wir uns auf mehr Normalität freuen, das gilt auch für das Reisen», erklärte Aussenminister Heiko Maas diesen Schritt.

    Die Regierung rät ab 1. Juli auch nicht mehr generell von touristischen Reisen ins Ausland ab. Für Länder der EU und unter anderem Teile der Schweiz, die nicht mehr als Risikogebiet eingestuft sind, wird künftig in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amts nur noch «um besondere Vorsicht gebeten». 

    In der Schweiz gelten neben Aargau, Basel-Stadt, Basel-Land, Graubünden, Solothurn, Tessin, Zug und Zürich ab Sonntag auch die Kantone Bern und Thurgau nicht mehr als Risikogebiet.

  • 16.10 Uhr
    Spanische EM-Fussballer gegen Corona geimpft

    Spieler der spanischen Fussball-Nationalmannschaft sind drei Tage vor ihrem ersten EM-Spiel am Montagabend gegen Schweden gegen das Coronavirus geimpft worden. Die nach zwei positiven Befunden kurzfristig beschlossene Aktion fand am Freitag im Trainingszentrum der «La Roja» in Las Rozas bei Madrid statt, wie der Verband mitteilte. Es wurde den Profis freigestellt, welchen Impfstoff sie nehmen. «Wir hatten das Privileg und das Glück, dass die Regierung entschieden hat, dass wir geimpft werden sollen», sagte der frühere Bayern-Profi Thiago.

    Ob alle Profis, die bisher noch gar kein Vakzin bekommen hatten oder auch keine Corona-Infektionen hatten, tatsächlich geimpft wurden, wurde nicht mitgeteilt. Vor allem die vor einer Woche gemeldete Ansteckung von Kapitän Sergio Busquets hatte für Aufregung bei den Spaniern gesorgt. Anschliessend wurde auch Diego Llorente positiv getestet. Ob beide Profis im endgültigen Kader bleiben werden, stand vorerst nicht fest.

  • 15.30 Uhr 
    Rasanter Anstieg der Neuinfektionen in Russland

    In Russland steigt die Zahl bestätigter Neuinfektionen mit dem Coronavirus rasant. 12'505 Fälle meldeten die Behörden am Freitag – eine Zunahme um 25 Prozent gegenüber der Zahl vom Montag. Mit 5853 Fällen entfiel fast die Hälfte der Neuansteckungen auf Moskau, und damit fast doppelt so viele wie noch zu Wochenbeginn in der Hauptstadt registriert wurden. Trotz des Infektionsgeschehens hat der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin zuletzt einen Lockdown abgelehnt.

    In Sankt Petersburg wurden diese Woche lange Schlangen von Krankenwagen nahe Spitälern gesichtet, die Covid-19-Patienten behandelten. Die zweitgrösste russische Stadt war vergangenen Woche Gastgeber eines grossen Wirtschaftsforums, zudem sollen dort kommende Woche etliche Partien der Fussball-Europameisterschaft stattfinden.

    epa09261730 Russian Emergency Situations Ministry worker sanitises monument à”Farewell of Slaviankaà• on the Belorussky railway station as part of the campaign to prevent the spread of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the COVID-19 disease in Moscow, Russia, 11 June 2020. For the first time since February, more than 12 thousand cases of COVID-19 have been identified in Russia. EPA/SERGEI ILNITSKY
    Ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums der Russischen Föderation desinfiziert am 11. Juni in Moskau eine Statue. 
    Bild: Keystone
  • 14.54 Uhr
    Covid-Zertifikat ist im Kanton Zürich ab Montag verfügbar

    Ab Montag ist das Covid-Zertifikat im Kanton Zürich verfügbar. Der grösste Teil der Geimpften wird es automatisch erhalten, wie die Gesundheitsdirektion am Freitag mitteilte. Sobald das Zertifikat bereit steht, werden vollständig geimpfte Personen per SMS informiert. Via Link im SMS können sie sich dann im Impftool einloggen und das Zertifikat herunterladen, um es auszudrucken oder in die Covid Certificate App zu laden.

    Voraussetzung dafür ist, dass sich die geimpften Personen über das kantonale Impftool VacMe registriert und ihre Einwilligung zur Datenweitergabe erteilt haben. Rund 710'000 Personen haben dies gemäss Mitteilung bislang getan. Wer sich telefonisch über die Impfhotline angemeldet und in die Weitergabe eingewilligt hat, erhält das Zertifikat bis Ende Juni per Post zugestellt. Die Einwilligung zur Datenweitergabe ist in beiden Fällen auch nachträglich möglich.

    Auch Personen, die sich in Arztpraxen, im Heim oder im Spital impfen liessen, sollen das Covid-Zertifikat automatisch erhalten oder über eine zentrale Stelle beantragen können. Es wird derzeit eine Lösung erarbeitet, die voraussichtlich Ende Juni zur Verfügung steht.

    Eine MPA bereitet Spritzen vor mit Impfstoff der Firma Moderna fuer die Impfung gegen Covid-19 bei der Firma Saurer, aufgenommen an einem Medienanlass des Kanton Thurgau zum Start der Impfkampagne in Betrieben, am Freitag, 4. Juni 2021, in Arbon. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller).
    Eine MPA bereitet Spritzen vor mit Impfstoff der Firma Moderna vor. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 14.24 Uhr
    EU-Staaten lockern Grenzwerte für Reisebeschränkungen

    Die EU-Staaten haben sich kurz vor dem Beginn der Sommerurlaubszeit auf eine Lockerung der Grenzwerte für Corona-Reisebeschränkungen verständigt: Ein am Freitag angenommener Beschluss sieht vor, Regionen künftig erst bei deutlich höheren Inzidenzzahlen als Risikogebiet einzustufen.

    Dies soll dazu führen, dass weniger Menschen unter strenge Test- und Quarantäneauflagen fallen und innerhalb der EU wieder mehr gereist werden kann. Geimpfte und Genesene sollen zudem in der Regel gar keine Reisebeschränkungen zu befürchten haben.

    Nach der Einigung werden Gebiete zum Beispiel nur noch dann als «rotes» Corona-Risikogebiet ausgewiesen, die in den 14 Tagen zuvor zwischen 200 und 500 neue Fälle pro 100 000 Einwohner gemeldet haben – oder zwischen 75 und 200 bei einem Anteil positiver Corona-Tests von über 4 Prozent.

    Früher hatten die unteren Grenzwerte noch bei 50 beziehungsweise 150 gelegen. Entsprechend wurden auch die Grenzwerte für «orangene» Gebiete mit mässiger Ansteckungsgefahr und «grüne» Gebiete mit geringer Ansteckungsgefahr angepasst.

  • 13.42 Uhr
    BAG registriert 658'987 neue Impfungen in sieben Tagen

    Vom 3. Juni bis 9. Juni sind in der Schweiz 658'987 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

    Pro Tag wurden damit durchschnittlich 94'141 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor stieg die Impfkadenz um 8 Prozent.

    Insgesamt wurden bis Mittwoch 5'810'914 Impfungen durchgeführt. Bislang sind 2'221'755 Personen vollständig geimpft, das heisst 25,7 Prozent der Bevölkerung haben bereits zwei Impfdosen erhalten. Bei 1'367'404 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung durchgeführt.

    Bereits an die Kantone ausgeliefert, aber noch nicht eingesetzt, sind momentan 294'211 Impfdosen. Zudem sind noch 55'900 Impfdosen beim Bund gelagert.

  • 13.32 Uhr
    BAG meldet 354 Neuinfektionen und drei Tote

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Freitag 354 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 25'699 Tests gemeldet worden. Drei Personen sind an Folgen von Covid-19 gestorben, 24 wurden ins Spital eingewiesen.

    Das Robert-Koch-Institut meldet weiterhin sinkende Fallzahlen.
    Ein Mitarbeiter in Schutzkleidung führt einen Abstrich für einen Corona-Test durch. (Symbolbild)
    Bild: dpa
  • 13.15 Uhr 
    Teile der Schweiz für Deutschland bald kein Corona-Risikogebiet mehr

    Wegen sinkender Corona-Infektionszahlen streicht die deutsche Regierung am Sonntag Teile der Schweiz sowie ganz Österreich von der Liste der Risikogebiete. Das teilte die deutsche Bundesbehörde für Infektionskrankheiten, das Robert Koch-Institut (RKI), am Freitag mit.In der Schweiz gelten die Kantone Bern und Thurgau dann nicht mehr als Risikogebiet. Wer aus diesen Gebieten auf dem Landweg nach Deutschland kommt, muss künftig keinerlei Einreisebeschränkungen wegen Corona mehr beachten.

    Auch die Urlaubsinseln Madeira in Portugal und Zypern sowie zwölf weitere Länder auf dem Balkan, in Osteuropa, Asien und Nordamerika werden von der Risikoliste gestrichen, darunter die USA und Kanada. Für alle diese Länder und Regionen entfällt auch die Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Die Regierung rät allerdings weiterhin grundsätzlich von touristischen Reisen ins Ausland ab. In einer Woche beginnen in den ersten deutschen Bundesländern die Sommerferien.

  • 12.40 Uhr
    Delta-Variante wohl 60 Prozent ansteckender als Alpha-Typ

    Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante Delta ist Analysen zufolge wesentlich ansteckender als der in Grossbritannien entdeckte Alpha-Typ. Das Risiko, die Menschen im eigenen Haushalt anzustecken, sei bei Delta schätzungsweise 60 Prozent höher als bei Alpha, teilte die englische Gesundheitsbehörde Public Health England am Freitag mit.

    Ausserdem soll sich Delta stärker als andere Varianten der Schutzwirkung der Impfstoffe entziehen können – das gelte vor allem nach nur einer Impfdosis. Vollständig Geimpfte seien jedoch sehr gut vor der Delta-Variante – auch B.1.617.2 genannt – geschützt.

    Die Delta-Variante sorgt im Vereinigten Königreich derzeit offiziellen Angaben zufolge für rund neun von zehn Corona-Infektionen. Sie liess die lange Zeit sehr niedrige Sieben-Tage-Inzidenz auf zuletzt knapp 52 ansteigen und könnte die geplanten weiteren Corona-Lockerungen gefährden.

    Die erstmals in Indien aufgetretene Coronavirus-Variante Delta ist laut der Gesundheitsbehörde Public Health England zu 60 Prozent ansteckender als die dort lange vorherrschende und ebenfalls sehr ansteckende Alpha-Variante. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 11.58 Uhr
    Luzern beginnt mit Ausstellung der Covid-Zertifikate

    Ab Montag beginnt der Kanton Luzern mit der Ausstellung der ersten Covid-Zertifikate. In Zug können die genesenen Personen ab Mittwoch das Zertifikat beantragen. Ab dem 21. Juni dann würden die Zertifikate für Geimpfte und Getestete erstellt, teilte die Zuger Gesundheitsdirektion am Freitag mit.

    In Luzern geben die Impfstellen ab Montag das Covid-Zertifikat nach der vollständigen Impfung ab. In den Hausarztpraxen, die Impfungen durchführen, werde dies voraussichtlich ab dem 21. Juni möglich sein, teilte die Luzerner Gesundheitsdirektion mit.

    Alle Personen, die im Kanton Luzern vor dem 14. Juni zwei Mal in einem der Impfzentren oder einer der anderen zugelassenen Impfstellen geimpft wurden, erhalten im Verlaufe der nächsten drei Wochen entweder direkt das Zertifikat per Post oder SMS zugestellt oder erhalten Instruktionen, wie sie es herunterladen können.

  • 11.40 Uhr 
    Biontech-Impfstoff schützt auch vor Varianten

    Der Impfstoff des deutschen Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer schützt einer neuen Studie zufolge auch vor der zuerst in Indien aufgetretenen Corona-Variante Delta (B.1.617.2). Auch vor mehreren anderen Varianten wie beispielsweise der zuerst in Nigeria aufgetretenen Mutante B.1.525 schütze der Impfstoff, schreiben die Wissenschaftler um Pei Yong Shi von der University of Texas in Galveston im Fachjournal «Nature».

    Für die Studie untersuchten die Forscher 20 Blutproben von 15 Menschen, die jeweils zwei Dosen des Impfstoffes von Biontech/Pfizer erhalten hatten, und testeten die Reaktion auf die verschiedenen Corona-Varianten. Die Wirksamkeit der Antikörper sei bei den Varianten zwar niedriger ausgefallen als bei einem im Januar 2020 isolierten Coronavirus-Typ, sie sei jedoch immer noch «robust», hiess es. Vorherige Studien und Datenerfassungen hatten ähnliche Ergebnisse erbracht.

    epa09000800 A handout photo made available by German pharmaceuticals company BioNTech shows an employee at work in the facility for the mRNA prouction in the Biontech factory in Marburg, Germany, 20 January 2021 (issued 10 February 2021). According to a press release issued on 10 February 2021, BioNTech started at the Marburg facility the production of mRNA, the active pharmaceutical ingredient of the Pfizer-BioNTech COVID-19 vaccine. EPA/BIONTECH SE HANDOUT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
    Produktion des Biontech-Pfizer-Imfstoffs im deutschen Marburg. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 10.10 Uhr
    Hotelplan Suisse erlebt Buchungsboom

    Einen starken Anstieg von Buchungen für Ferien im Ausland verzeichnet der Hotelplan Suisse. Wie der Reiseveranstalter mitteilt. Seit Anfang Juni hätten rund 50 Prozent mehr Kundinnen und Kunden Ferien im erweiterten Mittelmeerraum gebucht als im gleichen Zeitraum des Jahres 2019. Das beliebteste Ziel seien die griechischen Inseln, gefolgt von Zypern sowie Spanien mit Mallorca und den Kanarischen Inseln.

    Das Unternehmen, zu dem die Reisemarken Migros Ferien, Hotelplan, Travelhouse und Tourisme Pour Tous gehören, macht unter anderem die «gelockerten Einreisebestimmungen in den Destinationen rund ums Mittelmeer» für die positive Entwicklung verantwortlich. Zudem trage «auch der Impffortschritt in der Schweiz und die damit zusammenhängende Zuversicht nach Normalität» bei, wie Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse, sagte.

  • 9.38 Uhr
    Beim 58. Eidg. Schützenfest hat jeder einen Heimvorteil

    Heute Freitag fällt der Startschuss für das 58. Eidgenössische Schützenfest, das wegen der Corona-Pandemie ein Jahr später stattfindet als vorgesehen. Die Verschiebung ist nicht die einzige Änderung des Festes, das in Luzern geplant war. So schiessen die 32'000 Schützinnen und Schützen in ihren heimischen Ständen in der ganzen Schweiz und im Ausland.

    Der Anlass, der eigentlich alle fünf Jahre stattfindet, war ursprünglich im Grossraum Luzern geplant. Anders als etwa das letzte «Eidgenössische», für das in Raron VS eine Infrastruktur aufgebaut worden war, hätte das Fest in der Zentralschweiz bereits dezentral an mehreren bestehenden Schiessanlagen ausgetragen werden sollen.

    Wegen der Corona-Pandemie entschieden sich die Organisatoren erst für eine Verschiebung um ein Jahr und schliesslich auch dafür, das Pflichtprogramm in den Ständen der rund 1900 Vereinen auszutragen. Somit habe nun jeder einen Heimvorteil, sagte OK-Vizepräsident Philipp Bühler gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Ein Schuetze waehrend dem Eroeffnungsschiessen des Eidgenoessischen Schuetzenfests am Donnerstag, 11. Juni 2015 in Raron, Wallis. Das Eidgenoessische Schuetzenfest in Raron und Visp, wurde heute Donnerstag offiziell eroeffnet und dauert bis am Sonntag, 12. Juli 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)
    Schütze beim Eröffnungsschiessen des Eidgenössischen Schützenfests im Jahr 2015 in Raron, Wallis. Dieses Jahr schiessen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung in den Ständen ihrer Heimatvereine. 
    Bild: Keystone
  • 9.10 Uhr 
    Zwei Corona-Fälle auf erster Nordamerika-Kreuzfahrt

    Auf dem ersten Kreuzfahrtschiff, das seit Beginn der Corona-Pandemie von Nordamerika aus in See gestochen ist, hat es zwei Ansteckungen mit dem Coronavirus gegeben. «Zwei Gäste, die sich eine Kabine an Bord der Celebrity Millennium teilten, wurden positiv auf Covid-19 getestet», erklärte der Veranstalter Royal Caribbean am Donnerstag (Ortszeit). Beide Infizierten zeigen demnach keine Krankheitssymptome und befinden sich in Quarantäne.

    Den Angaben zufolge hatten alle 600 Passagiere und 650 Besatzungsmitglieder der «Celebrity Millenium» vor Beginn der Reise sowohl einen Nachweis über eine Corona-Impfung als auch ein negatives Testergebnis vorgewiesen. Das Schiff war am Samstag vom niederländischen Teil der Karibik-Insel St. Martin aus in See gestochen und sollte auf Barbados, Aruba und Curaçao anlegen. Laut Royal Caribbean wurden die Corona-Infektionen bei vorgeschriebenen Tests zum Ende der Kreuzfahrt festgestellt.

  • 8.17 Uhr 
    Experten befürchten Grippewelle nach Corona

    Verschiedene Mediziner gehen davon aus, dass in der kühleren Jahreszeit eine schwere Grippewelle ausbrechen könne. Der Infektiologe Huldrych Günthard vom Universitätsspital Zürich befürchtet gegenüber «20 Minuten», dass die Leute aufgrund der coronabedingten Hygienemassnahmen den Influenza-Viren in der letzten Saison nur wenig ausgesetzt wurden und entsprechend wenig Abwehrkräfte aufgebaut hätten.

    «In einer starken Grippewelle besteht bei älteren Menschen und Risikopersonen ein höheres Risiko, einen schweren Verlauf zu erleiden», sagte der Experte und empfahl in diesem Zuge, dass sich 60-Jährige für die kommende Wintersaison gegen die Grippe impfen lassen sollen.

    Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt demnach auch eine US-amerikanische Studie. Anhand von Daten zur Laborüberwachung des letzten Jahres ermittelten Forschende, dass die Übertragung von Grippeerregern aufgrund der Corona-Massnahmen um wenigstens 20 Prozent zurückgingen. Da dies einen entsprechenden Einfluss auf das Immunsystem der Menschen habe, erwarten sie aufgrund eines «epidemiologisches Simulationsmodell eine heftige Grippewelle in der kommenden Wintersaison», berichtet «20 Minuten».

    ARCHIV - 29.07.2016, Rheinland-Pfalz, Berlin: Eine Frau liegt im Bett und putzt sich die Nase. (zu dpa: «Kurz vor Saisonende: Kaum Grippe-Fälle in Rheinland-Pfalz») Foto: Maurizio Gambarini/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (KEYSTONE/DPA/Maurizio Gambarini)
    Nach der Corona-Pandemie könnte die Grippewelle kommen – das befürchten Mediziner. 
    Bild: Keystone
  • 7.58 Uhr
    G7 wollen ärmeren Ländern eine Milliarde Impfdosen spenden

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie will die G7-Gruppe westlicher Wirtschaftsmächte ärmeren Staaten mit einer Milliarde Impfdosen helfen. Dies solle sowohl durch Verteilung als auch durch Finanzierung von Impfstoff möglich werden, teilte die britische Regierung in der Nacht zum Freitag mit. Die Staats- und Regierungschefs wollen demnach auch einen Plan ausarbeiten, um die Impfstoffproduktion auszuweiten. 

    Erstmals seit zwei Jahren kommen die Staats- und Regierungschefs der wirtschaftsstarken westlichen Demokratien wieder persönlich zusammen – wenn auch wegen Covid-19 unter strengen Vorsichtsmassnahmen. Zur Gruppe der Sieben (G7) gehören die USA, Deutschland, Grossbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und Japan. Für US-Präsident Joe Biden ist es der erste grosse internationale Gipfel, für den er seine erste Auslandsreise seit Amtsantritt unternimmt. Bundeskanzlerin Angela Merkel reist erst am Freitag an. Für sie wird es der 15. und letzte G7-Gipfel sein.

    Die G7-Staaten wollen bei dem Gipfel ihre Kräfte bündeln, um die Pandemie zu bekämpfen und die Welt besser für künftige Virusausbrüche zu rüsten. «Globale Lösungen sind gefordert», steht in dem Entwurf einer «Gesundheitserklärung von Carbis Bay», die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Darin verpflichten sich die Staats- und Regierungschefs, «die kollektiven Abwehrkräfte zu stärken, um durch wirksames multilaterales Handeln und ein gestärktes globales Gesundheitssystem besser gegen künftige Pandemien vorzubeugen, diese zu entdecken, darauf zu reagieren und sich davon zu erholen».

  • 7.32 Uhr
    Deutsche 7-Tage-Indizenz sinkt weiter

    Die 7-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen in Deutschland ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 18,6 Fällen pro 100'000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 2440 Neuinfektionen sowie 102 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert. Am vergangenen Freitag waren noch mehr als 3150 Neuinfektionen gezählt worden.

    Die Sieben-Tage-Inzidenz lag vor einer Woche bei 29,7. Der Wert ist ein wesentlicher Massstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

    Corona-Lage in Deutschland: RKI-Lagebericht vom 11. Juni

    Corona-Lage in Deutschland: RKI-Lagebericht vom 11. Juni

    Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 2440 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Freitagmorgen hervor.

    11.06.2021

  • 5.44 Uhr
    Experte hält Impf-Aktion kurz vor EM für nicht sinnvoll

    Experte Hans-Georg Predel sieht Impfungen kurz vor der Fussball-Europameisterschaft als nicht zielführend an. «Es kann zu Impfreaktionen kommen, die die Leistung einschränken», sagte der Universitätsprofessor der Deutschen Sporthochschule Köln der Deutschen Presse-Agentur.

    «Eine Impfung auf den letzten Drücker halte ich nicht für sinnvoll, weil das Nutzenverhältnis wirklich nicht günstig ist», sagte er mit Blick auf mögliche Impfungen mit Vakzinen, die zweimal verabreicht werden müssen. Dabei komme hinzu, dass die zweite Dosis während des laufenden paneuropäischen Turniers gespritzt werden müsste. In solchen Fällen gebe es die positiven Effekte erst nach der EM.

    Nach zwei positiven Befunden im Kader sollen an diesem Freitag die Spieler der spanischen Nationalmannschaft geimpft werden, die dafür infrage kommen. Nach Angaben des Verbandes soll es den Profis freigestellt sein, welchen Impfstoff sie nehmen.

    Spanische Medien berichteten, dass diejenigen, die noch gar kein Vakzin bekommen haben und auch keine Corona-Infektionen hatten, mit dem Einmal-Vakzin von Johnson & Johnson geimpft werden sollen. Andere, die bereits in ihren Vereinen eine Dosis Pfizer/Biontech bekommen oder vor einem gewissen Zeitraum eine Infektion überstanden haben, sollen mit Pfizer/Biontech gespritzt werden.

  • 5.15 Uhr
    Schuldeninitiative für arme Länder könnte China helfen

    US-Finanzministerin Janet Yellen sorgt sich, dass eine geplante Schuldeninitiative für ärmere Länder vor allem chinesischen Kreditgebern zugutekommen könnte. «Es wäre nicht Sinn der Sache, wenn die Mittel, die diesen Ländern zur Verfügung gestellt werden, zur Rückzahlung chinesischer Schulden verwendet würden», sagte Yellen am Donnerstag (Ortszeit) in einer Kongressanhörung in Washington. Sie stehe in dieser Angelegenheit in Kontakt mit der Regierung in Peking.

    Die G20-Länder einschliesslich der USA hatten sich im April darauf verständigt, eine Aussetzung von Zinszahlungen für die ärmsten Länder der Erde bis Dezember zu verlängern. Hintergrund sind Befürchtungen, dass diese Staaten bei der wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Krise ins Hintertreffen geraten könnten. Chinesische Finanzinstitute gehören zu den wichtigsten Kreditgebern für Länder mit niedrigem Einkommen.

  • 0.10 Uhr
    Auch Empire State Building wird Impfzentrum

    In der Corona-Pandemie wird auch das Empire State Building in New York zum Impfzentrum. Vorerst von diesem Freitag an bis Sonntag könnten sich Menschen in dem berühmten Hochhaus mitten in Manhattan impfen lassen, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Donnerstag mit. Die ersten 100 Geimpften dürfen danach kostenlos die Aussichtsplattformen des Wolkenkratzers besuchen.

    Zuvor waren im Bundesstaat New York schon zahlreiche weitere berühmte Einrichtungen – wie etwa das American Museum of Natural History – zu Impfzentren geworden. Für Impfungen wurden von der Regierung und Unternehmen zahlreiche Anreize geschaffen, beispielsweise kostenlose Donuts, Pommes, U-Bahn-Karten, Eintrittskarten für Museen und Sportveranstaltungen, eine Geld-Lotterie und die Verlosung von kostenlosen Studienplätzen für Kinder und Jugendliche. Mehr als 60 Prozent der Erwachsenen im Bundesstaat New York mit rund 19 Millionen Einwohnern sind bereits voll geimpft, zuletzt hatte der Schwung der Impfkampagne aber nachgelassen.

    In der Corona-Pandemie wird auch das Empire State Building in New York zum Impfzentrum.
    In der Corona-Pandemie wird auch das Empire State Building in New York zum Impfzentrum. (Archiv)
    Bild: Christina Horsten/dpa