blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue News Logo
  • Fussball WM
  • Openairs
  • Sport
  • Schweiz
  • Ausland
  • Fussball
  • People
  • Filme & Serien
  • MyTech
  • Lifestyle
  • 24h-Ticker
blue NewsSchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
KarriereArbeiten bei blueJobs
blue+blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue CinemaKinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom PrivatkundenMobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
DirekteinstiegE-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
blue News
SchweizAuslandWirtschaftNews-TickerSportFussballMyTechFilme & SerienTalks & InterviewsPeopleLifestyleWetterHoroskopVideos
Karriere
Arbeiten bei blueJobs
blue+
blue Sportblue SuperMaxblue Premiumblue Video
blue Cinema
KinoprogrammDemnächst im KinoAngeboteblue Cinema Memberclub
Swisscom Privatkunden
MobileInternetTVKombi-AboGeräteHilfe & SupportSwisscom Community
Direkteinstieg
E-Mail LoginmySwisscomSwisscom ShopsmyAimyCloudblue TV Player
WerbungRechtlichesDatenschutzImpressumPublizistische Leitlinienblue News AppFAQ
DEFRITEN
DEFRITEN
StartseiteChevron rechtsNewsChevron rechtsSchweiz

Fehler gefunden?

Jetzt melden

«Pumpenkiller» im Abwasser

Jetzt muss sich die Schweizer Landesregierung mit Feuchttüchern beschäftigen

Mit solchen Werbekampagnen wollte die Gemeinde Stäfa die Bürger davon abbringen, Feuchttücher herunterzuspülen.

Mit solchen Werbekampagnen wollte die Gemeinde Stäfa die Bürger davon abbringen, Feuchttücher herunterzuspülen.

Gemeinde Stäfa

Feuchttücher sorgen in Kanalisationen für verstopfte Pumpen, höhere Reinigungskosten und damit für höhere Steuern. Nun verlangt SP-Nationalrätin Gabriela Suter vom Bundesrat Antworten: Sollen sich Hersteller an den Kosten beteiligen?

Petar Marjanović

Petar Marjanović

24.06.2026, 09:34•24.06.2026, 09:41

Darum geht’s

  • Feuchttücher lösen sich im Wasser nicht auf, verstopfen Pumpen in Kläranlagen und verursachen Mehrkosten, die über Steuern finanziert werden.
  • SP-Nationalrätin Gabriela Suter fordert vom Bundesrat Antworten zu strengerer Regulierung und einer nationalen Sensibilisierungskampagne.
  • In Grossbritannien mussten 180 Tonnen Feuchttücher aus der Themse entfernt werden. Ab Ende Jahr werden dort bestimmte Feuchttücher verboten.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Feuchttücher werden oft als praktisch verkauft. Sie helfen einigen Menschen, den längeren Gang zur Toilette angenehmer zu gestalten. Für die Abwasseranlagen können sie aber zum Problem werden.

Konkret: Sie lösen sich beim Spülen – anders als WC-Papier – nicht genug auf und verursachen Verstopfungen. Nicht beim Menschen, sondern bei Kläranlagen. Die Konsequenz sind Störungen, zusätzliche Aufwände und damit höhere Steuern für alle.

Gemeinden versuchten es mit Flyern

Das Problem ist seit Jahren bekannt. Die Aargauer Gemeinde Schöftland schreibt beispielsweise auf ihrer Website unter dem Titel «Feuchttücher sind Pumpenkiller!», dass Hygieneartikel wie Feuchttücher, Binden oder Windeln in den Kehricht gehören und nicht in die Toilette.

Auch in Stäfa ZH versuchte man mit Informationskampagnen, die Bevölkerung vom Herunterspülen von Feuchttüchern abzubringen.

Die Informationskampagnen haben aber nicht geholfen. SP-Nationalrätin Gabriela Suter hat deshalb Mitte Juni einen Vorstoss im Bundeshaus eingereicht. Der Vorstoss – eine sogenannte Interpellation – will zunächst nichts konkret ändern, sondern nur Antworten vom Bundesrat.

Sind «spülbare» Feuchttücher wirklich spülbar?

Konkret fragt sie, ob die Schweiz sogenannte «spülbare» Feuchttücher stärker regulieren oder klarer kennzeichnen soll, damit klarer vor der Entsorgung in der Toilette gewarnt wird.

Sie will auch wissen, ob Hersteller über eine erweiterte Produzentenverantwortung an Reinigungs- und Unterhaltskosten beteiligt werden könnten. Zudem fragt sie nach einer national koordinierten Sensibilisierungskampagne und nach der Mikroplastikbelastung durch Feuchttücher.

Ein Blick ins Ausland zeigt, wie gross das Problem werden kann: 2025 sorgte eine «Wet Wipe Island» in der Themse bei London für Schlagzeilen. Es ging dabei um eine Insel aus rund 180 Tonnen Feuchttüchern und anderen hinuntergespülten Materialien. Die Konsequenz: Im Dezember 2026 verbietet Wales Feuchttücher mit Plastikanteilen. Irland, England und Schottland folgen 2027.

Für diejenigen, die sich fragen, weshalb Feuchttücher in der Themse landen: Bei starkem Regen können Abwassersysteme überlaufen. Mancherorts werden bei Starkregen oder Hochwasser so Feuchttücher und anderes Material an die Strassenoberfläche oder in Flüsse gespült.


Video aus dem Ressort

01:14

«Selbst ein Bundesrat muss mal auf die Toilette»

Beat Jans reagiert im Nationalrat auf den Vorwurf mangelnden Respekts: «Selbst ein Bundesrat muss mal auf die Toilette.» Danach erklärt er, warum er den Saal kurz verliess.

Mehr zum Thema

Debatte um Kulanz
Debatte um Kulanz

Konsumentenschutz rückt «Sekundenbussen» in den Fokus – SBB äussern sich

Verband schlägt Alarm
Verband schlägt Alarm

Wasserknappheit gefährdet Alpwirtschaft in ihrer Existenz

50 Saugroboter im Zimmer
50 Saugroboter im Zimmer

Bub (8) wird mit ungewöhnlichem Hobby zum Internetstar

Zufall oder Spionage?
Zufall oder Spionage?

Mysteriöse Drohnen über der Schweiz – doch die grösste Gefahr ist eine andere

Analyse
26

Meistgelesen

1Der Teilchenbeschleuniger am Cern steht still – jetzt boomen absurde Verschwörungstheorien
2«Betrüger setzen immer häufiger auf Fake-Ferienwohnungen»
3Esther Schweins spricht über unangenehmen TV-Moment mit Thomas Gottschalk
4England gewinnt komplett irres Spiel um Platz 3 gegen Frankreich
5England-Coach Thomas Tuchel wird vom Buhmann zum Helden
WC-Feuchttücher verstopfen: Bundesrat muss Antworten liefern