Er ist FeuerwehrmannSolothurner Feuerteufel gesteht 14 Brände
Sven Ziegler
13.3.2026
Nach dem Brand in Bellach SO wurde ein Tatverdächtiger verhaftet.
Kapo Solothurn
In der Region Solothurn hat ein 24-jähriger Schweizer gestanden, insgesamt 14 Brände gelegt zu haben. Besonders brisant: Der Mann ist Mitglied der Feuerwehr.
Redaktion blue News
13.03.2026, 09:35
Sven Ziegler
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
Ein 24-jähriger Schweizer hat gestanden, seit 2024 insgesamt 14 Brände in Solothurn, Langendorf und Bellach gelegt zu haben.
Der Tatverdächtige sitzt weiterhin in Untersuchungshaft und ist Mitglied der Feuerwehr Solothurn.
Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen mehrfacher Brandstiftung und Sachbeschädigung.
Die Serie von Bränden in der Region Solothurn ist offenbar aufgeklärt. Ein 24-jähriger Schweizer hat gestanden, insgesamt 14 Brände gelegt zu haben.
Die Taten ereigneten sich seit 2024 in Solothurn, Langendorf und Bellach, wie aus den Ermittlungen von Kantonspolizei und Staatsanwaltschaft hervorgeht. Betroffen waren unter anderem Industriegebäude, Abbruchobjekte, Holzschöpfe sowie mehrere Fahrzeuge.
Der Mann befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Gegen ihn läuft eine Strafuntersuchung wegen mehrfacher Brandstiftung und mehrfacher Sachbeschädigung.
In einem internen Schreiben an die Feuerwehrangehörigen bestätigte Feuerwehrkommandant Boris Anderegg, dass der Festgenommene zur eigenen Organisation gehört. «Mit grosser Betroffenheit muss ich euch leider mitteilen, dass es sich bei der festgenommenen Person um ein Mitglied unserer Feuerwehr handelt», schrieb er. Der Vorfall habe ihn persönlich sehr getroffen.
Serie von Bränden über Monate
Die Brandserie hatte in der Region seit Monaten für grosse Unruhe gesorgt. Immer wieder kam es zu Bränden an verschiedenen Orten, häufig nachts oder an abgelegenen Standorten.
Unter den betroffenen Objekten waren beispielsweise Industriegebäude in Solothurn, Holzschöpfe in Langendorf sowie mehrere Autos.
Die Ermittlungen führten schliesslich zur Festnahme des Verdächtigen. Inzwischen hat der Mann laut Staatsanwaltschaft Geständnisse abgelegt.
Für den Beschuldigten gilt bis zu einem rechtskräftigen Urteil die Unschuldsvermutung.