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Polizei findet menschliche Überreste und verhaftet Mann (50)
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Grosseinsatz in Engwang TG

Polizei findet menschliche Überreste und verhaftet Mann (50)

Die Polizei hat das Gelände abgesperrt.

Die Polizei hat das Gelände abgesperrt.

BRK News

Im mutmasslichen Tötungsfall von Engwang gibt es eine neue Entwicklung: Auf dem Grundstück des Tatverdächtigen haben Einsatzkräfte menschliche Überreste gefunden. Ein 50-jähriger Mann wurde festgenommen.

Redaktion blue News
Keystone-SDA
Dominik Müller

R. blue News, Keystone-SDA, D. Müller

28.04.2026, 10:55•28.04.2026, 18:47

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Die Kantonspolizei Thurgau hat auf einem Grundstück in Wigoltingen TG menschliche Überreste gefunden. Die Identität ist noch unklar.
  • Ein 50-jähriger Mann wurde festgenommen. Der Schweizer wird verdächtigt, eine seit Anfang Jahr vermisste Frau getötet zu haben.
  • Im Zentrum des Grosseinsatzes in dem Einfamilienhaus stand nicht nur die Suche nach einer Leiche, sondern auch das Sicherstellen von Beweismitteln.
  • Die Ermittlungen starteten, nachdem im Januar 2026 eine heute 51-jährige Frau als vermisst gemeldet worden war.
  • Einem Medienbericht zufolge bewohnten der mutmassliche Täter und sein Opfer das Haus gemeinsam.
Zusammenfassung erstellt mitmyAi

Dieser Artikel wurde zuletzt um 17.37 Uhr umfassend aktualisiert.

Auf einem Grundstück in Engwang in der Gemeinde Wigoltingen TG hat die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag menschliche Überreste gefunden. Sie nahm einen 50-jährigen Schweizer fest. Er wird verdächtigt, eine seit Anfang Jahr vermisste Frau getötet zu haben.

Seit den Morgenstunden lief ein Grosseinsatz der Polizei auf dem Grundstück, auf dem sich auch ein Wohnhaus befindet. Am frühen Abend teilten die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei in einer gemeinsamen Mitteilung den Fund menschlicher Überreste mit. «Die Identität ist noch unklar und wird durch das Institut für Rechtsmedizin in Zusammenarbeit mit dem Kriminaltechnischen Dienst abgeklärt.»

Im Zentrum des Einsatzes stand ursprünglich nicht nur die Suche nach einer Leiche, sondern auch das Sicherstellen von Beweismitteln, wie Fabian Mörtl, Mediensprecher der Thurgauer Staatsanwaltschaft, am Nachmittag erklärte. Die Suchaktion sei noch nicht abgeschlossen, hiess es in der Mitteilung vom Dienstagabend.

Das Einfamilienhaus mit Gartenanlage wurde dafür bereits am Morgen komplett eingezäunt. Gemäss dem «St. Galler Tagblatt» bewohnten der mutmassliche Täter und sein Opfer das Haus gemeinsam. Vor Ort waren unter anderem der Kriminaltechnische Dienst sowie Polizeihunde.

Mann steht unter dringendem Tatverdacht

Gegen den in Engwang festgenommenen Schweizer führt die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen des Verdachts auf vorsätzliche Tötung. Er ist «dringend tatverdächtig», hiess es in der Mitteilung der Thurgauer Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei.

Die Ermittlungen starteten, nachdem im Januar 2026 eine heute 51-jährige Frau als vermisst gemeldet worden war. «Wir haben sehr umfangreiche Ermittlungen durchgeführt und aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse gehen wir von einem Tötungsdelikt aus», sagte Mörtl.

Frau und Tatverdächtiger waren in einer Beziehung

Der Festgenommene und die 51-Jährige waren in einer Beziehung, sagte Mörtl weiter. Die Vermisstmeldung wurde von Angehörigen der Frau aufgegeben. Ob der Tatverdächtige polizeibekannt war, gab der Sprecher der Staatsanwaltschaft hingegen nicht bekannt.

Welche Erkenntnisse die Polizei vor Ort sonst noch gewann respektive wie viele Polizistinnen und Polizisten im Einsatz standen, wurde aus «ermittlungstaktischen Gründen» hingegen nicht bekanntgegeben.

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