Dumeufle9
Ich lasse mich gerne belehren,und eventuell sehe ich in dieser Sache vielleicht etwas falsch.Wie ist es möglich,ein Mehrfamilienhaus zu planen,bzw.Geldgeber zu finden,wenn es nicht ,oder nur sehr schwer möglich ist,die vergleichsweise geringen Kosten,im Verhältnis für die Kosten eines Mehrfamilienhauses,für ein Gutachten aufzubringen.
Fraubi1
Dumeufle9 Das ist ja kein Einzelfall und nicht jeder, der ein Bauvorhaben hat, hat endlos Geld zur Verfügung. Siehe erster Text. Kosten, von denen man weiss, können U.U. noch budgetiert werden. Gemeinden können einfach mal beschliessen, hier und dort soviel Geld zu verlangen, wie sie gerade fröhlich sind; bestimmen wer welche Expertise macht; Kosten abwälzen! Es ginge sicher günstiger. Wer kontrolliert die 109 Std?? Das ist doch irre! Warum sind die Kosten in Siglisdorf deutlich höher, als z.B. in Zurzach? Da darf man fragen, wer wen warum gewählt hat. Die Summe aller Kosten spielt nur den "oberen 10 000" keine Rolle. Der Rest ist ausgeliefert. Brav schlucken als Lösung?
Riccardo60
Dumeufle9 Das geht doch ganz eifach, in dem er Stockwerkeigentum oder Wohnungen noch vor dem Baustart verkauft? Ist eigentlich vielerorts so üblich.
Muck
Dumeufle9 Ein Mehrfamilienhaus zu bauen kann für Investoren (Pensionskassen) interessante sein. Aber für ein gutachten Geld zu bekommen, ohne zu wissen ob man danach noch bauen kann ist eher schwierig. Das sind die Auswüchse unseres Kontroll- und Bürostattes. Anstatt das viele Handwerker Arbeit hätten, versenkt ein Büro jede Produktivität. sogar unsere bürgerlichen und liberalen Politiker machen bei diesem Spiel mit.
Fraubi1
Solche Reglemente, wo einem hohe Kosten hingeknallt werden, ohne vorher mitbestimmen zu können, sind Raubrittertum! Die Obrigkeiten können mittlerweile machen, was sie wollen. Hier kassieren, dort kassieren... einfach nur frech! Und wenn ich noch einmal "Ortsbildschutz" lese, bekomme ich einen Schreikrampf! Nach welchen Vorgaben dieser angebliche "Schutz" angewendet wird, ist ganz klar wiederum vom Geld plus den internen Mauscheleien abhängig. Was da genehmigt wird, ist zum weinen. Andererseits werden z.B. kleine, hilfreiche Bauten wie Vordächer verweigert, was kein Mensch versteht. Es gibt viel "Schutz" in der Schweiz. Aber immer weniger für Menschen, die nicht zu den oberen 10 000 gehören!
Time-Bender_0
Fraubi1 Danke für diesen Beitrag. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
WillyBusch
Fraubi1 Ist mir auch neu, dass teure externe Fachleute den Ortsbildschutz von Baueingaben überprüfen müssen. Aber eben, New Public Management, alles muss verursachergerecht abgerechnet werden.
Bohnenstange
So geht man heute mit den Steuerzahlern um⦠ð¤
Colorless-Ratificati
Auf finanzielle Unterstützung durch einen Erbvorbezug seiner Mutter angewiesen will er ein Nehrfamiliehaus bauen.
Für die Bearbeitung eines Vorentscheids sind Kosten von 17000 Franken entsranden. Bereits ein früheres Projekt musste er aufgeben, nachdem er Planungskosten von 13'000 Franken verloren hatte.
Ein irritierend fragwprdiger Bericht mit mehr Fragen als Antworten - die Gedanken sind frei.
Cha-Gr
Bei 40 Stundenwoche sind das annähernd 3 Wochen ArbeitsZEIT (nicht gleichbedeutend mit Arbeit)!!!! Da würde ich Belege der ausgeführten Arbeiten bis ins Detail verlangen und/oder ein Gutachten eines externen Fachmannes einfordern.
Stavellino
Ja, das war schon immer so. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Ein paar wenige sind gleicher. Einer unserer Nachbarn, die Schwester des Dorfkönigs hat bei ihrem Neubau nach Süden hin eine komplette Fensterfront. Das Haus daneben, ein gewöhnlicher Büetzer, bekam gerademal die Bewilligung für kleine Guggerli wie an alten engadiner Häusern üblich. Begründung: anpassen ans einheitliche Dorfbild.
Riccardo60
Schade, dass Leute hier schreiben dürfen, die noch nie gebaut haben geschweige denn etwas davon verstehen. Das betrifft auch die sogenannten "internen Baufachleute", die alles extern geben. Willkür in den Gemeinden ist gang und gäbe. Zudem kommt noch das Einspracherecht. Jeder darf in erster Instanz Einsprache machen und den Bau lange verzögern. Erst wenn die Einsprecher zahlen müssen, gibt es plötzlich Ruhe. Dann könnte es dem Bauherrn bereits das Genick brechen. Da kenne ich ein paar Beispiele. Zuletzt hatten sie zwar die Genehmigung, aber die 2 Jahre Doppelbelastung war schlussendlich zu viel. Zudem möchte keiner die ewigen Nörgeler als Nachbarn haben.
bananenrepublikaner52
Es lebe der Amtsschimmel !!!
Argus49
bananenrepublikaner52 Ohne Baureglemente sind wir eben eine Bananenrepublik !
Argus49
Ohne die Sachlage, bzw. das Projekt und die Platzierung genau zu kennen, ist es relativ schwierig eine objektive Beurteilung abzugeben. Schlimm wäre, wenn der Bauherr vom Beamtentum bewusst gequält würde, aus welchen Gründen auch immer.
Logik12
Klarer Menschenverstand? Wir haben viel zu viele Bürokraten.
Jenzen
Ãberall wird nur noch Abgezockt . Wer soll das noch Bezahlen die Hohen Gebühren . Kein Wunder wenn immer mehr Schweizer dem Land den Rücken kehren . Schade um dieses schöne Land .
riga54
Siglistorf ist überall! in bald jedem Dorf findet sich ein kleiner Dorfkönig, der sich Ortsbildschützer nennt und mit der Bemerkung " das gefällt mir nicht" alles verunmöglicht, was ihm nicht passt. Beispiele sind genügend vorhanden.
Argusauge
Ãmter und Behörden verstecken sich hinter externe Abklärungen und Expertisen. Damit delegieren sie die Arbeit, welche sie selbst erledigen müssten und wofür sie sich auf Kosten der steuerzahler gut bezahlen lassen nach extern. Dabei stellt sich oftmals die Frage, auf welche Art die hohen Kosten für eine einfache Expertise zustande kommen.
Aufwachen
109.5 Std. für die Bearbeitung eines Vorentscheids finde ich ungeheuer. Was da wohl alles abgeklärt wurde. Hat die Gemeine den zukünftigen Bauherrn informiert, was da auf ihn zukommen wird, bevor er ein Baugesuch - sprich def. Vorsatz zum Bauen - offiziell eingereicht hat? Das ist doch einfach Abzocke und Steine in den Weg legen. Würde mich nicht wundern, wenn die Gemeinde das Haus zum Spottpreis kauft.
Colorless-Ratificati
Auf finanzielle Unterstützung durch einen Erbvorbezug seiner Mutter angewiesen will er ein Nehrfamiliehaus bauen.
Für die Bearbeitung eines Vorentscheids sind Kosten von 17000 Franken entsranden
Bereits ein früheres Projekt musste er aufgeben, nachdem er Planungskosten von 13'000 Franken verloren hatte.
Ein irritierend fragwürdiger Bericht mit mehr Fragen als Antworten - die Gedanken sind frei.
Argus49
Es ist tatsächlich so, dass externe Beratungen bei der öffentlichen Hand extrem kostenaufwändig sind, nicht zuletzt natürlich im Bewusstsein, dass da ungezügelt zugelangt werden kann. Vielfach werden auch Aufträge vergeben, die interne Bauämter erledigen könnten (welche aber schnell vorgeben, sowieso überlastet zu sein). Für ein einzelnes Mehrfamilienhaus einen Expertenbericht einzuholen, scheint auf den ersten Blick total übertrieben, aber es gibt mehrere Möglichkeiten, warum es nötig wurde, eventuell liegt es auch am Bauherrn der zu viel wollte (dies, ohne ihm irgendetwas zu unterstellen).
Rukki
Wer finanziell so schlecht dasteht, will ein Mehrfamilienhaus bauen? Kapituliert schon bei den ersten beiden Rechnungen... ist auf Erbvorbezug angewiesen... welche Bank finanziert schon so ein Unterfangen, das ist ja von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Dann noch unter Wert verkaufen, weil man das Geld braucht. Das tut mir leid, aber besser wenn das schon vorab bachab ging, dieses Traumgebilde.
Fliogeiba38
Behördenwillkür...? Dazu habe ich folgende Fragen, wer hat sie in die Gemeinden, Kantone und Bund gewählt? Rechtstaat? Von wegen, ohne Geld kann man in diesem Land kein Recht einfordern! Medien, oft decken sie die Machenschaften der Behörden! Seit über 2Jahren ist mein Haus unbewohnt, da dieses von enormen Immissionen betrofen ist, seit 5Jahren werden mir meine Rechte verweigert! Es ging fast 4Jahre bis diese Angelegenheit vor Gericht ging, das Kantonsgericht befürwortete meine Beschwerde und der Staatsrat hat das Urteil ans Bundesgericht weitergezogen... warten... Ich glaube nicht, dass die Meisten auch nur im Ansatz begreifen können was das heisst...