Vor Trump-Besuch Schweizer Helikopter-Staffel trainiert mit Marine One in Zürich

Sven Ziegler

19.1.2026

Am Flughafen Zürich sind mehrere Militärhelikopter gestartet, die in Richtung Davos flogen. Die Maschinen von US- und Schweizer Militär probten gemeinsam den Besuch von US-Präsident Donald Trump am WEF.

Sven Ziegler

Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen

  • Sieben Militärhelikopter starteten am Wochenende vom Flughafen Zürich in Richtung Davos und flogen danach wieder zurück. 
  • Darunter befanden sich auch Helikopter, die als Marine One eingesetzt werden.
  • Die Flüge gelten als Vorbereitung auf den WEF-Besuch von Donald Trump.

Am Samstagnachmittag war am Flughafen Zürich eine grössere Helikopterstaffel zu beobachten. Insgesamt sieben Maschinen hoben kurz nach 14.30 Uhr ab und flogen in Richtung Davos. Die Route führte unter anderem über das Zürcher Oberland, entlang des Walensees und durch das Prättigau Richtung Davos. Auch am Sonntag waren Bewegungen zu beobachten, so landete die Staffel am Nachmittag auf der Piste 34 am südlichen Rand des Flughafens.

Unter den gestarteten Helikoptern befanden sich zwei Sikorsky-Maschinen des Typs VH-60 White Hawk. Diese werden unter der Bezeichnung Marine One eingesetzt, wenn sich der US-Präsident an Bord befindet. Begleitet wurden sie von weiteren militärischen Helikoptern, darunter Sikorsky UH-60 Black Hawk sowie Super-Puma-Maschinen der Schweizer Armee.

US-Militärgerät in der Schweiz

Zu Einschränkungen im Linienbetrieb kam es gemäss den Flugdaten nicht. Mit den Flugbewegungen wurde der Besuch von US-Präsident Donald Trump geprobt, der am Mittwoch für zwei Tage am WEF in Davos erwartet wird. 

Die eingesetzten US-Helikopter wurden in den vergangenen Tagen in die Schweiz verlegt. Für den Transport wurden grosse Militärmaschinen wie die Boeing C-17 Globemaster III und die Lockheed C-130 Hercules eingesetzt. Die für den Präsidententransport vorgesehenen Helikopter wurden zeitweise auf dem Militärflugplatz Dübendorf abgestellt. Auch gepanzerte Limousinen des Präsidenten wurden in mehreren Exemplaren in die Schweiz gebracht.