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Nachdem der Hund ohne Frauchen nach Hause zurückgekehrt war, alarmierten die Angehörigen die Notrufdienste. Daraufhin leitete die Neuenburger Kantonspolizei eine umfangreiche Suchaktion ein. (Symbolbild)
Keystone
Ein Hund hat im Kanton Neuenburg eine nächtliche Rettungsaktion ausgelöst. Nachdem das Tier ohne seine Besitzerin nach Hause zurückgekehrt war, schlugen Angehörige Alarm. Stunden später entdeckte die Rega die verletzte Frau in einem Waldgebiet.
Ein allein heimgekehrter Hund hat in der Nacht auf Montag im Kanton Neuenburg eine Rettungsaktion für eine verletzte Spaziergängerin ausgelöst. Die Frau hatte sich bei einem Spaziergang am Knie verletzt und konnte nicht mehr weitergehen.
Die umfangreiche Suche in einem Waldgebiet bei Montmollin dauerte mehrere Stunden, wie die Neuenburger Kantonspolizei am Montag mitteilte. Die in der Region wohnhafte rund 50-jährige Frau war demnach am Sonntagabend gegen 22.15 Uhr mit ihrem Hund unterwegs, als sie sich am Knie verletzte. Da sie kein Kommunikationsmittel bei sich hatte, konnte sie die Rettungskräfte nicht alarmieren.
Nachdem der Hund ohne seine Besitzerin nach Hause zurückgekehrt war, wurden die Angehörigen misstrauisch und verständigten die Notrufdienste. Daraufhin leitete die Neuenburger Kantonspolizei eine umfangreiche Suchaktion ein.
Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Gendarmerie, eine Hundestaffel, Spezialisten der Kriminalpolizei sowie eine Drohne. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte zudem von Mitgliedern der alpinen Rettung. Zur Suche wurde auch ein mit Nachtsichttechnik ausgerüsteter Helikopter der Rega-Basis Interlaken aufgeboten.
Gegen 3.15 Uhr gelang es der Besatzung, die vermisste Frau aus der Luft zu lokalisieren. Die Bodentrupps konnten anschliessend zu ihr vordringen.
Die Verletzte litt neben ihrer Knieverletzung bereits an Unterkühlung. Nach der Erstversorgung durch die Sanitäter wurde sie ins Spital Pourtalès in Neuenburg eingeliefert.