Video zeigt Einsatzkräfte bei Sprengstoff-Testareal
Ein lauter Knall schreckt am Mittwochmittag das Zürcher Oberland auf – kurz darauf steigt zwischen Illnau-Effretikon und Fehraltorf eine dichte, pilzförmige Rauchwolke in den Himmel. Mehrere Augenzeugen sprechen von einer «Explosion».
25.02.2026
Nach der unkontrollierten Explosion auf einem Sprenggelände in Illnau sind bei der Kantonspolizei Zürich bereits über 70 Schadenmeldungen eingegangen. Die Ermittlungen laufen, weitere Explosionen sind möglich.
Keine Zeit? blue News fasst für dich zusammen
- Nach der Explosion auf dem Sprenggelände Tätsch in Illnau sind über 70 Schäden im Umkreis von bis zu 10 Kilometern gemeldet worden.
- Betroffen sind unter anderem Dächer, Fenster, Mauerwerke, Türen und sogar ein Aquarium.
- Weitere kontrollierte Sprengungen sind möglich, das Gelände bleibt aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
Die Folgen der Explosion auf dem Sprenggelände Tätsch in Illnau sind grösser als zunächst angenommen. Wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag mitteilte, sind bis am Vormittag mehr als 70 Meldungen über Beschädigungen eingegangen.
Die unkontrollierte Explosion hatte sich am Mittwochnachmittag bei der geplanten Vernichtung von Sprengmitteln ereignet. Bereits am Vortag informierte die Polizei über den Vorfall. Nun zeigt sich das Ausmass der Schäden: Im Umkreis von bis zu zehn Kilometern meldeten Anwohnerinnen und Anwohner beschädigte Dächer, Mauerwerke, Fenster und Türen. Selbst ein Aquarium wurde durch die Druckwelle in Mitleidenschaft gezogen.
Eine konkrete Schadenssumme liegt derzeit noch nicht vor. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion dauern an.
Am Donnerstagmorgen setzte die Polizei ihre Arbeiten auf dem Gelände fort. Laut Mitteilung wurden bei der Spurensicherung weitere Explosivstoffe entdeckt, die nicht abtransportiert werden können. Spezialisten des Entschärfungsdienstes des Forensischen Instituts Zürich vernichten diese nun in mehreren Tranchen direkt vor Ort. Dabei kann es erneut zu hörbaren Explosionen kommen.
Die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgesperrt.
Ein Leser hat dieses Bild der pilzförmigen Rauchwolke geschickt.
Die Kantonspolizei hat einen Helikopter losgeschickt
Bei einer Schür wurden mehrere Gegenstände umgeworfen.
Anwohner berichten von Schäden an Häusern.
Explosion Illnau-Effretikon
Die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgesperrt.
Ein Leser hat dieses Bild der pilzförmigen Rauchwolke geschickt.
Die Kantonspolizei hat einen Helikopter losgeschickt
Bei einer Schür wurden mehrere Gegenstände umgeworfen.
Anwohner berichten von Schäden an Häusern.
Wie lange die Arbeiten andauern werden, ist offen. Das Gelände Tätsch sowie die nähere Umgebung bleiben aus Sicherheitsgründen abgesperrt.
Personen, die im Zusammenhang mit der Explosion Schäden festgestellt haben, können diese weiterhin der Kantonspolizei Zürich unter der Telefonnummer 058 648 48 48 melden.