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Die drei Schneeleoparden-Babys kamen Anfangs Mai auf die Welt. Sie erkunden das erste Mal das Gehäge im Zoo Zürich.
Zoo Zürich
Im Zoo Zürich sind Anfang Mai drei Schneeleoparden-Jungtiere geboren worden. Nach zwei Monaten beginnen die Jungtiere nun, ihr Gehege eigenständig zu erkunden.
Anfangs Mai kamen im Zoo Zürich drei Schneeleoparden auf die Welt. «Sie sind vor allem wichtig für den Erhalt der gefährdeten Grosskatzenart», heisst es in einer Mitteilung.
Nach rund zwei Monaten zusammen mir ihrer Mutter in der Wurfbox beginnen die Jungtiere dieser Tage, den Grosskatzen-Lebensraum Panthera erstmals eigenständig zu erkunden.

In der Mitteilung werden keine Namen der drei Schneeleoparden erwähnt.
Bild: Zoo Zürich
Die Namen der drei kleinen Schneeleoparden werden in der Mitteilung nicht erwähnt. Vermutlich haben sie noch keinen.
Schon als Jungtiere tragen Schneeleoparden ihr typisches Fell mit dunklen Flecken und Rosetten. Dieses Muster schützt sie zunächst vor Feinden, später dient es als perfekte Tarnung im felsigen Hochgebirge Zentralasiens.
Dort passt sich ihr Fell optimal an die graue, steinige Umgebung an. Mit kräftigen Beinen springen Schneeleoparden bis zu 16 Meter weit. Ihr langer, buschiger Schwanz hilft ihnen, im schwierigen Gelände das Gleichgewicht zu halten.
Doch der geschickte Jäger ist selbst bedroht. Wegen seines dichten Fells und für die traditionelle Medizin wird er gejagt. Zudem schrumpft sein Lebensraum durch den Klimawandel.

Heute leben nur noch etwa 3000 erwachsene Schneeleoparden in freier Wildbahn.
Bild: Zoo Zürich
Heute gibt es nur noch etwa 3000 erwachsene Schneeleoparden in freier Wildbahn. Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft sie deshalb als gefährdet ein.
Um das Aussterben zu verhindern, beteiligen sich Zoos am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. So soll eine stabile Reservepopulation aufgebaut werden – damit der Schneeleopard nicht nur als «Geist der Berge» in Erinnerung bleibt.